Soziale Stadt

Seit 1999 gibt es das Pro­gramm Sozia­le Stadt in Deutsch­land. Rund 418 deut­sche Städte haben mit mehr als 715 geför­der­ten und rea­li­sier­ten Pro­jek­ten bereits daran teil­ge­nom­men. Ziel des Pro­gramms ist es, benach­tei­lig­te Quar­tie­re durch die Akti­vie­rung der Bewoh­ner und bau­li­che Maß­nah­men neu zu bele­ben und zu stär­ken.

Seit Febru­ar 2016 ist Hecking­hau­sen Sozia­le Stadt Gebiet und dies nicht ohne Grund. Hecking­hau­sen hat sich in den letz­ten Jahren ver­än­dert und das nicht zwangs­läu­fig zum Guten. Belegt wird dieser Abwärts­trend durch sta­tis­ti­sche Daten, wie einem erhöh­ten Anteil an SGB II-Emp­fän­gern. Viel deut­li­cher spüren es jedoch die Men­schen, die hier schon lange leben. Kaum Grün­flä­chen, schmut­zi­ge Stra­ßen, und wenig attrak­ti­ve Spiel­plät­ze sind nur wenige Bei­spie­le. Hier muss sich etwas tun und das wird es auch! Das Pro­gramm Sozia­le Stadt ist kein „Heil­mit­tel“ für alle Pro­ble­me in Hecking­hau­sen, aber mit 15 Mil­lio­nen Euro für Maß­nah­men wie dem Neubau des Stadt­teil­zen­trums, der Neu­ge­stal­tung des Bayer-Plat­zes und vieler sozia­ler Maß­nah­men ist erst­mal ein wich­ti­ger Anfang gemacht.