Der Beirat stellt sich vor — Renate Arntz (OGGS Meyerstraße)

Mein Name ist Renate Arntz, ich bin 58 Jahre alt, ver­hei­ra­tet, habe zwei erwach­se­ne Kinder: Seit Febru­ar 2013 bin ich Schul­lei­te­rin der Gemein­schafts­grund­schu­le Mey­er­stra­ße in Hecking­hau­sen. Vorher arbei­te­te ich 20 Jahre als Leh­re­rin, später Kon­rek­to­rin, an der Grund­schu­le Thor­ner Straße, davor 4 Jahre an der Grund­schu­le Am Engeln­berg.

Was gefällt Ihnen an Hecking­hau­sen?

Hecking­hau­sen ist ein sehr viel­sei­ti­ger Stadt­teil. Zum einen gibt es als zen­tra­les Merk­mal die Hecking­hau­ser Straße mit Geschäf­ten für den täg­li­chen Bedarf, dane­ben das Mur­mel­bach­tal mit reich­lich inter­es­san­ten Grün­flä­chen. Beson­ders gefällt mir die Rena­tu­rie­rung der Wupper in der Rosen­au. Sehr span­nend finde ich auch, dass sich hier viele Men­schen für ihren Stadt­teil enga­gie­ren und ihn lebens­wert erhal­ten und gestal­ten möch­ten.

Wodurch könnte Hecking­hau­sen attrak­ti­ver werden?

Die Ein­bin­dung eines Flus­ses (hier der Wupper) zum Ver­wei­len für die hier leben­den Men­schen finde ich immer eine gute Idee. Mehr Blumen, die das Grau auf der Hecking­hau­ser Straße bele­ben – zum Bei­spiel die Bepflan­zung der vielen Beton­käs­ten evtl. durch Paten wie unsere Schule Kitas, Alten­hei­me,… —  würde ich mir wün­schen. Ange­dacht war auch schon die Umge­stal­tung der Hecking­hau­ser Straße in eine Allee. Dies fände ich reiz­voll. Viel­leicht wäre es auch schön für die vielen hier leben­den Kinder bunte Weg­wei­ser zu den ver­schie­de­nen Ange­bo­ten (Spiel­plät­ze, Hecking­hau­ser Treff, …) auf­zu­stel­len bzw. auf den Bür­ger­stei­gen auf­zu­ma­len.

Warum machen Sie im Ver­fü­gungs­fonds­bei­rat mit?

Als Schul­lei­te­rin der zen­tra­len Grund­schu­le hier in Hecking­hau­sen war es für mich selbst­ver­ständ­lich dem Beirat bei­zu­tre­ten und über gute Ideen für den Stadt­teil mit zu ent­schei­den.

Welche Gruppe ver­tre­ten Sie im Beirat?

Als Schul­lei­te­rin ver­ste­he ich mich als Ver­tre­te­rin der hier leben­den Schul­kin­der.

Was ist Ihnen wich­tig, wenn Sie bei einem Pro­jekt mit JA für eine För­de­rung abstim­men?

Wich­tig ist, dass der direk­te Nutzen für Hecking­hau­ser Bürger im Fokus steht. Eine gute Idee, die den Men­schen vor Ort etwas bringt und wo nicht jemand sich selbst in den Vor­der­grund stellt bzw. seinen eige­nen Vor­teil sucht, erhält von mir immer ein JA.

Wel­ches Pro­jekt würden Sie sich wün­schen für den Ver­fü­gungs­fonds Hecking­hau­sen?

Natür­lich wün­sche ich mir ein tolles Pro­jekt für die Grund­schul­kin­der hier im Quar­tier, gerne ein kul­tu­rel­les Ange­bot vor Ort (Instru­men­tal­un­ter­richt, künst­le­ri­sches Gestal­ten, graue Mauern farbig ver­schö­nern, …). Wir als Grund­schu­le würden gerne ein Zir­kus­pro­jekt mit unse­ren Kin­dern durch­füh­ren, das für andere Inter­es­sier­te auf­ge­führt wird und auch Teile im Anschluss an das Pro­jekt in AG´s wei­ter­ge­führt und zum Bei­spiel im Laza­rus Haus auf­ge­führt werden.

 

Neues zum Verfügungsfonds

In den letz­ten Mona­ten hat sich eini­ges im Ver­fü­gungs­fonds getan. Und nein, dies­mal geht es nicht um die zahl­rei­chen tollen Pro­jek­te, son­dern um die Richt­li­ni­en und die Antrags­un­ter­la­gen. Auf Grund­la­ge eini­ger Rück­mel­dun­gen, haben wir ver­sucht, viele Dinge rund um den Ver­fü­gungs­fonds trans­pa­ren­ter und ein­fa­cher zu gestal­ten. Nach eini­ger Zeit der Über­ar­bei­tung konnte nun im Sep­tem­ber die neue Richt­li­nie durch die Gre­mi­en der Stadt Wup­per­tal beschlos­sen werden. Wesent­li­che Neue­run­gen sind, dass …

… zukünf­tig 100% der aner­ken­nungs­fä­hi­gen Aus­ga­ben durch den Ver­fü­gungs­fonds über­nom­men werden können.

… ein „klei­ner Beirat“ kurz­fris­tig über „kleine“ Pro­jek­te ent­schei­den kann.

… es für Antrag­stel­len­de ein Merk­blatt gibt, das bei der Durch­füh­rung und Abrech­nung hel­fend her­an­ge­zo­gen werden kann.

… für Antrag­stel­len­de Mus­ter­bei­spie­le zum Kos­ten­plan und zur Beleg­lis­te gibt.

Alle Unter­la­gen haben wir gebün­delt für Sie auf unse­rer Home­page unter fol­gen­dem Link zum Down­load zur Ver­fü­gung gestellt: http://www.qbhh.de/engagement-unterstuetzung/. Des Wei­te­ren finden Sie hier unse­ren neuen Ver­fü­gungs­fonds­fly­er: Flyer_VF_Heckinghausen

Uns ist bewusst, dass für viele Men­schen die Antrag­stel­lung eine große Hürde sein kann, aber Sie stehen selbst­ver­ständ­lich nicht allei­ne da! Wir, das Quar­tier­bü­ro, bera­ten Sie gerne zu Ihren Pro­jekt­ide­en und freuen uns auf Ihr – „Ich hab´ da so ´ne Idee“.

Neuigkeiten aus dem Quartier – Stadtteilkonferenz Heckinghausen

Am 11. Okto­ber lud das Quar­tier­bü­ro zur Stadt­teil­kon­fe­renz Hecking­hau­sen in die Räum­lich­kei­ten der katho­li­schen Kir­chen­ge­mein­de St. Eli­sa­beth in die Hauffstra­ße ein. Rund 40 Per­so­nen folg­ten der Ein­la­dung, um sich über Neu­ig­kei­ten aus dem Quar­tier zu infor­mie­ren und selbst über aktu­el­les zu berich­ten. Wie jedes Mal kam eine bunte Runde aus städ­ti­schen Ver­tre­tern unter­schied­li­cher Res­sorts, Ver­ei­nen, Ehren­amt­li­chen und Inter­es­sier­ten zusam­men, die alle ein großes Inter­es­se daran haben, gemein­sam im Quar­tier etwas zu bewe­gen. Neben zahl­rei­chen Ter­mi­nen, die bekannt gege­ben wurden, wie der Weih­nachts­ak­ti­on der katho­li­schen und evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­den Hecking­hau­sen und der Grund­schu­le Mey­er­stra­ße (5. Dezem­ber, 16 Uhr im Café Johan­nis), stand der Neubau des Stadt­teil­zen­trums und ein Nach­bar­schafts­fest im Zen­trum des all­ge­mei­nen Inter­es­ses.  

Im Früh­jahr 2019 wird mit dem Neubau des Stadt­teil­zen­trums begon­nen. Hierzu muss zunächst das alte Gebäu­de des Stadt­teil­treffs abge­ris­sen werden, da an glei­cher Stelle neu­ge­baut wird. Der Stadt­teil­treff ist in Hecking­hau­sen eine wich­ti­ge Anlauf­stel­le für Jeder­mann, daher war es allen Betei­lig­ten außer­or­dent­lich wich­tig, eine Zwi­schen­lö­sung zu finden. Die Arbeit des Stadt­teil­treffs geht in der Alten Kra­wat­ten­fa­brik in der Bock­müh­le gegen­über der Art­fa­brik weiter und alle Grup­pen können sich wei­ter­hin ohne Pro­ble­me tref­fen. Der Neubau wird ein drei­ge­schos­si­ges Gebäu­de, das unter­schied­li­che und fle­xi­ble Räume beher­bergt wie einen Veranstaltungsraum/Mehrzweckraum, Bera­tungs­räu­me, eine Küche und einen groß­zü­gi­gen Bereich für die Kinder- und Jun­gend­ar­beit. Die Fer­tig­stel­lung des Gebäu­des ist für Sommer 2021 geplant. 90 Pro­zent der Kosten werden durch euro­päi­sche För­der­mit­tel über­nom­men.

Auf­grund des Neu­baus kann daher in den nächs­ten Jahren leider kein Kin­der­fest mehr statt­fin­den, das mitt­ler­wei­le ein fester Termin im Sep­tem­ber für die Hecking­hau­ser gewor­den ist. Jedoch möch­ten die Hecking­hau­ser das 40-jäh­ri­ge Bestehen des Stadt­be­zirks Hecking­hau­sen als Anlass nehmen, um ein Nach­bar­schafts­fest zu initi­ie­ren. Herr Men­gel­berg, der die Idee aus dem Arbeits­kreis Kom­mu­ni­ka­ti­on mit in die Stadt­teil­kon­fe­renz brach­te, ver­deut­lich­te, dass die ganzen Erfah­run­gen, die es in Hecking­hau­sen gibt, gebraucht werden, um gemein­sam etwas Schö­nes auf die Beine zu stel­len. Ziel soll es sein, dass jeder seine Erfah­run­gen in Klein­grup­pen zu unter­schied­li­chen Themen wie Pro­gramm, Tech­nik, oder Geneh­mi­gun­gen mit ein­brin­gen kann und somit ein Nach­bar­schafts­fest von allen für alle im Quar­tier ent­steht. Soll­ten Sie Inter­es­se haben, Ihre Erfah­run­gen und Fähig­kei­ten ein­zu­brin­gen, sei es bei der Orga­ni­sa­ti­on zu unter­stüt­zen, einen Stand auf dem Fest anzu­bie­ten oder bei der Ver­pfle­gung mit zu helfen – Wir freuen uns über jede Unter­stüt­zung. Inter­es­sier­te können sich an das Quar­tier­bü­ro Hecking­hau­sen wenden unter 0202 47 85 79 93 oder info@qbhh.de.

Zusam­men­fas­send war die Stadt­teil­kon­fe­renz in Hecking­hau­sen ein echter Erfolg und die Ver­net­zung im Quar­tier wurde vor­an­ge­trie­ben. Die nächs­te Stadt­teil­kon­fe­renz findet am 7. März statt. Wenn Sie teil­neh­men möch­ten, melden Sie sich im Quar­tier­bü­ro Hecking­hau­sen.

Der Beirat stellt sich vor – Stefan Albrecht (Geschäftsstellenleiter der Geschäftsstelle Schwarzbach 105 der Jobcenter Wuppertal AöR, welche u.a. für Heckinghausen zuständig ist)

Wie lange sind Sie schon in Hecking­hau­sen?

Ich bin als Geschäfts­stel­len­lei­ter seit Juli 2015 auch für den Bereich Hecking­hau­sen zustän­dig. Wir sichern den Lebens­un­ter­halt von rund 2.600 Men­schen allei­ne in Hecking­hau­sen. Ich selber wohne nicht in Wup­per­tal, arbei­te aber sehr gerne hier.

 

Was gefällt Ihnen an Hecking­hau­sen?

Hecking­hau­sen kannte ich früher lange Zeit nur als „Durch­fahrts­stra­ße nach Barmen“, seit­dem ich für diesen Bereich zustän­dig und häu­fi­ger vor Ort bin, stelle ich fest, dass sich hier was bewegt und was pas­siert mit dem Stadt­teil – das gefällt mir.

 

Wodurch könnte Hecking­hau­sen attrak­ti­ver werden?

Die Hecking­hau­ser Straße sollte eine Meile sein, an der sich das Leben abspielt und nicht nur „die Durch­fahrts­stra­ße nach Barmen“. Also kon­kret: Der Leer­stand an der Haupt­stra­ße sollte ver­rin­gert werden.

 

Warum machen Sie im Ver­fü­gungs­fonds­bei­rat mit?

Ers­tens durch meine Funk­ti­on für die Job­cen­ter Wup­per­tal AöR; zwei­tens gefällt es mir, dass ich mit meiner Stimme etwas Posi­ti­ves bewe­gen kann für den Stadt­teil.

 

Welche Gruppe ver­tre­ten Sie im Beirat?

Als Ver­tre­ter der Job­cen­ter Wup­per­tal AöR bin ich zunächst keiner Gruppe ver­pflich­tet, was mich in der Ent­schei­dung über Pro­jek­te unab­hän­gig macht; ferner bin ich hier nicht in der Posi­ti­on als Antrag­stel­ler zu finden, da das Job­cen­ter seine Pro­jek­te ander­wei­tig initi­iert im Rahmen der Sozia­len Stadt.

 

Was ist Ihnen wich­tig, wenn Sie bei einem Pro­jekt mit JA für eine För­de­rung abstim­men?

Wich­tig ist mir ein loka­ler Bezug, der tat­säch­lich zu Hecking­hau­sen passt; manche Anträ­ge in der Ver­gan­gen­heit wirk­ten sehr „aus­tausch­bar“ in den Stadt­tei­len, da hatte man den Ein­druck, es wurde nur ein Finan­zie­rungs­topf gesucht für sein Pro­jekt und der Stadt­teil war dabei neben­säch­lich. Ferner freut es mich immer, wenn eine breite Masse ange­spro­chen wird und ein Pro­jekt nicht zu indi­vi­du­ell ist.

 

Wel­ches Pro­jekt würden Sie sich wün­schen für den Ver­fü­gungs­fonds Hecking­hau­sen?

Tat­säch­lich wün­sche ich mir ein Pro­jekt für alle, Junge wie Alte, Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund und ohne, für Frauen und Män­nern usw.

Ganz kon­kret könnte ich mir auch eine Messe des Ein­zel­han­dels vor­stel­len, an der sich alle Ein­zel­händ­ler aus Hecking­hau­sen an einem Tag prä­sen­tie­ren. Dieses stärkt den Stand­ort Hecking­hau­sen wirt­schaft­lich und trägt damit auch ent­schei­dend zum Stadt­bild teil (weni­ger Leer­stand etc.). Ferner werden lokale Ange­bo­te „sicht­bar“.

 

 

Der Beirat stellt sich vor — Marcello Groß (GKM architektur studio)

Foto: gkm-architektur.de

1.       Wie lange sind Sie schon in Hecking­hau­sen?

Mit Beginn der Ver­hand­lun­gen und der Pla­nung des Umbaus des Gas­kes­sels im Jahr 2015

2.      Was gefällt Ihnen an Hecking­hau­sen?

Das es soviel Poten­zi­al hat.

3.       Wodurch könnte Hecking­hau­sen attrak­ti­ver werden?

Wenn die Viel­zahl an Stadt­teil­pa­trio­ten, die täg­lich ehren­amt­lich für und an Hecking­hau­sen arbei­ten, sich einen Ruck geben und ihre Kräfte bün­deln um mehr zu errei­chen

4.       Warum machen Sie im Ver­fü­gungs­fonds­bei­rat mit?

Ich finde es unglaub­lich ermu­ti­gend zu sehen, dass sich die Men­schen in Hecking­hau­sen gegen­sei­tig helfen und ihren Stadt­teil nach vorne brin­gen wollen, davon möchte ich gerne ein Teil sein.

5.       Welche Gruppe ver­tre­ten Sie im Beirat?

Ich ver­tre­te die Gas­kes­sel Wup­per­tal GmbH, die sich zur Auf­ga­be gemacht hat, dem Hecking­hau­ser Wahr­zei­chen und Denk­mal neues Leben ein­zu­hau­chen.

6.       Was ist Ihnen wich­tig, wenn Sie bei einem Pro­jekt mit JA für eine För­de­rung abstim­men?

Grund­sätz­lich befür­wor­te ich Pro­jek­te mit Weit­blick, natür­lich sind auch kleine Pro­jek­te wich­tig, um die posi­ti­ve Stim­mung im Quar­tier auf­recht­zu­er­hal­ten, aber Pro­jek­te die eine Spur hin­ter­las­sen begeis­tern mich.

7.       Wel­ches Pro­jekt würden Sie sich wün­schen für den Ver­fü­gungs­fonds Hecking­hau­sen?

Die Pla­nun­gen für dieses Pro­jekt haben bereits begon­nen und bauen auf ein bereits umge­setz­tes Pro­jekt auf, das Ziel ist es, das Bild Hecking­hau­sens zu ver­än­dern und das dau­er­haft.

Die Woche des bürgerschaftlichen Engagements – Das Programm

Vom 14. bis 23. Sep­tem­ber 2018 findet die Woche des bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments zum ersten Mal in Hecking­hau­sen statt. Die Akti­ons­wo­che, die unter dem Motto „Enga­ge­ment macht stark“ steht, wird durch das Bun­des­werk Bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments initi­iert. Im Rahmen der Akti­ons­wo­che finden bun­des­weit tau­sen­de von Aktio­nen und Ver­an­stal­tun­gen statt, die auf die Viel­falt und die Bedeu­tung des Bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments hin­wei­sen.

Ob Tag der offe­nen Tür oder Dis­kus­si­ons­run­de mit der loka­len Poli­tik, ob Film­vor­stel­lung oder gemüt­li­cher Abend mit ande­ren Ehren­amt­li­chen, das Pro­gramm in Hecking­hau­sen ist viel­sei­tig. Hecking­hau­sen ist stolz auf sein bür­ger­schaft­li­ches Enga­ge­ment und freut sich Sie begrü­ßen zu dürfen!  

Pro­gramm Hecking­hau­sen

Flyer Hecking­hau­sen

Anmer­kung: Die Eröff­nung der Woche am 14. Sep­tem­ber im Barmer Rat­haus ist ab 11:15 Uhr für Publi­kums­ver­kehr geöff­net. Sie sind herz­lich ein­ge­la­den, sich über das Pro­gramm in den ein­zel­nen Stadt­be­zir­ken zu infor­mie­ren.

Der Beirat stellt sich vor – Christoph Brüssermann (Bezirksbürgermeister Heckinghausen)

Wie lange sind Sie schon in Hecking­hau­sen?
Ich bin im Jahr 1957 nach Hecking­hau­sen gekom­men. Mit einer klei­nen Unter­bre­chung lebe ich seit­dem hier.
Seit 2004 bin ich zudem in der Bezirks­ver­tre­tung tätig, bis 2009 als Bezirks­ver­tre­ter und seit­dem als Bezirks­bür­ger­meis­ter.

Was gefällt Ihnen an Hecking­hau­sen?
Hecking­hau­sen ist sehr viel­fäl­tig. Es gibt den Ver­sor­gungs­be­reich Hecking­hau­ser Straße mit vielen sozia­len Schwer­punk­ten, Ver­sor­gern usw. und man ist schnell im Grünen.

Wodurch könnte Hecking­hau­sen attrak­ti­ver werden?
Die vielen leer­ste­hen­den Laden­lo­ka­le sind momen­tan das Haupt­pro­blem, hier muss drin­gend etwas pas­sie­ren. Ansons­ten haben wir vieles hin­sicht­lich einer attrak­ti­ve­ren Gestal­tung von Hecking­hau­sen bereits auf den Weg gebracht: Die Grün­ach­se zwi­schen Bayer-Platz und Gustav-Müller-Anlage, der Umbau des Gas­kes­sels, der Neubau des Stadt­teil­zen­trums usw.

Warum machen Sie im Ver­fü­gungs­fonds­bei­rat mit?
Als Bezirks­bür­ger­meis­ter von Hecking­hau­sen ist es meine Pflicht Teil des Ver­fü­gungs­fonds­bei­ra­tes zu sein.

Welche Gruppe ver­tre­ten Sie im Beirat?
Als Bezirks­bür­ger­meis­ter ver­tre­te ich alle Bür­ge­rin­nen und Bürger des Stadt­teils.

Was ist Ihnen wich­tig, wenn Sie bei einem Pro­jekt mit JA für eine För­de­rung abstim­men?
Grund­sätz­lich inter­es­siert mich auch immer die Mei­nung der ande­ren Bei­rats­mit­glie­der, da ich es befür­wor­te, wenn die breite Mehr­heit für ein Pro­jekt ist. Der Mehr­wert für das Quar­tier ist selbst­ver­ständ­lich auch wich­tig.

Wel­ches Pro­jekt würden Sie sich wün­schen für den Ver­fü­gungs­fonds Hecking­hau­sen?
Ein „großes“ Pro­jekt würde ich begrü­ßen, schließ­lich steht aus­rei­chend Geld zur Ver­fü­gung.

Von Frauen für Frauen – Das Programm für August

Im August steht das Thema „Kind­heits­er­in­ne­run­gen“ im Mit­tel­punkt des Ver­fü­gungs­fonds­pro­jekts „Von Frauen für Frauen“. Dies­mal lädt Doro­thee van den Borre von KOMM der evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de Hecking­hau­sen ein. „Mit dem Thema Kind­heits­er­in­ne­run­gen kann jeder etwas ver­bin­den, egal woher man kommt. Welche Kin­der­lie­der wurden gesun­gen oder welche Spiele gespielt? Diesen Fragen wollen wir auf den Grund gehen“, so Doro­thee van den Borre. Im August finden zwei Ver­an­stal­tun­gen statt:

Am Frei­tag, den 17. August ab 11 Uhr, lädt KOMM alle Frauen zu einem Früh­stück in das Hier&Da ein. Gemein­sam wird sich über das Thema Kind­heits­er­in­ne­run­gen unter­hal­ten und es wird erkun­det, welche Unter­schie­de es zwi­schen den Kul­tu­ren zu erken­nen gibt.

Am Sams­tag, den 18. August ab 15 Uhr, stehen die Kinder und Fami­li­en im Mit­tel­punkt. Gemein­sam soll ein Tag in der Natur ver­bracht werden und somit viel­leicht sogar neue Kind­heits­er­in­ne­run­gen geschaf­fen werden. Ein toller Tag für kleine und große Ent­de­cker ist geplant. Treff­punkt ist die Pflanz­bar in der Hein­rich-Böll-Str. 196.

Die Teil­nah­me, Ver­pfle­gung und Kin­der­be­treu­ung sind kos­ten­los und werden durch den Ver­fü­gungs­fonds des Pro­gramms Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen finan­ziert. Wir freuen uns auf Sie!

Integrationsbroschüre für Heckinghausen

Im Sep­tem­ber letz­ten Jahres fand das erste Inte­gra­ti­ons­netz­werk statt, zu dem das Quar­tier­bü­ro  und das Res­sort Zuwan­de­rung und Inte­gra­ti­on der Stadt Wup­per­tal, ver­tre­ten durch Hana El-Qasem, ein­lu­den. Die Teil­neh­men­den äußer­ten den Wunsch, gebün­del­te Infor­ma­tio­nen zu den Inte­gra­ti­ons­an­ge­bo­ten im Quar­tier zu erhal­ten.

Dank der vielen Ver­ei­ne und Insti­tu­tio­nen im Quar­tier konnte eine Bro­schü­re erstellt werden, die gebün­delt Infor­ma­tio­nen und Ansprech­part­ner zum Thema Inte­gra­ti­on in Hecking­hau­sen umfasst. Die Bro­schü­re ist mehr­spra­chig (deutsch, eng­lisch, fran­zö­sisch, rumä­nisch, ara­bisch) ver­fasst und nie­der­schwel­lig gestal­tet worden, sodass mög­lichst viele Men­schen erreicht werden können und umfasst fol­gen­de The­men­schwer­punk­te:  Begeg­nung, Bera­tung, Bil­dung / Spra­che, Fami­lie / Eltern / Kind, Frei­zeit / Kultur / Sport, Arbeits­markt, Inte­gra­ti­on und Wohnen. 

Die digi­ta­le Ver­si­on der Bro­schü­re, die gerne online zur Ver­fü­gung gestellt werden kann, finden Sie hier: Inte­gra­ti­ons­bro­schü­re Hecking­hau­sen

Des Wei­te­ren liegen aus­rei­chend gedruck­te Exem­pla­re der Bro­schü­re im Quar­tier­bü­ro bereit. Wir würden uns freuen, wenn Sie die Hecking­hau­ser Inte­gra­ti­ons­bro­schü­re in Ihren Ein­rich­tun­gen aus­le­gen und an die Men­schen im Quar­tier ver­tei­len würden. 

Wir möch­ten uns herz­lich bei allen Mit­wir­ken­den bedan­ken und freuen uns auf das nächs­te Inte­gra­ti­ons­netz­werk im Sep­tem­ber. Für Rück­fra­gen stehen wir gerne zur Ver­fü­gung.

Der Beirat stellt sich vor — Bernd Böth (Heckinghauser Bürger und aktiv im Bürgerforum Heckinghausen)

Foto: Andre Burandt

Wie lange sind Sie schon in Hecking­hau­sen?

Ich bin hier auf­ge­wach­sen und lebe seit über 50 Jahren im Stadt­teil. Im Bür­ger­fo­rum bin ich seit rund vier Jahren aktiv.

Was gefällt Ihnen an Hecking­hau­sen?

Ich bin begeis­tert von den viel­fäl­ti­gen Mög­lich­kei­ten, die Hecking­hau­sen bietet. Ver­kehrs­tech­nisch opti­mal an Bahn, Schwe­be­bahn oder Auto­bahn ange­bun­den. Dazu gibt es zwei Grund­schu­len, meh­re­re Kin­der­gär­ten, Ärzte (fast) aller Fach­rich­tun­gen, Senio­ren­re­si­den­zen, einige Kir­chen­ge­mein­den und Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten. Außer­dem haben wir ganz, ganz viel Natur sowie das Mur­mel­bach­tal. Vor allem gefal­len mir aber die Men­schen, die sich für Hecking­hau­sen ein­set­zen. Ob in den Kir­chen­ge­mein­den, den Sport­ver­ei­nen, im Bezirks­ver­ein oder im Bür­ger­fo­rum. Über­all sind enga­gier­te, ehren­amt­lich arbei­ten­de Men­schen, die ihr Bestes geben Hecking­hau­sen (noch) lebenswert(er) zu gestal­ten. Hecking­hau­sen hat irgend­wie einen Dorf­cha­rak­ter, wo alle zusam­men­hal­ten.

Wodurch könnte Hecking­hau­sen attrak­ti­ver werden?

Hecking­hau­sen benö­tigt mehr Flair rund um die Haupt­ver­kehrs­ach­se Hecking­hau­ser Straße. Brei­te­re Bür­ger­stei­ge mit der Mög­lich­keit dort zu ver­wei­len, um bespiel­wei­se am Eis­ca­fé, vor dem Bäcker oder beim Imbiss drau­ßen sitzen zu können. Ein paar Bäume, die die Straße zur Allee werden lassen oder viel­leicht kleine Was­ser­spie­le­rei­en. Durch all das, könn­ten mehr zwang­lo­se Begeg­nungs­mög­lich­kei­ten für die Men­schen ent­ste­hen, was das Mit­ein­an­der im Stadt­teil stär­ken würde und das Ver­trau­en.

Warum machen Sie im Ver­fü­gungs­fonds mit?

Hecking­hau­sen ist meine Heimat. Im Ver­fü­gungs­fonds­bei­rat habe ich die Mög­lich­keit, Ideen für den Stadt­teil ein­zu­brin­gen und zu unter­stüt­zen. Dadurch wird der Begriff Heimat mit Leben gefüllt und der Stadt­teil noch lie­bens­wer­ter.

Welche Gruppe ver­tre­ten Sie im Beirat?

Im Beirat ver­tre­te ich das Bür­ger­fo­rum Hecking­hau­sen, ein loser Zusam­men­schluss nicht orga­ni­sier­ter Bürger aus Hecking­hau­sen, die ihren Stadt­teil mit Leben füllen möch­ten. Das Bür­ger­fo­rum trifft sich nor­ma­ler­wei­se jeden zwei­ten Mitt­woch im Monat von 18 bis 20 Uhr zu einem The­men­abend. Ob geschicht­li­che Wan­de­rung, gemein­schaft­li­ches Kochen oder Vor­trä­ge und Dis­kus­sio­nen zu stadt­teil­re­le­van­ten Themen – die Band­brei­te ist enorm. Jeden drit­ten Mitt­woch im Monat gibt es den Orga-Treff des Bür­ger­fo­rums von 18 bis 20 Uhr. Hier werden neue Ideen gespon­nen, Pro­jek­te ent­wi­ckelt und bestehen­des wei­ter­ge­bracht. Beide Ver­an­stal­tun­gen finden in der Regel im Stadt­teil­treff Hecking­hau­sen statt (Hecking­hau­ser Str. 195).

Was ist Ihnen wich­tig, wenn Sie bei einem Pro­jekt mit JA für eine För­de­rung abstim­men?

Das Pro­jekt sollte von und für Men­schen aus Hecking­hau­sen sein und an einem Ort in Hecking­hau­sen statt­fin­den. Meiner Mei­nung nach muss nicht zwangs­läu­fig ein blei­ben­der, sicht­ba­rer Mehr­wert dabei her­aus­kom­men. Manch­mal ist das kurz­zei­ti­ge aber inten­si­ve Mit­ein­an­der eben­falls viel wert.

Wel­ches Pro­jekt würden Sie sich wün­schen für den Ver­fü­gungs­fonds Hecking­hau­sen?

Am liebs­ten wäre mir ein Pro­jekt, das Hecking­hau­sen aus der gefühl­ten Benach­tei­li­gung gegen­über ande­ren Stadt­tei­len Wup­per­tals her­aus­führt. Seil­bahn, Gar­ten­schau oder Tras­sen­füh­rung laufen an Hecking­hau­sen vorbei, dabei sind wir das Stadt­tor zum Osten, das Stadt­tor Rich­tung West­fa­len. Das ist aber schon sehr groß gedacht. Erst­mal wäre es schön, wenn mehr Pro­jek­te wie „Rosis Bank / Senio­ren­bank“ oder „Stre­etart Hecking­hau­sen“ zur opti­schen und prak­ti­schen Ver­schö­ne­rung Hecking­hau­sens bei­tra­gen.