Der Beirat stellt sich vor — Renate Arntz (OGGS Meyerstraße)

Mein Name ist Renate Arntz, ich bin 58 Jahre alt, ver­hei­ra­tet, habe zwei erwach­se­ne Kinder: Seit Febru­ar 2013 bin ich Schul­lei­te­rin der Gemein­schafts­grund­schu­le Mey­er­stra­ße in Hecking­hau­sen. Vorher arbei­te­te ich 20 Jahre als Leh­re­rin, später Kon­rek­to­rin, an der Grund­schu­le Thor­ner Straße, davor 4 Jahre an der Grund­schu­le Am Engeln­berg.

Was gefällt Ihnen an Hecking­hau­sen?

Hecking­hau­sen ist ein sehr viel­sei­ti­ger Stadt­teil. Zum einen gibt es als zen­tra­les Merk­mal die Hecking­hau­ser Straße mit Geschäf­ten für den täg­li­chen Bedarf, dane­ben das Mur­mel­bach­tal mit reich­lich inter­es­san­ten Grün­flä­chen. Beson­ders gefällt mir die Rena­tu­rie­rung der Wupper in der Rosen­au. Sehr span­nend finde ich auch, dass sich hier viele Men­schen für ihren Stadt­teil enga­gie­ren und ihn lebens­wert erhal­ten und gestal­ten möch­ten.

Wodurch könnte Hecking­hau­sen attrak­ti­ver werden?

Die Ein­bin­dung eines Flus­ses (hier der Wupper) zum Ver­wei­len für die hier leben­den Men­schen finde ich immer eine gute Idee. Mehr Blumen, die das Grau auf der Hecking­hau­ser Straße bele­ben – zum Bei­spiel die Bepflan­zung der vielen Beton­käs­ten evtl. durch Paten wie unsere Schule Kitas, Alten­hei­me,… —  würde ich mir wün­schen. Ange­dacht war auch schon die Umge­stal­tung der Hecking­hau­ser Straße in eine Allee. Dies fände ich reiz­voll. Viel­leicht wäre es auch schön für die vielen hier leben­den Kinder bunte Weg­wei­ser zu den ver­schie­de­nen Ange­bo­ten (Spiel­plät­ze, Hecking­hau­ser Treff, …) auf­zu­stel­len bzw. auf den Bür­ger­stei­gen auf­zu­ma­len.

Warum machen Sie im Ver­fü­gungs­fonds­bei­rat mit?

Als Schul­lei­te­rin der zen­tra­len Grund­schu­le hier in Hecking­hau­sen war es für mich selbst­ver­ständ­lich dem Beirat bei­zu­tre­ten und über gute Ideen für den Stadt­teil mit zu ent­schei­den.

Welche Gruppe ver­tre­ten Sie im Beirat?

Als Schul­lei­te­rin ver­ste­he ich mich als Ver­tre­te­rin der hier leben­den Schul­kin­der.

Was ist Ihnen wich­tig, wenn Sie bei einem Pro­jekt mit JA für eine För­de­rung abstim­men?

Wich­tig ist, dass der direk­te Nutzen für Hecking­hau­ser Bürger im Fokus steht. Eine gute Idee, die den Men­schen vor Ort etwas bringt und wo nicht jemand sich selbst in den Vor­der­grund stellt bzw. seinen eige­nen Vor­teil sucht, erhält von mir immer ein JA.

Wel­ches Pro­jekt würden Sie sich wün­schen für den Ver­fü­gungs­fonds Hecking­hau­sen?

Natür­lich wün­sche ich mir ein tolles Pro­jekt für die Grund­schul­kin­der hier im Quar­tier, gerne ein kul­tu­rel­les Ange­bot vor Ort (Instru­men­tal­un­ter­richt, künst­le­ri­sches Gestal­ten, graue Mauern farbig ver­schö­nern, …). Wir als Grund­schu­le würden gerne ein Zir­kus­pro­jekt mit unse­ren Kin­dern durch­füh­ren, das für andere Inter­es­sier­te auf­ge­führt wird und auch Teile im Anschluss an das Pro­jekt in AG´s wei­ter­ge­führt und zum Bei­spiel im Laza­rus Haus auf­ge­führt werden.