Presse

WZ vom 3.7.20

Elke Stapff ist im Einsatz für die „Soziale Stadt“ im Wuppertaler Osten

Elke Stapff ist gebür­ti­ge Wup­per­ta­le­rin und sie will die Stadt­tei­le vor­an­brin­gen. Foto: Anna Schwartz


Heckinghausen/Wichlinghausen/Oberbarmen. Vor dem Spaß steht jede Menge graue Theo­rie. Denn Elke Stapff muss erst einmal Regu­la­ri­en büf­feln. Die Ver­ga­be von För­der­mit­teln ist kom­pli­ziert in Deutsch­land – über 40 Semi­nar­ein­hei­ten mit jeweils ein bis zwei Tagen muss die Sozi­al­ar­bei­te­rin absol­vie­ren, um fit zu werden für ihren neuen Job als Koor­di­na­to­rin für das För­der­pro­gramm „Sozia­le Stadt“. Anfang April hat sie die Nach­fol­ge von Patri­cia Kna­ben­schuh ange­tre­ten und ist nun zustän­dig für die Ver­ga­be der Bun­des­mit­tel in Wich­ling­hau­sen, Ober­bar­men und Hecking­hau­sen.

Poli­tisch inter­es­siert und mit der Hei­mat­stadt ver­bun­den
Die Koor­di­na­ti­on der unter­schied­li­chen Pro­jek­te in der „Sozia­len Stadt“ ist ihr Wunsch-Job: „Ich bin sehr poli­tisch inter­es­siert und möchte mit­re­den in meiner Stadt. Mit dieser Stelle kann ich etwas ver­än­dern.“ Dafür bringt die 56-Jäh­ri­ge viel Erfah­rung mit: Erst arbei­te­te die gebo­re­ne Wup­per­ta­le­rin 20 Jahre lang in der Wup­per­ta­ler Jugend­ge­richts­hil­fe, dann über­nahm sie die Koor­di­na­ti­on der Schul­so­zi­al­ar­beit und „Bil­dung und Teil­ha­be“ sowie die Lei­tung des Fami­li­en­bü­ros. Schon dort lernte sie viele Insti­tu­tio­nen und enga­gier­te Men­schen im Osten der Stadt kennen.
Netz­werk­ar­beit wird auch wei­ter­hin ein wich­ti­ger Teil ihrer Arbeit blei­ben. „Mein Anlie­gen ist es, ein offe­nes Ohr für die Bürger zu haben“, betont sie. Corona hat sie aller­dings dabei ziem­lich aus­ge­bremst: Eigent­lich wäre sie jetzt gerne in die unter­schied­lichs­ten Gre­mi­en gegan­gen, hätte sich den Men­schen vor­ge­stellt, mit allen mög­li­chen Betei­lig­ten dis­ku­tiert. Das geht der­zeit nur sehr ein­ge­schränkt. „Ich habe mir das alles anders vor­ge­stellt“, bedau­ert Elke Stapff. Lamen­tie­ren ist jedoch nicht ihre Sache. Statt­des­sen gibt es nun Video- und Tele­fon­kon­fe­ren­zen. Spa­zier­gän­ge durch die Stadt­tei­le – oft gemein­sam mit den lang­jäh­ri­gen Mit­ar­bei­tern des Quar­tier­bü­ros Vier­zwozwo – sind trotz­dem mög­lich. Inzwi­schen auch wieder Tref­fen auf Abstand in großen Räumen. Wenn sie zu Ter­mi­nen muss, nimmt Elke Stapff sowie­so das Fahr­rad. Umwelt- und Kli­ma­schutz liegen ihr am Herzen.


Es bedarf fein­füh­li­ger Abstim­mung
Mit offe­nen Augen läuft sie durch ihre Stadt­tei­le und über­legt, was dort ver­bes­sert werden könnte. „Vieles ist aller­dings schon pas­siert oder gerade in der Pla­nung“, erzählt die städ­ti­sche Mit­ar­bei­te­rin. Die Umset­zung sei aller­dings oft kom­pli­ziert. Häufig sind ver­schie­dens­te Stel­len sowohl bei der Stadt als auch bei sozia­len Trä­gern ein­ge­bun­den. Da bedarf es dann fein­füh­li­ger Abstim­mung. Immer wieder ist Elke Stapff auch erstaunt, wie viele Vor­ga­ben im Detail zu beach­ten sind: „Das ist ja alles umständ­lich, weil die Zusam­men­hän­ge kom­plex sind.“ Eine tolle Idee findet sie bei­spiels­wei­se den Vor­schlag, der von Bür­gern kam, Trink­was­ser­brun­nen auf öffent­li­chen Plät­zen auf­zu­stel­len. Da recher­chiert sie gerade die Mög­lich­kei­ten.

Wich­tig ist es ihr bei allen Pro­jek­ten, die Men­schen mit­zu­neh­men, Skep­sis abzu­bau­en, Mit­strei­ter zu gewin­nen. „Ich will lösungs­ori­en­tiert an die Sachen her­an­ge­hen.“ Dabei hilft ihr lang­jäh­ri­ge Berufs­er­fah­rung ebenso wie die Erfah­rung aus ihrer eige­nen Fami­lie: Elke Stapff ist Mutter von vier erwach­se­nen Kin­dern und Groß­mutter von drei Enkeln. In den ersten Mona­ten hat sie ihre Kol­le­gin Britta Jobst viel beglei­tet und von deren Erfah­run­gen mit der Sozia­len Stadt gelernt. Beson­ders span­nend findet Elke Stapff den Ver­fü­gungs­fonds Sozia­le Stadt, mit dem Bürger und Initia­ti­ven ihre Ideen umset­zen können. „Der Ver­fü­gungs­fonds ist krea­tiv, damit kann man vieles machen“, freut sie sich.

WZ vom 8.4.20

Keine Gesamtschule im Arthotel

Der Kauf­preis ist der Stadt zu hoch und noch gestie­gen. Nun sind zwei andere Flä­chen im Gespräch.

Das ehemalige Art-Hotel wird wohl nicht zu einer Gesamtschule umgebaut. ⇥Archivfoto: Stefan Fries
Das ehe­ma­li­ge Art-Hotel wird wohl nicht zu einer Gesamt­schu­le umge­baut. ⇥Archiv­fo­to: Stefan Fries

Von Lothar Leu­schen

Wup­per­tals 7. Gesamt­schu­le wird nicht im Art­ho­tel ent­ste­hen. Das ist das Ergeb­nis der Kauf­ver­hand­lun­gen der Stadt mit dem Eigen­tü­mer des Gebäu­des. Dem­nach sollen die Preis­vor­stel­lun­gen so weit von­ein­an­der ent­fernt sein, dass das Gebäu­de in Hecking­hau­sen nicht mehr als Schul­stand­ort in Frage kommt.

Auf Anfra­ge der WZ bestä­tigt Stadt­käm­me­rer Johan­nes Slawig, dass kein Kauf­ver­trag über das Gebäu­de an der Bock­müh­le zustan­de kommen wird. Über Preise sagt er nur soviel, dass die Vor­stel­lun­gen schon zu Beginn der Gesprä­che weit aus­ein­an­der lagen und der Eigen­tü­mer seine For­de­rung dann auch noch nahezu ver­dop­pelt habe. „Das können wir nicht bezah­len“, sagt der Käm­me­rer.

Dass es in Wup­per­tal eine 7. Gesamt­schu­le geben wird, ist eine vom Stadt­rat längst beschlos­se­ne Sache. Einig­keit herrscht auch dar­über, dass sie im Raum Hecking­hau­sen ent­ste­hen soll. Des­halb lag die Nut­zung des lange schon leer­ste­hen­den Art­ho­tels auf der Hand. Dessen Eigen­tü­mer hatte das Gebäu­de zunächst an das Land NRW ver­mie­tet. Es diente Flücht­lin­gen als Unter­kunft. Aus dem Ver­trag hat das Land sich inzwi­schen heraus gekauft, nach­dem klar wurde, dass die Unter­kunft nicht mehr benö­tigt wird. Die Zukunft des stadt­bild­prä­gen­den Gebäu­des steht nun wieder in den Ster­nen.

Aber das ist nicht das Thema des Wup­per­ta­ler Rat­hau­ses. Hier gilt es, einen alter­na­ti­ven Stand­ort für die Gesamt­schu­le zu finden. Sie ist not­wen­dig, um die Nach­fra­ge der Eltern zu befrie­di­gen, die sich diese Schul­form für ihre Kinder wün­schen. Ent­spre­chend breit war die Mehr­heit für den Schul­bau, den Käm­me­rer Slawig mit einer Inves­ti­ti­ons­sum­me von 60 Mil­lio­nen Euro plant. Noch. Je nach Stand­ort kann die Summe stei­gen.

Beide Alter­na­tiv-Grund­stü­cke haben Vor- und Nach­tei­le

Denn eine Alter­na­ti­ve zum Art­ho­tel ist eine Fläche an der Badi­schen Straße. Sie hat den Vor­teil, dass sie nur einen Stein­wurf von der Bock­müh­le ent­fernt liegt. Aber sie hat auch Nach­tei­le. Zum einen ist das die Hang­la­ge, die Bauen laut Slawig grund­sätz­lich schwie­ri­ger und damit teurer macht. Zum ande­ren gehört zum Gelän­de auch ein Klein­gar­ten, der für die Schule wei­chen müsste.

Beide Pro­ble­me gäbe es an der Spit­zen­stra­ße in Lang­er­feld nicht. Aber die ehe­ma­li­ge Gewer­be­flä­che liegt ver­hält­nis­mä­ßig nah an der schon bestehen­den Gesamt­schu­le im Stadt­teil. Des­halb ist Schul­de­zer­nent Stefan Kühn nach eige­nem Bekun­den auch noch unent­schlos­sen, was die rich­ti­ge Wahl für die neue Schule sein soll. „Das Art­ho­tel wäre ideal gewe­sen. Nun haben wir zwei 1‑B-Vari­an­ten“, sagt er. Für beide gebe es Für und Wider.

Für den Bezirks­bür­ger­meis­ter von Lang­er­feld, Eber­hard Hasen­cle­ver (SPD), ist das wich­tigs­te, dass die Gesamt­schu­le über­haupt errich­tet wird. Das sei die Stadt den Eltern und den Kin­dern schul­dig. Auch Hasen­cle­ver ist mit der Stand­ort­fra­ge schon lange betraut, er kennt beide Grund­stü­cke sehr gut mit all ihren Vor- und Nach­tei­len. „Wir nehmen dem­nächst in der Bezirks­ver­tre­tung die Bera­tun­gen auf“, kün­digt er an. Für den Bezirks­bür­ger­meis­ter ist das Ergeb­nis noch völlig offen.

Der grüne Rats­herr und Bür­ger­meis­ter Marc Schulz hin­ge­gen hat einen Favo­ri­ten. Er sähe die 7. Gesamt­schu­le gern an der Badi­schen Straße, schon wegen der Nähe zur ursprüng­lich geplan­ten Adres­se. Aber für die Grünen spre­chen auch wirt­schaft­li­che Gründe für die Badi­sche Straße. „Die Fläche an der Spit­zen­stra­ße eignet sich für Gewer­be“, sagt Schulz. Hier habe die Stadt ohne­hin Bedarf, und vor­han­de­ne Flä­chen zu nutzen, sei umwelt­scho­nen­der als Gewer­be­flä­chen auf der Grünen Wiese.

Geplant ist der Neubau der Gesamt­schu­le in Abschnit­ten bis 2024. Unab­hän­gig davon, ob die Kosten durch die Wahl des Grund­stü­ckes noch stei­gen, ist die Finan­zie­rung des Pro­jek­tes noch nicht ganz geklärt. Slawig hatte in die aktu­ell für 60 Mil­lio­nen Euro geplan­te Inves­ti­ti­on 7,7 Mil­lio­nen Euro aus dem Inte­gra­ti­ons­fonds des Bundes ein­ge­rech­net, den das Land auf die Kom­mu­nen ver­teilt. „Aber jetzt darf das Geld nicht mehr für Inves­ti­tio­nen aus­ge­ge­ben werden. Es muss in Inte­gra­ti­ons­ar­beit flie­ßen“, sagt Slawig.

Pressemeldung Stadt Wuppertal 25.3.20

Städtebauförderung: 10,37 Millionen für Wuppertal

Das Minis­te­ri­um für Heimat, Kom­mu­na­les, Bau und Gleich­stel­lung (MHKBG) NRW hat das Stadt­er­neue­rungs­pro­gramm für die zur För­de­rung anste­hen­den Pro­jek­te für das Jahr 2020 bekannt gege­ben.

Wup­per­tal bekommt För­der­mit­tel in Höhe von ins­ge­samt 10,371 Mil­lio­nen Euro. Die Stadt bekommt damit alle von ihr bean­trag­ten Maß­nah­men vom Land geneh­migt und finan­ziert.

Das ist ein toller Erfolg für unsere Stadt und die Mittel helfen uns, wich­ti­ge Impul­se für die ein­zel­ne Stadt­ent­wick­lungs­maß­nah­men zu setzen“, so Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Mucke. „Wir können damit Pro­jek­te umset­zen, die wir aus eige­ner Kraft nicht stem­men könn­ten. Das ist gerade in einer Zeit, wo alles von schwie­ri­gen Mel­dun­gen und Ent­schei­dun­gen geprägt ist, ein posi­ti­ves Zei­chen für die Zukunft.“

Viele Projekte sind bereits in Arbeit”

Zu den Vor­ha­ben, die jetzt mit der Lan­des­för­de­rung finan­ziert werden können, gehö­ren zum Bei­spiel bar­rie­re­freie Zugän­ge zur Elber­fel­der Innen­stadt, die Neu­ge­stal­tung des Werth in Barmen, die Umge­stal­tung der Alten Frei­heit und der Har­mo­nie­stra­ße oder das Innen­stadt­ma­nage­ment. Auch der Mirker Bahn­hof ist mit der Umge­stal­tung seines Vor­plat­zes und wei­te­ren Maß­nah­men ebenso dabei wie die Umfeld-Gestal­tung des Ber­li­ner Plat­zes oder eine Ver­kehrs­un­ter­su­chung für die Hecking­hau­ser Straße.

Viele der Pro­jek­te sind bereits in Arbeit“, erläu­tert Frank Meyer, Dezer­nent für Stadt­ent­wick­lung, Bauen, Ver­kehr und Umwelt. „Wir können mit den För­der­mit­teln nun­mehr in die kon­kre­ten Pla­nun­gen ein­stei­gen, ent­spre­chen­de Auf­trä­ge ver­ge­ben und die Pro­jek­te umset­zen, mit denen wir die Attrak­ti­vi­tät und Lebens­qua­li­tät in unse­rer Stadt erhö­hen und sichern.“

WZ vom 17.02.20

Fällungen für Gustav-Müller-Anlage

Gestal­tung der Grün­flä­che wird im Sommer umge­setzt.

Spiel­platz mit Tram­po­lin, schat­ti­ges Plätz­chen zum Aus­ru­hen auf Relax-Liegen und Lan­de­platz für Bienen und andere Insek­ten: Die Gustav-Müller-Anlage bekommt eine Frisch­zel­len­kur.

Die Fläche zwi­schen Hecking­hau­ser- und Spie­ker­stra­ße ist der­zeit wenig attrak­tiv, zudem fehlen im Stadt­teil Grün­an­la­gen für Frei­zeit und Erho­lung. Im Rahmen des Pro­jek­tes Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen soll das jetzt anders werden. Aktu­ell begin­nen vor­be­rei­ten­de Arbei­ten für die Neu­ge­stal­tung, die im Sommer umge­setzt werden soll: Jetzt müssen meh­re­re Bäume gefällt werden, weil ab März zum Schutz von brü­ten­den Vögeln eine Sperr­frist gilt. Bis zum 30. Sep­tem­ber dürfen dann laut Natur­schutz­ge­setz des Bundes keine Bäume mehr gefällt werden. Die Fäl­lun­gen star­ten am heu­ti­gen Montag, 17. Febru­ar. Dadurch wird Platz für neue Grün­flä­chen mit klei­nen Hügeln und insek­ten­freund­li­chen Blumen und Büschen, für einen Wet­ter­pilz mit Sitz­ge­le­gen­hei­ten und Riesen-Schach­feld, für Liegen und neue Spiel­flä­chen geschaf­fen. Die Gestal­tung des neuen Parks haben Kinder, Jugend­li­che und Senio­ren bei gemein­sa­men Work­shops erar­bei­tet und den pro­fes­sio­nel­len Pla­nern im Rat­haus als Auf­ga­be gestellt.

Die Neu­ge­stal­tung des Parks wird vor­aus­sicht­lich 426 000 Euro kosten. Das För­der­pro­gramm Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen über­nimmt 80 Pro­zent der Kosten, das sind 340800 Euro. Die Stadt zahlt einen Eigen­an­teil von 85 200 Euro. ⇥Red

Rundschau vom 14.02.2020

Gustav-Müller-Anlage: Die Vorarbeiten starten

Überraschende Ideen und viel Kreativität gab es bei der Präsentation des „Platzes der Besinnung“ im April 2018. Foto: Conrads
Über­ra­schen­de Ideen und viel Krea­ti­vi­tät gab es bei der Prä­sen­ta­ti­on des „Plat­zes der Besin­nung“ im April 2018. Foto: Con­rads

Spiel­platz mit Tram­po­lin, schat­ti­ges Plätz­chen zum Aus­ru­hen auf Relax-Liegen und Lan­de­platz für Bienen und andere Insek­ten: Die Gustav-Müller-Anlage, eine zwi­schen Hecking­hau­ser und Spie­ker­stra­ße gele­ge­ne und momen­tan wenig attrak­ti­ve Fläche, bekommt im Rahmen des Pro­jek­tes Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen eine Frisch­zel­len-Kur.

Im Stadt­teil fehlen Grün­an­la­gen für Frei­zeit und Erho­lung. Das soll sich mit der neuen Anlage ändern. Aktu­ell star­ten die vor­be­rei­ten­den Arbei­ten: Für die Neu­ge­stal­tung, die im Sommer begin­nen soll, müssen laut Ver­wal­tung meh­re­re Bäume gefällt werden. Die Arbei­ten begin­nen am Montag (17. Febru­ar 2020). „Sie machen Platz für neue Grün­flä­chen mit klei­nen Hügeln und insek­ten­freund­li­chen Blumen und Büschen, für einen Wet­ter­pilz mit Sitz­ge­le­gen­hei­ten und Riesen-Schach, Liegen und neue Spiel­flä­chen. Die Gestal­tung des neuen Parks haben Kinder, Jugend­li­che und Senio­ren bei gemein­sa­men Work­shops erar­bei­tet und den pro­fes­sio­nel­len Pla­nern im Rat­haus als Auf­ga­be gestellt“, heißt es aus dem Rat­haus.

Die Fäl­lun­gen erfol­gen schon jetzt, weil ab März zum Schutz von brü­ten­den Vögeln eine Sperr­frist gilt. Bis zum 30. Sep­tem­ber, so sieht es das Natur­schutz­ge­setz des Bundes vor, dürfen dann keine Bäume mehr gefällt werden. Die Neu­ge­stal­tung des Parks kosten vor­aus­sicht­lich 426.000 Euro. Das För­der­pro­gramm „Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen“ über­nimmt 80 Pro­zent, das ent­spricht 340.800 Euro. Die Stadt zahlt einen Eigen­an­teil von 85.200 Euro.

Rundschau vom 08.02.20

Der Bayerplatz wird erneuert

Wup­per­tal Ab Montag (10. Febru­ar 2020) bekommt der Bay­er­platz in Hecking­hau­sen ein neues Gesicht. Auf dem Areal ent­steht neben einer Bolz­platz­a­re­na und groß­zü­gi­gen Wiesen und Pflanz­flä­chen ein Bereich mit Hoch­bee­ten für „Urban Gar­de­ning“.

Dafür müssen nach Anga­ben der Ver­wal­tung zunächst neun Bäume und einige Sträu­cher ent­fernt werden. Die Bäume werden dem­nach im Herbst durch elf neue ersetzt. „Für die vier gefäll­ten Kir­schen werden vier neue Zier­kir­schen gepflanzt, der Berg­ahorn wird durch einen neuen ersetzt und es werden sechs Drei­zahn­ahorn­bäu­me als Reihe gesetzt“, heißt es.

Die Maß­nah­me wurde von der Bezirks­ver­tre­tung Hecking­hau­sen am 5. Febru­ar beschlos­sen.

WZ vom 08.02.20

WZ vom 20.1.20

Fotowettbewerb

Bürgervisionen für Heckinghausen

Andre­as Mucke kürte die Sieger des Foto-Wett­be­werbs „Ich sehe was, was du nicht siehst“ von Stadt und Quar­tier­bü­ro.

Hecking­hau­sen. Men­schen­sil­hou­et­ten und ein Bündel trans­pa­ren­ter Luft­bal­lons vor dem Abend­him­mel – dieses Bild vom Dach des Gas­kes­sels erhielt den ersten Preis in der Kate­go­rie Ein­zel­ar­beit beim Wett­be­werb „Ich sehe was, was Du nicht siehst – Meine Vision für Hecking­hau­sen“. Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Mucke über­reich­te dem Foto­gra­fen Thomas Sänger und fünf wei­te­ren Gewin­nern die Preise.

Bei dem Wett­be­werb, ver­an­stal­tet von Stadt und Quar­tier­bü­ro Hecking­hau­sen, zählte nicht nur die foto­gra­fi­sche Qua­li­tät der Bilder, son­dern auch die zuge­hö­ri­ge Vision für den Stadt­teil. Sechs Bilder-Visio­nen hat die Jury aus­ge­zeich­net, die Gewin­ner erhiel­ten Gut­schei­ne für den Gas­kes­sel und Geld­prei­se.

Den zwei­ten Platz der Ein­zel­ar­bei­ten beleg­te Katja Dally mit dem Foto eines zuge­kleb­ten Schau­fens­ters an der Hecking­hau­ser Straße. Sie wünscht sich eine Aktion zur Nut­zung leerer Laden­lo­ka­le. Ihre Vor­schlä­ge: Ein Senio­ren­treff stellt Gegen­stän­de aus der Kind­heit der Senio­ren aus, der Sport­ver­ein Breite Bur­schen zeigt seine Pokale oder eine Kita rich­tet ein Spiel­zim­mer ein. „Hecking­hau­ser Leben wird damit bunt, anschau­lich und in seiner Viel­falt erleb­bar“, erklär­te sie.

Den drit­ten Preise erhielt Markus Mil­ke­reit mit einem im Retro-Design gestal­te­ten Bild des Gas­kes­sels. Sein Wunsch: Dass Hecking­hau­sen an Attrak­ti­vi­tät gewinnt, hier wieder mehr Leben statt­fin­det und der Charme trotz­dem erhal­ten bleibt.

Bei Grup­pen­ar­bei­ten gewan­nen die jungen Leute von „Für ein buntes Hecking­hau­sen“ für ihre Blumen auf der Brücke den ersten Preis, die Gruppe „Neue Mitte Hecking­hau­sen“ mit einer auto­frei­en Hecking­hau­ser Straße den zwei­ten und OGS der Grund­schu­le Mey­er­stra­ße mit dem Bild klei­ner Rad­fah­rer den drit­ten Preis. ⇥kati

Die Bilder sind im Cafe „Hier&Da“ Hecking­hau­ser Str. 152, aus­ge­stellt.

WZ vom 10.1.20

Fragebogen 2020
„Heckinghauser Straße wird Aufregerthema“

Die mög­li­che Umge­stal­tung der Hecking­hau­ser Straße beschäf­tigt den Stadt­teil schon länger.⇥Archivfoto: Andre­as Fischer
Bezirksbürgermeister Christoph Brüssermann erwartet 2020 einige Diskussionen — und hofft auf Förderung durch die Soziale Stadt.

Von Manuel Praest

Hecking­hau­sen. Kein Jahr ohne den WZ-Fra­ge­bo­gen: Auch 2020 wollen wir von den Bezirks­bür­ger­meis­te­rin­nen und ‑meis­tern wissen, was in ihrem Bezirk dieses Jahr auf dem Pro­gramm steht und welche Her­aus­for­de­run­gen warten. Heute: Chris­toph Brüs­ser­mann (CDU), Bezirks­bür­ger­meis­ter von Hecking­hau­sen.

2020 ist das Engels-Jahr. Was bedeu­tet Fried­rich Engels für Sie per­sön­lich und welche Rolle spielt er für Wup­per­tal?

Chris­toph Brüs­ser­mann: Da ich in einer Zeit auf­ge­wach­sen bin, in der die Auf­ar­bei­tung des Natio­nal­so­zia­lis­mus zu Recht die größte Rolle im Geschichts- und Poli­tik­un­ter­richt spiel­te, wurde das Kapi­tel „Fried­rich Engels” nur kurz ange­schnit­ten. In Wup­per­tal ist aber der Name von Fried­rich Engels all­ge­gen­wär­tig, da ist es nur recht und billig, dass das gesam­te Engels-Ensem­ble zur Zeit auf­wen­dig saniert wird. Hier­durch pro­fi­tiert die Stadt wirt­schaft­lich und tou­ris­tisch erheb­lich, da wir inzwi­schen gute Kon­tak­te zu chi­ne­si­schen Pro­vinz­re­gie­run­gen unter­hal­ten und immer weiter von beiden Seiten expan­diert wird.

Wel­chen Ver­an­stal­tun­gen und Ter­mi­nen — los­ge­löst vom Engels-Jubi­lä­um — fie­bern Sie in Ihrem Bezirk ent­ge­gen?

Brüs­ser­mann: Die bekann­ten, immer wie­der­keh­ren­den Ver­an­stal­tun­gen, möchte ich hier einmal ver­nach­läs­si­gen. Die wich­tigs­ten Pro­jek­te sind aus städ­ti­scher Sicht, die Pro­jek­te der „Sozia­len Stadt”. Hier sei die Umge­stal­tung der Gustav-Müller-Anlage als erstes zu erwäh­nen. Zudem freue ich mich auch auf viele neue Ver­an­stal­tun­gen, welche sich hof­fent­lich rund um den Gas­kes­sel eta­blie­ren und mit denen wir noch gar nicht rech­nen.

Was könnte ein Auf­re­ger-Thema in Ihrem Bezirk werden?

Brüs­ser­mann: Hier möchte ich ein­deu­tig auf die Umge­stal­tung der Hecking­hau­ser Straße zu spre­chen kommen, wor­über die WZ kürz­lich noch berich­te­te. Dieses Mam­mut­pro­jekt wird uns in den nächs­ten Jahren noch massiv beschäf­ti­gen.

Stich­wort Mobi­li­täts­wen­de: Wo sehen Sie in Ihrem Bezirk Chan­cen und Mög­lich­kei­ten, aber wo auch schwer über­wind­ba­re Hürden?

Brüs­ser­mann: Zu diesem Punkt möchte ich mich erst nach Erhalt des Gut­ach­tens äußern, da doch fast alles von der zukünf­ti­gen Gestal­tung der Hecking­hau­ser Straße abhängt.

2020 ist auch das Jahr der Kom­mu­nal­wahl. Was erhof­fen Sie sich daraus für Ihre Partei?

Brüs­ser­mann: Ich erhof­fe mir einen Oberbürgermeister/in, wel­cher mit den Stim­men der CDU Wähler/innen ins Amt gewählt, aber auch von mög­lichst vielen Par­tei­en breit getra­gen wird, um das Beste für Wup­per­tal, auch auf Bun­des­ebe­ne, zu errei­chen. Und natür­lich wün­sche ich mir, dass die Mehr­heit der Rats­mit­glie­der von der CDU gestellt wird und wir auch die Mehr­heit in den BVen erzie­len. Dies könnte dazu führen, dass mög­lichst viele Bezirksbürgermeister/innen von der CDU gestellt werden. Nach aktu­el­lem Stand könnte daraus auch gerne eine Zusam­men­ar­beit von zehn Bezirksbürgermeistern/innen aus drei Par­tei­en werden.

Und wer darf für 2021 den WZ-Fra­ge­bo­gen für Ihren Bezirk aus­fü­len?

Brüs­ser­mann: Wenn Sie mich so fragen, hoffe ich natür­lich auf meine Person. Nach­dem ich dann elf Jahre im Amt war und viele posi­ti­ve Pro­jek­te mit anschie­ben durfte, möchte ich natür­lich auch die Früch­te meiner Arbeit ein­fah­ren. Ich glaube, dass es sich bewährt hat, dass ich als Vor­sit­zen­der des Stadt­teil­par­la­men­tes mög­lichst nur als Mode­ra­tor der unter­schied­li­chen Par­tei­en auf­ge­tre­ten bin.

Rück­bli­ckend: Gibt es Themen, die Sie im Fra­ge­bo­gen in der Ver­gan­gen­heit ange­spro­chen haben, die Sie zukünf­tig aber ver­mei­den würden, weil sich eh nichts tun wird?

Brüs­ser­mann: Hier ant­wor­te ich mit einem klaren Nein!

Noch kein Inves­tor für die ehe­ma­li­ge Ber­gi­sche Sonne, die Bahn­di­rek­ti­on bleibt vor­erst ein großer Leer­stand und die Seil­bahn ist beim Bür­ger­vo­tum klar geschei­tert — für wel­ches Groß­pro­jekt in der Stadt sehen Sie dage­gen Chan­cen?

Brüs­ser­mann: Die größ­ten Chan­cen schei­nen sich ja zur Zeit für das Pina-Bausch-Zen­trum abzu­zeich­nen, obwohl wir es uns in meinen Augen finan­zi­ell nicht leis­ten können auf­grund der Unter­hal­tungs­kos­ten. Es wird die Marke Wup­per­tal, ähn­lich wie das Engels­zen­trum, in die Welt tragen.

Erst­ma­lig konn­ten die BVen 2019 über die Ver­ga­be der GFG-Mittel selbst ent­schei­den. Ein guter Schritt?

Brüs­ser­mann: Ich halte dies für einen sehr guten Schritt. Alles, was zu einer stär­ke­ren finan­zi­el­len Ein­bin­dung der BVen in Ver­ga­be­mo­di führt, stärkt das Anse­hen sel­bi­ger.

Die Zusam­men­ar­beit gerade zwi­schen den Bezirks­bür­ger­meis­tern wurde in den ver­gan­ge­nen Jahren inten­si­viert. Aber wie weit sehen Sie die Bezirks­ver­tre­tun­gen auf ihrem Weg zu mehr Ein­fluss?

Brüs­ser­mann: Ich glaube, dass es sich bewährt hat, dass wir Bezirksbürgermeister/innen uns in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den hinter ver­schlos­se­nen Türen zusam­men­set­zen und über unsere gemein­sa­men Pro­ble­me mit der Fach­ver­wal­tung dis­ku­tie­ren. Hier sei exem­pla­risch nur die Ein­rich­tung einer fünf­ten Geschäfts­füh­rer­stel­le für die BVen genannt.

WZ vom 8.1.20

OB prämiert Fotos aus Heckinghausen

Preis­ver­lei­hung
am 16. Januar im Café „Hier & Da“.

Hecking­hau­sen. „Ich sehe was, was du nicht siehst… meine Vision für Hecking­hau­sen“ war das Motto des Foto­wett­be­werbs, zu dem das Quar­tier­bü­ro Hecking­hau­sen und die Stadt auf­ge­ru­fen hatten. Die Men­schen des Stadt­teils soll­ten ihre Sicht­wei­sen auf das Quar­tier ebenso wie ihre Wün­sche im Bild dar­stel­len. Jetzt stehen die Gewin­ner fest, sie sollen im Rahmen des Neu­jahrs­emp­fangs in Hecking­hau­sen am 16. Januar, 18 Uhr, im Café „Hier & Da“, Hecking­hau­ser Straße 152, aus­ge­zeich­net werden. Dann werden auch alle Fotos zu sehen sein.

Rund 35 Teil­neh­mer haben ihre Bilder ein­ge­reicht, Schnapp­schüs­se, insze­nier­te Fotos oder ver­frem­de­te Bilder. Ober­bür­ger­meis­ter Mucke lobt: „Die Bilder zeigen, dass Hecking­hau­sen viel Poten­zi­al hat und dass die Bür­ge­rin­nen und Bürger das erken­nen.“ Mit­or­ga­ni­sa­to­rin Britta Jobs erklärt, dass bei der Prä­mie­rung nicht nur die Qua­li­tät der Fotos, son­dern auch die jeweils dahin­ter ste­cken­de Idee bewer­tet wurde. Die Gewin­ner erhal­ten Preise im Gesamt­wert von 700 Euro. Zur Preis­ver­lei­hung und zur Aus­stel­lung der Bilder sind alle Bürger Hecking­hau­sens ein­ge­la­den.

Im Anschluss an die Preis­ver­lei­hung können sie sich auch über die anste­hen­den Pro­jek­te im Rahmen des För­der­pro­gramms „Sozia­le Stadt“ infor­mie­ren, etwa die Neu­ge­stal­tung der Gustav-Müller-Anlage gegen­über dem Laza­rus­haus, den Neubau des Stadt­teil­zen­trums an der Hecking­hau­ser Straße und die Neu­ge­stal­tung des Bayer-Plat­zes gegen­über dem Bau­haus-Bau­markt an der Widu­kind­stra­ße. Außer­dem wird der Ver­fü­gungs­fonds erklärt, ein Geld­topf im Rahmen des För­der­pro­gramms, aus dem Bürger kleine Pro­jek­te im Stadt­teil finan­zie­ren können.

WZ vom 3.1.20

Hecking­hau­ser Straße: Gut­ach­ten star­tet Ostern 

Zur Hecking­hau­ser Straße soll es bald ein Gut­ach­ten geben. ⇥Archiv­fo­to: Andre­as Fischer
Bezirksbürgermeister Christoph Brüssermann (CDU) wirft der SPD absichtliche Verzögerung vor. Sedat Ugurman widerspricht.

His­to­rie:
Antrag 2009 bean­trag­te die SPD in der Bezirks­ver­tre­tung (BV), dass sich die BV für eine Redu­zie­rung der Fahr­bah­nen aus­spricht. Die Ver­wal­tung sollte schon erstell­te Pläne zur Ver­fü­gung stel­len und kos­ten­güns­ti­ge Alter­na­ti­ven zur schritt­wei­sen Umge­stal­tung auf­zei­gen. Die Mehr­heit beschloss den Antrag bei vier Gegen­stim­men der CDU. 2017 erin­ner­te die SPD an diesen Antrag. Die BV stimm­te ein­stim­mig dafür, dass die Ver­wal­tung ein Kon­zept zur Neu­ge­stal­tung erar­bei­tet. Die CDU drang dabei auf ein Ver­kehrs­gut­ach­ten.

Von Katha­ri­na Rüth

Hecking­hau­sen. Wie kann die Hecking­hau­ser Straße ver­än­dert werden, damit sie weni­ger Bar­rie­re im Stadt­teil ist? Seit zehn Jahren wird dar­über dis­ku­tiert, 2017 wurde beschlos­sen, ein Gut­ach­ten dazu in Auf­trag zu geben. Die Aus­schrei­bung soll jetzt im Januar oder Febru­ar erfol­gen – viel später als ursprüng­lich gedacht. Bezirks­bür­ger­meis­ter Chris­toph Brüs­ser­mann (CDU) ist sauer: „Ich ver­mu­te, dass die SPD das absicht­lich ver­schleppt, damit das Ergeb­nis zu den Wahlen vor­liegt.“ SPD-Rats­herr Sedat Ugur­man nennt diesen Vor­wurf „Non­sens“.

Die SPD plä­dier­te von Anfang an dafür, die Fahr­bahn auf je eine Spur pro Rich­tung zu redu­zie­ren. Die frei­wer­den­de Stra­ßen­flä­che solle statt­des­sen für wei­te­re Park­plät­ze, brei­te­re Geh­we­ge und mehr Grün sowie mög­li­cher­wei­se Rad­we­ge genutzt werden. Die CDU blickt skep­tisch auf diesen Ansatz: „Wir werden dann mor­gens einen Stau Rich­tung Osten haben, nach­mit­tags Rich­tung Westen“, befürch­tet Bezirks­bür­ger­meis­ter Chris­toph Brüs­ser­mann. Ein Gut­ach­ten zu den Ver­kehrs­zah­len sollte da Klar­heit brin­gen: „Wenn wir Fakten haben, stei­gen wir in die Dis­kus­si­on ein.“

Im Febru­ar 2019 dis­ku­tier­te der Ver­kehrs­aus­schuss den SPD-Vor­schlag, kurz­fris­tig zumin­dest an den Que­run­gen die Fahr­bahn auf je eine Spur pro Rich­tung zu redu­zie­ren. Doch weil das Gut­ach­ten geplant war, wurde diese Maß­nah­me auf den Zeit­punkt ver­scho­ben, zu dem das Gut­ach­ten fertig ist.

Ver­kehrs­de­zer­nent Frank Meyer (SPD) sagte damals der WZ: „Wir sind jetzt dabei, das Gut­ach­ten for­mell zu ver­ge­ben.“ Er gehe auch nicht davon aus, dass das erst 2020 fertig werde, wie befürch­tet wurde.

Dazu wird es jetzt doch kommen. Denn das Gut­ach­ten ist noch immer nicht ver­ge­ben. Nach Anga­ben der Ver­wal­tung liegt das an einer Erwei­te­rung des Gut­ach­tens: Britta Jobst, Koor­di­na­to­rin für das Pro­gramm Sozia­le Stadt, erklärt, dass es auf eine Aus­schrei­bung ein Ange­bot gab, weil aber die Auf­ga­be ver­än­dert wurde, muss­ten sie die Aus­schrei­bung zurück­zie­hen. Auch Gun­ther Stoldt von der Abtei­lung Stadt­ent­wick­lung und Städ­te­bau erläu­tert, in der Kom­mu­ni­ka­ti­on über den Auf­trag habe sich die Auf­ga­be erwei­tert, so dass letzt­end­lich eine neue Aus­schrei­bung nötig sei.

Der Umfang des Gut­ach­tens
wurde erwei­tert

Das Gut­ach­ten solle jetzt über die Hecking­hau­ser Straße hinaus auch die Widu­kind­stra­ße und die Straße Rau­en­tal umfas­sen, unter ande­rem den mög­li­chen „Wupper Beach“ an der Wupper mit betrach­ten. Das Ver­kehrs­auf­kom­men soll sowohl über vor­han­de­ne Induk­ti­ons­schlei­fen als auch über eine Ver­kehrs­zäh­lung erfasst werden. Auch die Bürger sollen Vor­schlä­ge ein­brin­gen.

Der Zeit­plan ist nach Anga­ben von Gun­ther Stoldt fol­gen­der: Im Januar oder Febru­ar soll die Aus­schrei­bung erfol­gen, anschlie­ßend die Ver­ga­be. Nach den Oster­fe­ri­en könne die Arbeit begin­nen: Zunächst werden Zahlen der Induk­ti­ons­schlei­fen aus­ge­wer­tet, auf deren Basis sollen Bürger und Ver­wal­tung vor den Som­mer­fe­ri­en mög­li­che Lösun­gen dis­ku­tie­ren. Nach den Som­mer­fe­ri­en – laut Gun­ther Stoldt der stan­dard­mä­ßig gewähl­te Zeit­raum für Ver­kehrs­zäh­lun­gen – sollen Ver­kehrs­zäh­ler mit Hand­zäh­lern Autos, Rad­fah­rer und Fuß­gän­ger erfas­sen.

Die Ver­wal­tung erar­bei­tet drei Pla­nungs­va­ri­an­ten inklu­si­ve Kos­ten­schät­zung. „Prä­mis­se dabei ist, dass wir nur ein gerin­ges Budget haben“, betont Gun­ther Stoldt. Diese drei Vari­an­ten sollen dann von Herbst bis zum Ende des Jahres erst in der Bezirks­ver­tre­tung, dann mit den Bür­gern dis­ku­tiert werden. Eine Ent­schei­dung sei Anfang 2021 zu erwar­ten. Weil der Umfang des Gut­ach­tens nun größer ist, werden die zunächst vor­ge­se­he­nen 100 000 Euro dafür wahr­schein­lich nicht aus­rei­chen.

Die Umbau­ten werden dann wohl nicht noch im Jahr 2021 fer­tig­ge­stellt sein. Das war zunächst der Plan gewe­sen, denn diese Frist gilt für Maß­nah­men, die im Rahmen des För­der­pro­gramms Sozia­le Stadt Geld vom Land erhal­ten. Gun­ther Stoldt erklärt: „Wir bemü­hen uns um eine zweite För­der­pha­se.“ Soll­ten die beschlos­se­nen Maß­nah­men för­der­fä­hig sein, werde auch das Gut­ach­ten als vor­be­rei­ten­de Maß­nah­me über das Pro­gramm Sozia­le Stadt refi­nan­ziert.

Zu dem Zeit­plan sagt Chris­toph Brüs­ser­mann nur: „Dann passt das ja. Dann ist die Dis­kus­si­on ja mitten im Wahl­kampf.“ Man habe sie mehr als ein Jahr auf das Gut­ach­ten warten lassen. Und dass es nun einen grö­ße­ren Umfang habe, könne er nicht sehen, sie hätten von Anfang an auch die umlie­gen­den Stra­ßen ein­be­zie­hen wollen.

Sedat Ugur­man (SPD) weist die Vor­wür­fe zurück: „Die Hecking­hau­ser Straße eignet sich nicht als Wahl­kampf­the­ma“, sagt er. Er findet, dass die CDU das Ver­fah­ren in die Länge gezo­gen hat: „Sie woll­ten ja die Zäh­lung. Ich brau­che kein Gut­ach­ten dafür, um zu erken­nen, dass die Hecking­hau­ser Straße über­di­men­sio­niert ist.“

Und er ver­wehrt sich gegen den Gedan­ken, dass Ver­kehrs­de­zer­nent Frank Meyer Wahl­kampf für die SPD machen könnte. „Das ist hane­bü­chen.“ Meyer gehöre zur Ver­wal­tung, sei nicht an poli­ti­schen Spie­len betei­ligt. Die CDU habe schon öfter SPD-Dezer­nen­ten vor­ge­wor­fen, Poli­tik zu machen. „Das ist ärger­lich“, sagt er.

Frank Meyer äußer­te sich am Don­ners­tag nicht zu den poli­ti­schen Vor­wür­fe, son­dern ließ Gun­ther Stoldt die Sach­fra­gen beant­wor­ten.

WZ vom 28.11.19

Intensive Betreuung für schulmüde Jugend

Die Teil­neh­mer bei der Über­ga­be des Foto­buchs an Sozi­al­de­zer­nent Stefan Kühn.⇥Foto: Stadt Wup­per­tal

Inner­halb von „Siche­rung Schul­ab­schluss Leben“ ist ein Foto­buch ent­stan­den.

Wich­ling­hau­sen. Wie schafft man es, schul­mü­de Jugend­li­che wieder zum regel­mä­ßi­gen Schul­be­such zu moti­vie­ren? Das wurde kürz­lich im Zwi­schen­stands­be­richt des Pro­gramms „Siche­rung Schul­ab­schluss Leben“ (SiSaL) erläu­tert.

Das Pro­jekt SiSaL rich­tet sich im Kern an junge Men­schen der Haupt­schu­le Wich­ling­hau­sen, der Max-Planck-Real­schu­le und der Gesamt­schu­le Lang­er­feld. Jugend­li­che, die die Schule ent­we­der durch Abwe­sen­heit vom Unter­richt, auf­fal­len­de Pas­si­vi­tät oder mas­si­ves Stören ver­wei­gern, werden von sozi­al­päd­ago­gi­schen Fach­kräf­ten beglei­tet. Ziel des Pro­jekts SiSaL ist es, die Ursa­chen der Schul­ver­wei­ge­rung zu besei­ti­gen – damit wieder ein regel­mä­ßi­ger Schul­be­such statt­fin­det und am Ende ein erfolg­rei­cher Abschluss steht.

Den betei­lig­ten Jugend­li­chen kommt im Rahmen des Pro­jekts zum einen eine inten­si­ve Betreu­ung und indi­vi­du­el­le För­de­rung im schu­li­schen Raum zugute. Zum ande­ren erler­nen die Teil­neh­mer in Grup­pen­pro­jek­ten hand­werk­li­che, gestal­te­ri­sche und sozia­le Fähig­kei­ten, die den jungen Men­schen im besten Fall beruf­li­che Per­spek­ti­ven auf­zei­gen und zugleich die Quar­tie­re ver­schö­nern sollen. Zu den bis­he­ri­gen Pro­jek­ten gehör­te bei­spiels­wei­se ein Graf­fi­ti-Work­shop, bei dem die betreu­ten Schü­ler unter Anlei­tung von Graf­fi­ti-Künst­ler und päd­ago­gi­scher Fach­kraft Ben­ja­min Schmidt an der Hil­gers­hö­he eine Mauer mit Vogel- und ande­ren Natur­mo­ti­ven ver­zier­ten. Auch ein Urban Gar­de­ning-Pro­jekt und ein Thea­ter­work­shop fanden großen Anklang bei den Jugend­li­chen.

Im Rahmen eines Foto­pro­jekts haben diese gemein­sam mit den Sozi­al­päd­ago­gin­nen Nadine Kappel und Chris­ti­na Jorde (Wichern­haus) ein Buch erstellt, in dem Motive aus den Quar­tie­ren mit Kom­men­ta­ren der Jugend­li­chen im Ori­gi­nal­ton ver­se­hen wurden. Das Buch gibt somit einen unge­schmink­ten Ein­blick und macht deut­lich, was junge Men­schen an und in ihren Quar­tie­ren mögen, was sie ver­mis­sen und wo sie Hand­lungs­be­darf sehen. Das Foto­buch wurde von den betei­lig­ten Jugend­li­chen kürz­lich im urba­nen Mit­mach­gar­ten an Sozi­al­de­zer­nent Stefan Kühn über­reicht. Dieser Ort wurde gewählt, da dieser Garten bereits seit Beginn des Pro­jekts im Jahr 2015 ein greif­ba­res Bei­spiel dafür ist, wie SiSaL stetig weiter wächst.

Sozi­al­de­zer­nent Kühn lobte das Enga­ge­ment der Schü­ler sowie den uner­müd­li­chen Ein­satz der Fach­kräf­te und den des durch­füh­ren­den Trä­gers, der Wichern­haus gGmbH. Kühn wies zugleich darauf hin, dass solche Pro­jek­te wie SiSaL dank der finan­zi­el­len För­de­rung durch Europa erst ermög­licht werden. SiSaL-Pro­jekt­ko­or­di­na­tor Rainer Scholz hob hervor, dass das Pro­jekt in der jet­zi­gen zwei­ten För­der­pha­se sehr vom Ein­satz der Hono­rar­kräf­te sowie von den Koope­ra­tio­nen mit dem Sozi­al­dienst katho­li­scher Frauen (SkF) und der Gesell­schaft für beruf­li­che Aus- und Wei­ter­bil­dung mbH pro­fi­tiert.

Das Pro­jekt SiSaL läuft noch bis Mitte 2022 und wird mit Mit­teln des Euro­päi­schen Sozi­al­fonds (ESF) im Rahmen des Modell­pro­gramms „Jugend stär­ken im Quar­tier“ geför­dert. Wei­te­re För­der­ge­ber sind das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Fami­lie, Senio­ren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Bun­des­mi­nis­te­ri­um des Innern, für Bau und Heimat (BMI).

WZ vom 22.11.19

Ungefilterte Eindrücke aus dem Quartier

Auf­fäl­li­ge Schü­ler haben Foto­buch erstellt.

Schü­ler aus dem Pro­jekt „Siche­rung Schul­ab­schluss Leben“ (SiSaL) haben als Teil eines Foto­pro­jekts ein Buch erstellt und das Sozi­al­de­zer­nent Stefan Kühn über­reicht.

Im Rahmen des Foto­pro­jekts haben die Jugend­li­chen gemein­sam mit den Sozi­al­päd­ago­gin­nen Nadine Kappel und Chris­ti­na Jorde (Wichern­haus) ein Buch erstellt, in dem Motive aus den Quar­tie­ren mit Kom­men­ta­ren der Jugend­li­chen im Ori­gi­nal­ton ver­se­hen wurden. Das Buch gibt einen unge­schmink­ten Ein­blick und macht deut­lich, was junge Men­schen an und in ihren Quar­tie­ren mögen, was sie ver­mis­sen und wo sie Hand­lungs­be­darf sehen. Das Foto­buch wurde von den betei­lig­ten Jugend­li­chen kürz­lich im urba­nen Mit­mach­gar­ten (Gelän­de Hein­rich-Böll-Straße 200) über­reicht.

Das Pro­jekt SiSaL rich­tet sich im Kern an junge Men­schen der Haupt­schu­le Wich­ling­hau­sen, der Max-Planck-Real­schu­le und der Gesamt­schu­le Lang­er­feld. Jugend­li­che, die die Schule ent­we­der durch Abwe­sen­heit vom Unter­richt, auf­fal­len­de Pas­si­vi­tät oder mas­si­ves Stören ver­wei­gern, werden von sozi­al­päd­ago­gi­schen Fach­kräf­ten beglei­tet. Ziel des Pro­jekts ist, die Ursa­chen der Schul­ver­wei­ge­rung zu besei­ti­gen – damit wieder ein regel­mä­ßi­ger Schul­be­such statt­fin­det und am Ende ein erfolg­rei­cher Abschluss steht.

Den Jugend­li­chen kommt im Rahmen des Pro­jekts eine inten­si­ve Betreu­ung und indi­vi­du­el­le För­de­rung im schu­li­schen Raum zugute. Auch erler­nen sie in Grup­pen­pro­jek­ten hand­werk­li­che, gestal­te­ri­sche und sozia­le Fähig­kei­ten, die den jungen Men­schen im besten Fall beruf­li­che Per­spek­ti­ven auf­zei­gen sollen.

Pressemitteilung Stadt Wuppertal 19.11.19

Fördermittel für Heckinghausen: Gustav-Müller-Anlage wird schöner und größer

Foto: Stadt Wup­per­tal

Gute Nach­rich­ten und einen För­der­be­scheid in Höhe von 340.800 Euro hatte Regie­rungs­prä­si­den­tin Bir­git­ta Rader­ma­cher im Gepäck, als sie im Hecking­hau­ser Gas­kes­sel Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Mucke traf.

Der För­der­be­scheid, den Rader­ma­cher dabei hatte, ermög­licht jetzt die Umge­stal­tung der Gustav-Müller-Anlage. Sie soll im Quar­tier für mehr Auf­ent­halts- und Frei­zeit­qua­li­tät sorgen, für unter­schied­li­che Genera­tio­nen Spiel, Spaß und Ent­span­nung bieten und das auf deut­lich ver­grö­ßer­ter Nutz­flä­che als bisher.

Im Vor­feld hatten Kinder, Jugend­li­che und Senio­ren gemein­sam in einem ein­wö­chi­gen Betei­li­gungs­ver­fah­ren ihre Ideen für die Gustav-Müller-Anlage ent­wi­ckelt. Wich­tig war ihnen, dass die Anlage sowohl für Jung als auch für Alt was zu bieten hat. So wird es künf­tig Spiel‑, Aufenthalts‑, Ruhe- und auch Bewe­gungs­be­rei­che geben. Kon­kret heißt das: neue Sitz­mög­lich­kei­ten, Schach­ti­sche und Ruhe­bän­ke, einen 230 Qua­drat­me­ter großen Boule­platz und meh­re­re Tram­po­li­ne zum Aus­to­ben. Diese wurden von den Kin­dern und Jugend­li­chen aus­drück­lich gewünscht. Und sie haben auch ein großes Mit­spra­che­recht, wenn es um die Aus­wahl der beiden wei­te­ren Spiel­ge­rä­te geht, die dort noch ihren Platz bekom­men sollen. Ins­ge­samt wird die Neu­ge­stal­tung der Anlage 426.000 Euro kosten. 80 Pro­zent der Gesamt­sum­me werden aus Mit­teln des Städ­te­bau­för­der­pro­gramms Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen finan­ziert. Die Stadt muss einen 20 pro­zen­ti­gen Eigen­an­teil von 85.200 Euro leis­ten.

Wenn alles weiter klappt wie geplant, können die Arbei­ten für die neue Gustav-Mül­ler­an­la­ge schon im kom­men­den Jahr begin­nen.

Oberbürgermeister: Heckinghausen kommt voran

Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Mucke: „In Hecking­hau­sen pas­siert in der letz­ten Zeit so viel Posi­ti­ves: Der Stadt­teil­treff wird im Rahmen des Pro­jek­tes Sozia­le Stadt neu gebaut, der Gas­kes­sel wurde mit­tels pri­va­ter Inves­ti­tio­nen zu einem High­light ent­wi­ckelt, zahl­rei­che Kin­der­spiel­plät­ze werden moder­ni­siert, Leer­stän­de neu genutzt und nun kommt  eine wei­te­re schöne neue Maß­nah­me mit der Neu­ge­stal­tung der Gustav-Müller – Anlage dazu. Das ist ein wei­te­rer Schritt, der Hecking­hau­sen voran bringt. Das För­der­pro­gramm Sozia­le Stadt ist eine groß­ar­ti­ge Mög­lich­keit, gezielt und vor allem unter Ein­be­zie­hung der im Stadt­teil leben­den Men­schen den Stadt­teil attrak­ti­ver und lebens­wer­ter zu machen.“

Zusätz­lich zum För­der­be­scheid für die Gustav Mül­ler­an­la­ge brach­te die Regie­rungs­prä­si­den­tin noch wei­te­re För­der­mit­tel mit: So werden auch das Hof- und Fas­sa­den­pro­gramm und die Eigen­tü­mer­be­ra­tung in Hecking­hau­sen weiter geför­dert. Die Gesamt­sum­me liegt inklu­si­ve der För­de­rung für die Gustav-Müller-Anlage bei über 488.000 Euro.

WZ vom 16.11.19

Gustav-Müller-Anlage kommt 2020

Stadt­käm­me­rer Johan­nes Slawig (v.l.), Bezirks­bür­ger­meis­ter Chris­toph Brüs­ser­mann und Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Mucke nahmen den För­der­be­scheid von Regie­rungs­prä­si­den­tin Bir­git­ta Rader­ma­cher, NRW-Stadt­pla­ne­rin Ingrid Dre­ßig­acker und Theo­dara Karin­ou von der Städ­te­bau­för­de­rung Düs­sel­dorf ent­ge­gen. Im Hin­ter­grund ist die Bau­stel­le für den neuen Stadt­teil­treff zu sehen.⇥Foto: Ger­hard Bartsch

Hecking­hau­sen erhielt am Frei­tag die För­der­zu­sa­ge für den Spiel­platz über knapp 500 000 Euro.

Mittel: Bisher hat die Bezirks­re­gie­rung 6,4 Mil­lio­nen Euro seit 2016 in Pro­jek­te in Hecking­hau­sen gesteckt. 13,8 Mil­lio­nen sind ins­ge­samt aus För­der­mit­teln vor­ge­se­hen, die aber immer pro­jekt­be­zo­gen aus­ge­schüt­tet werden. Das ganze Ent­wick­lungs­kon­zept für den Stadt­teil sieht Aus­ga­ben von 17 Mil­lio­nen Euro vor. Zukünf­ti­ge Pro­jek­te in Höhe von 6,9 Mil­lio­nen Euro sind laut Bezirks­re­gie­rung in Pla­nung.

Von Eike Rüde­busch

Heckig­hau­sen. Bezirks­bür­ger­meis­ter Chris­toph Brüs­ser­mann freut sich. Er sagt, er könne „nur strah­lend durch Hecking­hau­sen laufen“. Denn Bir­git­ta Rader­ma­cher, Regie­rungs­prä­si­den­tin der Bezirks­re­gie­rung Düs­sel­dorf, hat am Frei­tag sym­bo­lisch fast 490 000 Euro für das Stadt­ent­wick­lungs­pro­gramm „Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen“ über­reicht. Damit soll der Spiel­platz der Gustav-Müller-Anlage moder­ni­siert werden.

Wir haben schon fünf Spiel­plät­ze hier moder­ni­siert – vier davon aus Mit­teln der sozia­len Stadt“, sagt Brüs­ser­mann. „Ich bekom­me lang­sam Neid von den Kol­le­gen aus den ande­ren Stadt­tei­len“, sagt er halb im Scherz. Denn die Stadt hat häufig kein Geld für die Sanie­rung von Spiel­plät­zen. Da kommen För­der­mit­tel aus Düs­sel­dorf natür­lich gele­gen.

Rader­ma­cher, die bis 2017 Poli­zei­prä­si­den­tin in Wup­per­tal war, hielt nicht mit ihrem Lob für das Pro­jekt zurück, dass die meis­ten Mittel dieses Bescheid bekom­men wird – eben der Spiel­platz, der mit 340 000 Euro bezu­schusst wird. Die Gesamt­kos­ten sollen bei 426 000 Euro liegen.

2018 haben Kinder, Jugend­li­che und Senio­ren das Areal geplant

Der war 2018 gemein­sam von Senio­ren, Kin­dern und Jugend­li­chen geplant worden. Es gab eine Pro­jekt­wo­che, in der die Anlage nach den Bedürf­nis­sen aller Grup­pen kon­zi­piert worden ist. Der Rat hat im Febru­ar zuge­stimmt, danach ging der Antrag nach Düs­sel­dorf, jetzt ist das Geld da und damit die Finan­zie­rung gesi­chert. Gebaut werden soll im kom­men­den Jahr.

Rader­ma­cher lobte das Vor­ge­hen: Das Neben­ein­an­der von Alten­heim und Spiel­platz kenne sie sonst nur als „Quell steter Freude“, sagte sie iro­nisch. Spiel­plät­ze seien Anlie­gern sonst eher zu laut, Leute ärger­ten sich über flie­gen­de Fuß­bäl­le und so weiter. „Die Idee, dass die Grup­pen an einem Tisch sitzen und das gemein­sam ent­wi­ckeln, finde ich toll. Wirk­lich, wirk­lich groß­ar­tig“, sagte sie. Das Vor­ge­hen sorge auch für mehr Wert­schät­zung der Men­schen. Sie sähen, dass das, was sie geplant haben, auch umge­setzt werde.

Britta Jobst, Koor­di­na­to­rin der Sozia­len Stadt, freut sich sehr. Die Ideen für den Spiel­platz habe man zum ersten Mal mit Senio­ren, Kin­dern und Jugend­li­chen ent­wi­ckelt, die schnel­le Umset­zung sei sehr schön. Vor allem weil die Bezirks­re­gie­rung dieses Vor­ge­hen so her­vor­he­be und wert­schät­ze. Auch Jobst betont, dass die Umset­zung der eige­nen Pla­nung posi­tiv auf­ge­nom­men werde bei den Betei­lig­ten. „Das sorgt für eine andere Iden­ti­fi­ka­ti­on mit dem Stadt­teil und dem Platz“, sagt sie. Die Leute fühl­ten sich wohler mit dem, was da pas­siert, wenn sie Ein­fluss nehmen.

Auf dem Spiel­platz wird es künf­tig Spiel‑, Aufenthalts‑, Ruhe- und auch Bewe­gungs­be­rei­che geben. Kon­kret heißt das: neue Sitz­mög­lich­kei­ten, Schach­ti­sche und Ruhe­bän­ke, einen 230 Qua­drat­me­ter großen Boule­platz und meh­re­re Tram­po­li­ne zum Aus­to­ben. Diese wurden von den Kin­dern und Jugend­li­chen aus­drück­lich gewünscht. „Und sie haben auch ein großes Mit­spra­che­recht, wenn es um die Aus­wahl der beiden wei­te­ren Spiel­ge­rä­te geht, die dort noch ihren Platz bekom­men sollen“, erklärt Stadt­spre­che­rin Ulrike Schmidt-Keßler.

Neben 340 800 Euro, die der Bezirk für die Anlage dazu gibt, fließt der Rest in die Fort­set­zung des Hof- und Fas­sa­den­pro­gramms und die Wei­ter­füh­rung der Eigen­tü­mer­be­ra­tung – 125 000 und 60 000 Euro.

Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Mucke freute sich, dass das Pro­gramm, das Eigen­tü­mer dabei unter­stützt, ihre Häuser zu sanie­ren, wei­ter­ge­führt wird. Das sei wich­tig, um den Stadt­teil weiter auf­zu­wer­ten. Gerade in der Tal­la­ge. Über das Pro­gramm gibt es 40 Pro­zent För­de­rung für Eigen­tü­mer, die ihre Häuser auf­wer­ten wollen. Mucke setzt dabei auf den Domino-Effekt – wenn ein Haus in der Straße schö­ner wird, pas­siert bei den ande­ren auch eher etwas. „Nur wenn wir gemein­sam an einem Strang ziehen, ver­bes­sern wir das Stadt­bild“, sagte Rader­ma­cher.

WZ vom 30.10.19

Stadtteiltreff in Heckinghausen wächst

Vom Gaskessel aus lässt sich der Grundriss des Stadtteilzentrums gut sehen.⇥Foto: Anna Schwartz

Vom Gas­kes­sel aus lässt sich der Grund­riss des Stadt­teil­zen­trums gut sehen.⇥Foto: Anna Schwartz

Der Rohbau soll Ende des Jahres stehen. Das kom­plet­te Gebäu­de an der Hecking­hau­ser Straße könnte Ende 2020 fertig sein.Von Anke Strot­mann

Geld: Der Euro­päi­sche Fonds für regio­na­le Ent­wick­lung (Efre) unter­stützt Regio­nen mit Ent­wick­lungs­rück­stän­den und Struk­tur­pro­ble­men. In NRW finan­ziert er Maß­nah­men, die Kom­mu­nen in NRW dabei unter­stüt­zen, benach­tei­lig­te Grup­pen zu inte­grie­ren und die Städte und Quar­tie­re lebens­wer­ter zu gestal­ten. Rund 352 Mil­li­ar­den Euro sind für die regio­na­le Ent­wick­lung in der Peri­ode von 2014 bis 2020 vor­ge­se­hen. Das ist fast ein Drit­tel des EU-Haus­halts.

Hecking­hau­sen. Der Rohbau wächst von Tag zu Tag. Seit im August die Bau­ar­bei­ten für das neue Stadteil­zen­trum an der Hecking­hau­ser Straße 195 begon­nen haben, scheint man quasi zuschau­en zu können, wie das neue Gebäu­de ent­steht. „Aktu­ell läuft es sehr zügig“, sagt Andrea Simon, Pro­jekt­lei­te­rin des Gebäu­de­ma­nage­ments Wup­per­tal (GMW). Das sei bei Roh­bau­ten nicht unge­wöhn­lich. „Wenn das Wetter so bleibt und es nicht in Strö­men gießt, wird der Rohbau Ende des Jahres fertig“, sagt Simon. Die Spar­ren für den Dach­stuhl sollen im Januar auf­ge­setzt werden, Ende des Monats könnte dann schon das Richt­fest gefei­ert werden. Anschlie­ßend werde die Fas­sa­de auf­ge­setzt und das Gebäu­de geschlos­sen.

Andrea Simon rech­net damit, dass im Früh­jahr mit dem Innen­aus­bau begon­nen werden kann. „Er kann zum Teil par­al­lel zu den Außen­ar­bei­ten erfol­gen“, sagt die Pro­jekt­lei­te­rin. Der Ter­min­plan sehe vor, bis Ende 2020 fertig zu sein. „Das ist ein stram­mer Plan, der aber von vorn­her­ein so gesetzt war“, sagt Simon. Bis­lang sind keine Hin­der­nis­se auf­ge­taucht, die das Pro­jekt­ziel gefähr­den würden. Nur beim Abriss waren Keller aus der Vor­kriegs­zeit ent­deckt worden. Diese waren bereits ver­füllt und nicht in den Plänen ver­zeich­net. „Das hat aber keine nen­nens­wer­ten Zeit­ver­zö­ge­run­gen ver­ur­sacht“, sagt Simon. Der alte Stadt­teil­treff war zu klein für das gut nach­ge­frag­te Ange­bot

Der Neubau wird nötig, weil der bis­he­ri­ge Stadt­teil­treff aus allen Nähten platz­te. Das neue Gebäu­de hat eine deut­lich grö­ße­re Nutz­flä­che, die dem künf­ti­gen Stadt­teil­zen­trum zur Ver­fü­gung steht. Von rund 630 Qua­drat­me­tern Fläche wird das Ange­bot mit 1700 Qua­drat­me­tern fast ver­drei­facht. Statt eines ein­ge­schos­si­gen Gebäu­des ent­steht ein drei­ge­schos­si­ges Objekt. Die Kosten für das neue Gebäu­de liegen bei fünf Mil­lio­nen Euro, von denen die EU im Rahmen des Pro­gramms „Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen“ aus dem euro­päi­schen Fonds für regio­na­le Ent­wick­lung (Efre) 90 Pro­zent über­nimmt. Die Stadt Wup­per­tal steu­ert den Rest der Summe bei.

Inzwi­schen sind zwei der drei Geschos­se bereits fast fertig. „Wir sind gerade in den End­zü­gen der ersten Etage“, sagt Andrea Simon. Der Leiter des Stadt­teil­treffs, Chris­tof Oli­ve­ri, findet es span­nend zuzu­schau­en, wie schnell der Rohbau errich­tet wird: „Inter­es­sant ist die Ansicht vom Gas­kes­sel aus, da ist bereits der Grund­riss zu erken­nen“, sagt Oli­ve­ri, der sich beson­ders auf das grö­ße­re Platz­an­ge­bot freut. Der klas­si­sche Offene Kinder- und Jugend­treff soll aus­ge­baut werden und mit einer Klet­ter­wand einen neuen Schwer­punkt im Bereich Sport- und Erleb­nis­päd­ago­gik bekom­men. Außer­dem soll es ein Eltern- und Fami­li­en­ca­fé und Fami­li­en­frei­zei­ten geben, aber auch Bil­dungs­an­ge­bo­te oder Platz für Grup­pen, Initia­ti­ven und Ver­ei­ne. „Aus dem Stadt­teil­treff wird damit ein Stadt­teil­zen­trum“, sagt Oli­ve­ri.

Die Pläne sehen einen zwei­tei­li­gen Gebäu­de­kom­plex vor, dessen öst­li­cher Teil par­al­lel zur Hecking­hau­ser Straße ver­läuft und dessen zwei­ter Teil im 45-Grad-Winkel dazu ange­baut wird. Das grö­ße­re Gebäu­de kann dann auch par­al­lel von meh­re­ren Grup­pen genutzt werden. Grup­pen aus dem Stadt­teil wie der Orts­ver­ein „Zwar – Zwi­schen Arbeit und Ruhe­stand“ können sich zum Bei­spiel zur­zeit nur abends tref­fen, wenn der Offene Kinder- und Jugend­treff geschlos­sen ist.

Auch meh­re­re Ein­gän­ge erleich­tern die Mehr­fach­nut­zung: „Die neuen Ein­gän­ge eröff­nen die Mög­lich­keit, ein­zel­ne Gebäu­de­be­rei­che auch außer­halb der Kern­zei­ten zu öffnen“, sagt Chris­tof Oli­ve­ri. Er genie­ße es jedes Mal, wenn er sehe, dass „viele Men­schen auf der Bau­stel­le zugan­ge sind“.

Obwohl der Rohbau fast steht, wird der Innen­aus­bau seine Zeit brau­chen. Es fehlen unter ande­rem noch Kabel, Lei­tun­gen für Sani­tär und Hei­zung sowie Böden und die Fas­sa­de. „Der Rohbau ist wie ein Ske­lett“, sagt Pro­jekt­lei­te­rin Andrea Simon. „Damit das Gebäu­de funk­tio­niert, fehlen noch Ner­ven­strän­ge, Mus­keln und die Haut.“

WZ vom 22.10.19

Recyclinghof soll 2020 in Betrieb gehen

Auf dem Brachgelände zwischen Bahngleisen und Widukindstraße eröffnet die AWG im kommenden Jahr einen neuen Recyclinghof. ⇥Foto: Stefan Fries

Auf dem Brach­ge­län­de zwi­schen Bahn­glei­sen und Widu­kind­stra­ße eröff­net die AWG im kom­men­den Jahr einen neuen Recy­cling­hof. ⇥Foto: Stefan Fries

Der Bau­an­trag ist ein­ge­reicht. Neubau des Kul­tur­zen­trums gegen­über ver­zö­gert sich.

Von Katha­ri­na Rüth

Heckinghausen.Viele Brach­flä­chen prägen der­zeit das Bild an der Widu­kind­stra­ße. Dabei gibt es für einige dafür durch­aus Pläne. Doch ihre Umset­zung steht noch aus. Als schnells­tes wird wohl der Recy­cling­hof an den Bahn­glei­sen fertig.

Der Bau­an­trag ist ein­ge­reicht“, sagt Klaus Stein­brink, Abtei­lungs­lei­ter Logis­tik bei der AWG (Abfall­wirt­schafts­ge­sell­schaft Wup­per­tal). Sobald die Bau­ge­neh­mi­gung vor­lie­ge, soll die Aus­schrei­bung folgen, etwa Anfang des Jahres könn­ten die etwa drei­mo­na­ti­gen Bau­ar­bei­ten begin­nen. Der grobe Plan sehe vor, dass im Früh­jahr 2020 die Recy­cling­hö­fe Münz­stra­ße und Badi­sche Straße an der Widu­kind­stra­ße zusam­men­zie­hen. „Aber das ist jetzt sehr sport­lich“, schränkt er ein. „Das hängt auch von den Wet­ter­ver­hält­nis­sen ab.“

Das Gelän­de sei mit Alt­las­ten belas­tet und müsse saniert werden, erklärt Stein­brink. Wegen der leich­ten Hang­la­ge zu den Schie­nen hin werde es – ähn­lich wie das Grund­stück des Bau­haus-Bau­markts – an den Schie­nen zu einer Ebene auf­ge­füllt und ver­sie­gelt. Eine alte Lade­ram­pe der Bahn müsse auch ent­fernt werden. Gebaut würden ein Gebäu­de für die Schad­stoff­an­nah­me und ein Hoch­la­ger sowie Zäune und eine Tor­an­la­ge.

Die Recy­cling­hö­fe werden ver­legt, weil das Gelän­de an der Münz­stra­ße für das geplan­te Bau­pro­jekt Heu­bruch gebraucht wird. Dort sind bis zu 300 Wohn­ein­hei­ten geplant. Weil der neue Stand­ort an der Widu­kind­stra­ße nicht weit ent­fernt vom Recy­cling­hof Badi­sche Straße liegt, beschloss die AWG, beide zusam­men­zu­le­gen. Bau­ge­neh­mi­gung für das Kul­tur­zen­trum liegt vor

Eben­falls im Früh­jahr 2020 könn­ten die Arbei­tern für das kur­di­sche Kul­tur­zen­trum begin­nen: „Es ist geplant, dass wir etwa ab Mitte März bauen“, sagt Kamal Salleh, Vor­sit­zen­der des Ver­eins. Der will an der Ecke Widukindstraße/Feuerstraße ein vier­ge­schos­si­ges Haus mit einem Mehr­zweck­raum sowie Gebets- und Semi­nar­räu­men errich­ten. Auf einem wei­te­ren Grund­stück in der glei­chen Straße sind zuge­hö­ri­ge Park­plät­ze geplant. Bisher nutzt der Verein ein Haus an der Wer­lé­stra­ße, das ihm aber zu klein gewor­den ist.

Die Bau­ge­neh­mi­gung hätten sie Ende Juli erhal­ten, sagt Salleh. Doch sie hätten nicht vor dem Winter mit dem Bauen begin­nen wollen. Die Finan­zie­rung sei auch noch nicht zu 100 Pro­zent gesi­chert, aber sie hoff­ten, dass sich wei­te­re Spen­der finden, sobald sie mit dem Bau begin­nen. Auch wenn viele betei­lig­te Unter­neh­men ihre Preise für ein sol­ches Pro­jekt senk­ten, so sei es wohl nicht unter 800 000 Euro zu ver­wirk­li­chen, schätzt er.

Im Gespräch war auch, dass ein Auto­händ­ler auf der Brache zwi­schen Feuer- und Schnur­stra­ße ein Auto­haus baut. Der Händ­ler war für die WZ kurz­fris­tig nicht erreich­bar. Auch Bezirks­bür­ger­meis­ter Chris­tioph Brüs­ser­mann hat zu diesem Thema länger nichts gehört. „Da muss man ein­fach abwar­ten“, sagt er.

Posi­tiv sieht er den Recy­cling­hof, der dann zen­tral in Hecking­hau­sen und zudem neben einem Bau­markt liege. Ent­täuscht ist er, dass das an der Bränd­ström­stra­ße lie­gen­de Areal neben den Schie­nen nicht genutzt werden kann, um dort im Rahmen des För­der­pro­gramms Sozia­le Stadt Spiel- und Sport­ge­rä­te für Kinder und Jugend­li­che auf­zu­stel­len. „Die Bahn will dieses Gelän­de behal­ten“, erklärt er. Damit sei zu seinem Bedau­ern auch der Plan geplatzt, von dort bis zur Alten Zoll­brü­cke eine Baum­rei­he auf­zu­stel­len, die die Pro­jek­te der Sozia­len Stadt ver­bin­det.

Rundschau vom 9.10.19

WZ vom 19.9.19

WZ vom 6.9.19

Rundschau vom 4.9.19

Was macht Hecking­hau­sen beson­ders?

Ideen für die Zukunft: Foto­wett­be­werb in Hecking­hau­sen

Foto: Rund­schau

Wup­per­tal Bür­ger­be­tei­li­gung mal anders: Unter dem Motto „Ich sehe was, was Du nicht siehst…“ star­tet am Sams­tag (14. Sep­tem­ber 2019) in Hecking­hau­sen ein beson­de­res Pro­jekt. Dabei geht es um Ideen für die Zukunft des Stadt­teils. Was macht Hecking­hau­sen beson­ders?

Wo sollte der Stadt­teil ver­schö­nert werden? Wie kann sich Hecking­hau­sen für die Zukunft fit machen? Teil­neh­men können alle Men­schen, die in Hecking­hau­sen leben – und das ganz ein­fach in einem Foto-Wett­be­werb. So geht’s: Beim Spa­zier­gang, auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule ein Foto machen, eine Idee dazu notie­ren und online unter www.qbhh.de ein­rei­chen. Gefragt sind Fotos von Ein­zel­nen ebenso wie von Grup­pen.

Der Foto-Wett­be­werb läuft bis zum 3. Novem­ber. Und weil es ein Wett­be­werb ist, gibt es natür­lich auch etwas zu gewin­nen: Als 1. Preis lockt eine Ein­la­dung zum Besuch des Hecking­hau­ser Gas­kes­sels samt Essen, Licht-Show und Sky­walk für zwei Per­so­nen. Grup­pen können sich beim 1. Preis über 300 Euro freuen – aber natür­lich werden auch wei­te­re Plätze prä­miert. Wei­te­re Infos zur Aktion gibt es online unter: www.qbhh.de.

Wer beim Wett­be­werb mit­ma­chen möchte, aber seinen Foto-Küns­ten noch nicht traut: Am Sams­tag, 14. Sep­tem­ber, star­tet ein kos­ten­lo­ser Foto-Work­shop im Quar­tier­bü­ro in der Hecking­hau­ser Straße 196. Teil­neh­mer können sich vorab per Mail an info@qbhh.de oder tele­fo­nisch unter 0202/47 85 79 93 anmel­den.

Am 16. Januar 2020 werden die besten Visio­nen von Hecking­hau­sen bei einer Ver­nis­sa­ge im Rahmen eines Neu­jahrs­emp­fangs prä­miert.

Das Pro­jekt wird mit Mit­teln des Ver­fü­gungs­fonds im Rahmen des För­der­pro­gramms „Sozia­le Stadt“ finan­ziert.

Alle Stadt­tei­le haben Poten­zi­al. Es muss nur sicht­bar gemacht werden. Mit den Pro­jek­ten der ‚Sozia­len Stadt‘ haben wir schon erfolg­reich in ande­ren Stadt­tei­len mehr Lebens­qua­li­tät geschaf­fen. Daran arbei­ten wir jetzt mit Hoch­druck auch in Hecking­hau­sen. Ich wün­sche mir, dass viele Men­schen im Stadt­teil die Mög­lich­keit ergrei­fen, ihre Ideen ein­zu­brin­gen“, so Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Mucke.

Der Foto­wett­be­werb ist absicht­lich in die ‚Woche des bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments‘ ein­ge­bet­tet“, so Sozi­al­de­zer­nent Dr. Stefan Kühn. „Hecking­hau­sen ist vom 13. bis zum 22. Sep­tem­ber mit dabei und feiert zum Abschluss ein Nach­bar­schafts­fest rund um den Gas­kes­sel. Schon daran wird deut­lich, wie leben­dig der Stadt­teil ist und dass es sich lohnt, sich für die Zukunft des Quar­tiers zu enga­gie­ren.“

WZ vom 31.8.19

Rundschau vom 25.8.19

Sprach­camp Hecking­hau­sen“ als Inte­gra­ti­ons-Schlüs­sel

Foto: GESA

Wup­per­tal Spra­che ich ein wich­ti­ger Schlüs­sel zur Inte­gra­ti­on und öffnet Türen. Des­halb ist es wich­tig, Kin­dern Mög­lich­kei­ten zu eröff­nen, Deutsch im Umgang mit­ein­an­der zu lernen. Das „Sprach­camp Hecking­hau­sen“ des Wup­per­ta­ler Sozi­al­trä­gers GESA bot wäh­rend der Som­mer­fe­ri­en eine solche Gele­gen­heit.

Zwei­ein­halb Wochen lang diente das Pro­jekt, das am Frei­tag (23. August 2019) zu Ende ging, der Sprach­för­de­rung und schuf für ins­ge­samt 16 Mäd­chen und Jungen die Gele­gen­heit, ihre neue Heimat Wup­per­tal kennen zu lernen. Geför­dert wurde das Pro­jekt über den Kinder- und Jugend­för­der­plan vom Land­schafts­ver­band Rhein­land (LVR). Es rich­te­te sich an zuge­wan­der­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 3. und 4. Klasse.

Die Spra­chen­viel­falt inner­halb der Gruppe war groß. Die Fami­li­en der Kinder sind auf­grund von Krieg oder poli­ti­scher Ver­fol­gung zuge­wan­dert. Sie stam­men aus Tadschi­ki­stan, Syrien, Mol­da­wi­en oder Rumä­ni­en. „Die Schü­ler spre­chen nach Mög­lich­keit Deutsch mit­ein­an­der, teil­wei­se auch Rus­sisch, Ara­bisch, Rumä­nisch oder Eng­lisch. Manch­mal müssen auch Hände und Füße zur Unter­stüt­zung hin­zu­ge­nom­men werden. Aber die Kinder finden immer einen Weg, sich unter­ein­an­der zu ver­stän­di­gen“, so Wian Baschar, eine der Betreue­rin­nen des Pro­jekts und Hono­rar­kraft der GESA.

Gemein­sam mit den Betreue­rin­nen erar­bei­te­ten die Kinder Arbeits­blät­ter – zu Beginn ging es ganz ein­fach los: Erst lern­ten die Kinder die Namen der Monate. Dann die Wochen­ta­ge. Mitt­ler­wei­le wurden flei­ßig Verben geübt. Da die Kon­ju­ga­ti­on im Deut­schen nicht immer Spaß macht, ergänz­ten spie­le­ri­sche Ele­men­te das Pro­jekt.

Kinder lernen Spra­che und Kom­mu­ni­ka­ti­on im gemein­sa­men Mit­ein­an­der. Gerade im Vor- und Grund­schul­al­ter sehen Bil­dungs­for­scher viele Mög­lich­kei­ten für spie­le­ri­sche, bei­läu­fi­ge Sprach­för­de­rung. Egal ob durch gemein­sa­mes Spie­len oder indem Situa­tio­nen geschaf­fen werden, in denen die Kinder die Lust ver­spü­ren zu reden – wie zum Bei­spiel wäh­rend eines Aus­flugs.

Foto: GESA

Aus­flü­ge sind der GESA ein wich­ti­ges Anlie­gen im Sprach­camp Hecking­hau­sen. Sie führ­ten die Kinder an Orte, welche die Eltern teil­wei­se nicht kennen oder bezah­len können. Egal ob ein Besuch beim Bow­ling, ein Rund­gang durch die Wup­per­ta­ler Biblio­thek, die obli­ga­to­ri­sche Schwe­be­bahn­fahrt oder ein Blick ins Studio des Radio Wup­per­tal. Zum Pro­jekt gehö­ret, dass die Kinder regel­mä­ßig Tage­buch­ein­trä­ge schrie­ben. Denn: Schrei­ben ver­fes­tigt das Gelern­te, stärk­te das Selbst­wert­ge­fühl und macht Spaß. Wenn die Worte noch nicht aus­reich­ten, durfte auch mal ein Bild die Seite schmü­cken.

Ergänzt wurde das Hecking­hau­ser Sprach­camp durch ein wöchent­li­ches Eltern­früh­stück, das sich an die Erwach­se­nen rich­te­te. Es bot Gele­gen­heit zum gegen­sei­ti­gen Aus­tausch und zum Ken­nen­ler­nen. Auch Fragen konn­ten hier gestellt werden: Die dreh­ten sich häufig rund um das deut­sche Schul­sys­tem und Hilfs­mög­lich­kei­ten. Welche Schul­for­men exis­tie­ren? Wie erhält man Nach­hil­fe? Einige der Eltern haben in ihrem Hei­mat­land das Abitur gemacht und wün­schen sich das auch für ihre Kinder. Dann sucht man gemein­sam nach dem besten Weg für den Nach­wuchs.

Ins­ge­samt drei Wochen setz­ten sich die Kinder inten­siv mit der neuen Spra­che aus­ein­an­der. Es endete mit einem gemein­sa­men Abschluss­fest. Danach ging es für die Kinder zurück in die Schu­len. Ahmad hat für die Zukunft schon große Pläne geschmie­det. „Ich finde Autos super. Irgend­wann möchte ich helfen, welche zu bauen“, so der Zehn­jäh­ri­ge. Zum Glück bietet das Ber­gi­sche Städ­te­drei­eck eine große Aus­wahl an Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rern. Das Sprach­camp Hecking­hau­sen ist ein erster Schritt auf diesem Weg.

WZ vom 23.8.19

WZ vom 13.7.19

WZ vom 10.7.19

WZ vom 24.6.19

WZ vom 22.6.19

WZ vom 20.6.19

Rundschau vom 12.6.19

Hecking­hau­ser Blei­cher­fest

Feil­schen, Stö­bern und Genie­ßen

Wup­per­tal Im Sep­tem­ber 1975 fei­er­ten die Hecking­hau­ser mit rund 100.000 Gästen das Jubi­lä­um der Wup­per­brü­cke, die Hecking­hau­sen und Lang­er­feld ver­band. Aus diesem Brü­cken­fest wurde das Blei­cher­fest ent­wi­ckelt, dessen 44. Auf­la­ge am Sonn­tag (16. Juni 2019) steigt.

Von Klaus-Gün­ther Conrads

Vom frühen Morgen (4 Uhr), wenn bei Son­nen­auf­gang die ersten Schnäpp­chen­jä­ger unter­wegs sind, bis 18 Uhr kann in der Widu­kind- und Wer­lé­stra­ße mit ihren Neben­stra­ßen kräf­tig gefeilscht werden. Das Blei­cher­fest ist einer der größ­ten Floh­märk­te in Wup­per­tal und ein inter­na­tio­na­les, mul­ti­kul­tu­rel­les Begeg­nungs­fest. Offi­zi­ell eröff­net Jürgen Nase­mann, Vor­sit­zen­der des Bezirks­ver­eins Hecking­hau­sen, am Sonn­tag um 11 Uhr das Fest. Dann spricht Schirm­herr Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Mucke – und die Lang­er­fel­der Blei­cher­grup­pe zeigt das tra­di­tio­nel­le Bleich-Hand­werk.

Auf der Bühne im Wen­de­ham­mer Wer­lé­stra­ße spielt ab 12 Uhr die Gruppe „Eiländ“ von der Ber­gi­schen Musik­schu­le Rock, Pop und Soul. Um 13 Uhr kommen die „Wupper Blazer“ unter Lei­tung von Yume Stock und eine Band von Kai Anger­mann. Den musi­ka­li­schen Schluss­punkt setzt ab 14.30 Uhr die Band „Frame­work“. Das gas­tro­no­mi­sche Ange­bot der Hecking­hau­ser Ver­ei­ne kon­zen­triert sich auf das Umfeld der Bühne im Wen­de­ham­mer der Wer­lé­stra­ße. Jürgen Nase­mann: „Der Erlös des Blei­cher­fes­tes fließt in sozia­le Pro­jek­te, wie Weih­nachts­päck­chen für die Bewoh­ner der Hecking­hau­ser Alten­hei­me, Pflege der Blu­men­käs­ten, das Kin­der­fest, ’Rosis Ruhe­bank’ in der Wer­lé­stra­ße und das ‚Schau­fens­ter Hecking­hau­sen’. “

WZ vom 7.6.19



Rundschau vom 6.6.19

Neue Kita in der Klee­stra­ße eröff­net

Wup­per­tal In der Klee­stra­ße 68 in Hecking­hau­sen finden jetzt mehr als 100 Kinder Platz zum Spie­len, Lernen und Toben: Dort wurde eine neue Tages­ein­rich­tung für Kinder offi­zi­ell ein­ge­weiht. Die sechs­grup­pi­ge Ein­rich­tung soll das Betreu­ungs­an­ge­bot im Stadt­teil ver­bes­sern – beson­ders für Kinder unter drei Jahren. In Hecking­hau­sen gibt es aktu­ell 70 Plätze für Kinder unter drei Jahren.

Die neue Kita ist auf einem frü­he­ren Schul­grund­stück erbaut worden. Von Januar 2017 bis April 2018 wurde die sechs­grup­pi­ge Kin­der­ta­ges­stät­te fer­tig­ge­stellt. Es ist ein zwei­ge­schos­si­ger Mas­siv­bau mit rund 1.700 Qua­drat­me­tern Gesamt­flä­che. Das Gebäu­de ist bar­rie­re­frei, hat eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge auf dem Dach und wurde in Annä­he­rung an den Pas­siv­haus­stan­dard gedämmt.

Das Gebäu­de bietet Platz für bis zu 105 Kinder. Alle Grup­pen­räu­me haben einen direk­ten Aus­gang nach außen. Im Erd­ge­schoss führen die Aus­gän­ge unmit­tel­bar auf das süd­li­che Außen­ge­län­de, im Ober­ge­schoss­über einen Lau­ben­gang mit Außen­trep­pe auf das öst­li­che Außen- und Spiel­ge­län­de mit seinen ins­ge­samt rund 2.300 Qua­drat­me­tern. Die Bau­kos­ten betru­gen inklu­si­ve der Gestal­tung der Außen­flä­che rund 3,77 Mil­lio­nen Euro.

Im Sep­tem­ber 2018 konn­ten Kinder das neue Gebäu­de bezie­hen. Aktu­ell werden zwei Grup­pen mit 37 Kin­dern aus neun Natio­nen im Alter von einem bis sechs Jahren betreut. Das über­nimmt ein Team von fünf päd­ago­gi­schen Fach­kräf­ten unter Lei­tung von Beate Fabi­an­ski. Zur­zeit beher­bergt die Ein­rich­tung noch drei Grup­pen aus der Tages­ein­rich­tung in der Lei­busch­stra­ße: Diese waren auf eine schnel­le Unter­brin­gung ange­wie­sen, nach­dem die eigene Ein­rich­tung beim Unwet­ter Ende Mai vori­gen Jahres Scha­den genom­men hatte. Wenn die Kinder aus der Lei­busch­stra­ße wieder zurück­zie­hen, werden an der Klee­stra­ße nach und nach neue Grup­pen eröff­net.

Noch 2008 konn­ten nur 678 Plätze für unter drei­jäh­ri­ge Kinder in Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen ange­bo­ten werden. Heute sind es 2.409 Plätze. Die Stadt arbei­tet daran, wei­te­re Tages­ein­rich­tun­gen zu schaf­fen und so den Rechts­an­spruch gerade unter Drei­jäh­ri­ger zu erfül­len.

WZ vom 6.6.19

WZ vom 5.6.19

WZ vom 14.5.19

WZ vom 21.2.19

WZ vom 18.2.19

WZ vom 13.2.19

WZ vom 7.2.19

Gustav-Müller-Anlage soll aufgewertet werden

Hecking­hau­sen. In der Bezirks­ver­tre­tung wurden die Pläne vor­ge­stellt. Der Rat muss ent­schei­den.

„Es wird nichts mehr so sein, wie Sie es kennen“, sagte Osh­toud Dag­highi­an, als er den Bezirks­ver­tre­tern die Pläne zur Erneue­rung der Gustav-Müller-Anlage vor­stell­te. Dag­highi­an ist Land­schafts­ar­chi­tekt im Grün­flä­chen­res­sort. Und in die Pläne sind die Anre­gun­gen ein­ge­flos­sen, die Jugend­li­che und Senio­ren im ver­gan­ge­nen Jahr gege­ben haben. Wenn es der Rat am 25. Febru­ar so beschließt, wird die Maß­nah­me bis zum 28. Febru­ar im Rahmen des Pro­gramms Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen bean­tragt. 426 000 Euro setzt die Stadt an, 80 Pro­zent davon würden bei Bewil­li­gung aus dem För­der­pro­gramm finan­ziert. Ende dieses Jahres könnte die Ent­schei­dung fallen, 2020 mit den Arbei­ten begon­nen werden. Gut die Hälfte des Eigen­an­teils ist im Haus­halt 2020/21 für das kom­men­de Jahr ein­ge­plant. Die Umset­zung der Maß­nah­me steht unter Finan­zie­rungs­vor­be­halt bis zur Ent­schei­dung über den nächs­ten Dop­pel­haus­halt.

Der Plan zur Auf­wer­tung Anlage, ent­stand vor dem Hin­ter­grund, dass in Hecking­hau­sen Grün- und Spiel­flä­chen fehlen. Mit ihr soll auch die Lebens­qua­li­tät im Quar­tier erhöht werden. Die Anlage würde zum einen um 750 Qua­drat­me­ter größer, weil bisher befes­tig­te Flä­chen ein­be­zo­gen werden und weil eine Böschung zur Spie­ker­stra­ße hin abge­tra­gen wird. Auf 230 Qua­drat­me­tern ent­steht ein Boule­platz. Es wird dar­über hinaus zwei Spiel­be­rei­che geben. Der eine wird kom­plett mit Fall­schutz ver­se­hen und beher­bergt eine Tram­po­lin-Kom­bi­na­ti­on, die sich die Kinder gewünscht haben. Mit­spra­che­recht haben sie auch, welche Geräte auf den ande­ren kommen sollen.

Ein Wet­ter­pilz, zwei Schach­ti­sche mit Hockern und meh­re­re Bänke sollen zum Ver­wei­len ein­la­den. Hinzu kommen dreh­ba­re Relax-Liegen auf dem Rasen. Kleine und grö­ße­re begrün­te Hügel lockern das Ganze auf. Sie werden unter­schied­lich bepflanzt. Bienen- und insek­ten­freund­li­che Blumen und Sträu­cher sollen bevor­zugt werden. Am Ende der Wege­ver­bin­dung, die sich zur Straße Auf der Blei­che hin zu einem klei­nen Platz erwei­tert, bekommt das bestehen­de Gustav-Müller-Denk­mal einen Ehren­platz.

WZ vom 5.2.19

Heckinghausen erfindet sich neu

Hecking­hau­sen Pla­nun­gen für Bayer-Platz und Gustav-Müller-Anlage beschäf­ti­gen die Bezirks­ver­tre­tung.

. Es wird kon­kret: Das För­der­pro­gramm Sozia­le Stadt dürfte Hecking­hau­sen weit nach vorne brin­gen. Unter ande­rem wird dadurch ein Neubau des Stadt­teil­treffs an der Hecking­hau­ser Straße finan­ziert — der dann mehr als jetzt Stadt­teil­zen­trum sein wird. Doch zahl­rei­che andere Pro­jek­te gehö­ren eben­falls zum Pro­gramm. Mit der Neu­ge­stal­tung des Bayer-Plat­zes sowie der Gustav-Müller-Anlage beschäf­tigt sich am kom­men­den Diens­tag, 19 Uhr, die Bezirks­ver­tre­tung Hecking­hau­sen. „Es geht bald rich­tig los“, freut sich auch Britta Jobst, Koor­di­na­to­rin des Pro­jek­tes Sozia­le Stadt in der Wup­per­ta­ler Ver­wal­tung.

Eine kleine grüne Oase soll im Stadt­teil ent­ste­hen

Der Bayer-Platz gegen­über des Bau­mark­tes an der Widu­kind­stra­ße ist aktu­ell etwa 2000 Qua­drat­me­ter groß und „liegt als Insel in einer ver­kehr­lich aus­ge­bau­ten Situa­ti­on“, heißt es in der Vor­la­ge der Stadt. Eine Insel, die wie Akteu­re aus dem Stadt­teil in der Ver­gan­gen­heit gegen­über der WZ erklär­ten, vor allem auch von „Leuten mit viel Tages­frei­zeit“ auf­ge­sucht werde. Eher trost­los ist aktu­ell das Erschei­nungs­bild.  Das soll sich ändern und eine „kleine, aber feine grüne Oase inmit­ten von Hecking­hau­sen ent­ste­hen“, wie die Stadt ankün­digt.

Das Areal soll die Men­schen in Hecking­hau­sen – kultur- und genera­tio­nen­über­grei­fend – zum Ver­wei­len ein­la­den „und somit zu einem Ort werden, der infor­mel­le Begeg­nun­gen unter­ein­an­der ermög­licht, sozia­le Kon­tak­te för­dert sowie gerne und auf unter­schied­li­che Art und Weise genutzt wird“.  Dazu werde der Bayer-Platz kom­plett neu struk­tu­riert und durch die Ent­sie­ge­lung des bis­he­ri­gen Wen­de­ham­mers (Werléstraße/Waldeckstraße) auf etwa 2370 Qua­drat­me­ter ver­grö­ßert. Die dazu­ge­won­ne­ne Fläche ist für Urban Gar­de­ning vor­ge­se­hen.

Von der Gesamt­sum­me in Höhe von 585 000 Euro werden laut Stadt 90 Pro­zent geför­dert. Mit den Arbei­ten soll im Febru­ar 2019 begon­nen werden.  Der kon­kre­te Zeit­plan wird der­zeit erstellt. Die Fer­tig­stel­lung ist für 2021 anvi­siert.

2020 könn­ten die Arbei­ten an der Gustav-Müller-Anlage star­ten. Die Neu­ge­stal­tung des Areals soll eben­falls als För­der­maß­nah­me für die Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen ange­mel­det werden. Der kleine, von dem 1969 ver­stor­be­nen Fabri­kan­ten Gustav Müller gestif­te­te Park gegen­über des Laza­rus­hau­ses sollte ursprüng­lich der Erho­lung alter Men­schen dienen, ent­wi­ckel­te sich aber immer mehr zu einem Treff für Kinder und Jugend­li­che. Von einer Schau­kel ist nur noch das Gestell übrig.

In einem ein­wö­chi­gen Betei­li­gungs­ver­fah­ren in den Oster­fe­ri­en 2018 band die Stadt die Hecking­hau­ser Bürger bei der Pla­nung und Gestal­tung der neuen Gustav-Müller-Anlage inten­siv ein. Erst­ma­lig arbei­te­ten Kinder, Jugend­li­che und Senio­ren gemein­sam in klei­nen Grup­pen zusam­men, tausch­ten sich aus und ent­wi­ckel­ten Ideen und Model­le.

Zukünf­tig glie­dert sich die Gustav-Müller-Anlage, wie die Stadt ankün­digt, in Spiel- und Auf­ent­halts­be­rei­che. „Die Wege­ver­bin­dun­gen unter­tei­len die ver­schie­de­nen Berei­che, ohne tren­nend zu wirken.“ Am Ende der Wege­ver­bin­dung, die sich zur Straße Auf der Blei­che hin zu einem klei­nen Platz erwei­tert, bekommt das bestehen­de Gustav-Müller-Denk­mal einen Ehren­platz.

Stadt Wuppertal — Pressemeldung 5.2.19

Bayer-Platz: Mehr Grün in Heckinghausen

Für Hecking­hau­sen gibt es zu Jah­res­be­ginn gute Neu­ig­kei­ten. Der Bayer-Platz wird größer, neu und grüner gestal­tet.

Das Pro­jekt „Auf­wer­tung Bayer-Platz wird mit 526.500 Euro aus dem Bund-Län­der­pro­gramm „Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen“ mit Mit­teln aus dem Euro­päi­schen Fonds für regio­na­le Ent­wick­lung (EFRE NRW 2014–2020) „Inves­ti­tio­nen in Wachs­tum und Beschäf­ti­gung“ geför­dert. Die Gesamt­kos­ten sind mit 585.000 Euro ver­an­schlagt. Dafür soll am Bayer-Platz eine Menge pas­sie­ren: Der jet­zi­ge Platz mit einer Größe von rund 2.000 Qua­drat­me­tern soll auf 2.370 Qua­drat­me­ter ver­grö­ßert werden. Dafür wird ein Teil des Wen­de­ham­mers Werléstraße/Waldeckstraße ent­sie­gelt. Dort ent­steht Platz für zwölf Hoch­bee­te und Urban Gar­de­ning. Zukünf­tig werden dort kleine und große Men­schen aus Hecking­hau­sen gärt­nern. Inter­es­se ange­mel­det haben dafür bereits Kin­der­gär­ten, eine Grund­schu­le, das Stadt­teil­zen­trum und Senio­ren-Ein­rich­tun­gen. Auch wird der Platz künf­tig bar­rie­re­frei von allen Seiten begeh- und befahr­bar sein.

Bolz­platz mit Kunst­ra­sen

Im Bereich Waldeckstraße/Widukindstraße ent­steht ein Bolz­platz, der mit Kunst­ra­sen­be­lag und einer Netz­über­span­nung für unge­fähr­li­chen Kicker-Spaß sorgen soll. Daran schließt sich – als opti­sche Tren­nung zum Stra­ßen­raum – ein Rasen­hü­gel mit Bäumen an. Dieser darf auch gerne als Sitz- und Lie­ge­flä­che genutzt werden. An der Wer­lé­stra­ße wird eine Rasen­flä­che mit Park­bän­ken zum Aus­ru­hen ein­la­den. Vier hohe Mast­leuch­ten werden künf­tig nicht nur den Ein­gang zum Platz mar­kie­ren, son­dern auch für das rich­ti­ge Sicher­heits­ge­fühl sorgen.

Gerade in einem so eng bebau­ten Stadt­teil wie Hecking­hau­sen ist die Auf­wer­tung des Plat­zes als Grün­an­la­ge und für Urban Gar­de­ning wich­tig, um die Lebens­qua­li­tät der Men­schen im Quar­tier zu erhö­hen. Ich freue mich, dass sich in Hecking­hau­sen aktu­ell so viel zum Posi­ti­ven ent­wi­ckelt“, bewer­tet Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Mucke die Maß­nah­me.

WZ vom 4.2.19

WZ vom 28.1.19

WZ vom 22.1.19

WZ vom 9.1.19

Rundschau vom 12.12.2018

WZ vom 21.9.18

WZ vom 14.9.18

WZ vom 8.6.18

Rundschau vom 12.4.18

Das Förderprogramm “Soziale Stadt Heckinghausen” bietet Chancen zur Stadtteilerneuerung und zur Förderung des Miteinanders der Menschen. Viel ist schon passiert. Jetzt geht’s weiter – mit einer Zukunft für die Gustav-Müller-Anlage.

© Con­rads

1978 wurde die Grün­an­la­ge an der Hecking­hau­ser Straße nach Gustav Müller benannt und erhielt einen Gedenk­stein. Müller wollte alten Men­schen den Lebens­abend ver­schö­nern. Im Geden­ken an diesen Wunsch soll die deso­la­te Grün­an­la­ge mit Spiel­platz jetzt zu einem Mehr­ge­nera­tio­nen­platz umge­baut werden.

Durch einen Umbau der Anlage soll ein Platz für alle Alters­grup­pen, mit dem Fokus auf Senio­ren, errich­tet werden, um damit das Nut­zungs­an­ge­bot für das Senio­ren­wohn­heim St. Laza­rus zu stär­ken. Die Gustav-Müller-Anlage soll zum “Platz der Besin­nung” umbe­nannt und die vor­han­de­nen Grün­struk­tu­ren zur Ver­bes­se­rung der sozia­len Kon­trol­le aus­ge­lich­tet und teil­wei­se neu struk­tu­riert werden.

Der 2.500 Qua­drat­me­ter große Platz soll wieder ein­seh­bar, freund­lich und ein­la­dend wirken. Die geplan­ten Aus­stat­tungs­an­ge­bo­te werden mit senio­ren­ge­rech­ten Sitz­mög­lich­kei­ten kom­bi­niert. Ein genera­ti­ons­über­grei­fen­der Bewe­gungs­par­cours für alle Alters­grup­pen ist geplant.

Die Gustav-Müller-Anlage fris­tet seit vielen Jahren ein Schat­ten­da­sein. An dieser Stra­ßen­kreu­zung schlug einst das Herz Hecking­hau­sens, bis der Orts­kern west­wärts zur Wer­lé­stra­ße ver­legt wurde. Gemein­sam haben Stadt­teil­treff, evan­ge­li­sche Kir­chen­ge­mein­de, Stadt­res­sort Grün­flä­chen und Fors­ten, Sozi­al­amt und Quar­tier­bü­ro Jugend­li­che und Senio­ren zu einem Betei­li­gungs­ver­fah­ren ein­ge­la­den. Mäd­chen, Jungen und Erwach­se­ne haben dann in einem vier­tä­gi­gen Work­shop die Fläche neu gestal­tet. Gegen­sei­ti­ges, genera­ti­ons­über­grei­fen­des Ver­ständ­nis wurde deut­lich. Im Stadt­teil­treff wurden acht Model­le vor­ge­stellt und mit den Ent­wick­lern bespro­chen.

Zur neuen Grund­aus­stat­tung werden moder­ne Spiel­ge­rä­te, ein Rund­weg, Son­nen­schutz, Bänke, Tische, Fahr­rad­stän­der, Schach, Fit­ness­ge­rä­te und eine Bou­le­bahn gehö­ren. Das Pro­jekt wird im Res­sort Grün­flä­chen und Fors­ten durch­ge­plant: Die Stadt wird noch in diesem Jahr 120.000 Euro aus dem Städ­te­bau­för­der­pro­gramm bean­tra­gen. 30.000 Euro steu­ert Wup­per­tal selbst bei. Umge­baut wird 2020. Dazu gehört mit einer Finanz­po­si­ti­on von 70.000 Euro die Geh­we­g­er­neue­rung zwi­schen Auf der Blei­che (Senio­ren­zen­trum) und Hecking­hau­ser Straße.

Par­al­lel läuft das Betei­li­gungs­ver­fah­ren für die Stree­tart-Neu­ge­stal­tung von 20 Strom­käs­ten. Foren wurden bereits durch­ge­führt. Kris­ti­na Klack vom Quar­tier­bü­ro: “Die Kern­aus­sa­ge waren Zehne­cke, die sich an das Boden­for­mat des Gas­kes­sels anleh­nen. Themen sind Flora und Fauna mit viel­spra­chi­gen Aspek­ten, außer­dem Blau, Grau, Grün, Gelb und Rot in unter­schied­li­chen Abstu­fun­gen.” Ein wei­te­rer Work­shop findet vom 23. bis 25. Mai 2018 statt.

Quar­tier­bü­ro-Kol­le­gin Kath­rin Lep­pert ergänzt, dass sich die Stadt­wer­ke als Koope­ra­ti­ons­part­ner und Spon­sor finan­zi­ell betei­li­gen. Die Gesamt­kos­ten der Stree­tart-Aktion von rund 8.300 Euro werden zu 90 Pro­zent durch den Ver­fü­gungs­fonds “Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen” bezahlt.

WZ vom 4.4.2018

Jugendliche und Senioren planen Gustav-Müller-Anlage

WZ vom 28.2.2018

Alte Krawattenfabrik wird Ausweichquartier

So lange gebaut wird, zieht der Stadtteiltreff mit seinen Angeboten an die Bockmühle.

Der Blick vom ehe­ma­li­gen Art-Hotel auf die alte Kra­wat­ten­fa­brik.

Hecking­hau­sen. Es ist nur ein Aus­weich­quar­tier, aber nach Mei­nung aller Betei­lig­ter ein gutes: Solan­ge der Neubau an der Hecking­hau­ser Straße läuft, wan­dert der Stadt­teil­treff mit seinen Ange­bo­ten an die Straße Bock­müh­le. Über­gangs­wei­se wird Leiter Chris­tof Oli­ve­ri mit seinem Team in eine ehe­ma­li­ge Kra­wat­ten­fa­brik ziehen. Die Stadt hatte bei dem Gebäu­de­en­sem­ble gegen­über des Art-Hotels von ihrem Vor­kaufs­recht Gebrauch gemacht, als der Eigen­tü­mer, die Bethe-Stif­tung, sich von der Immo­bi­lie tren­nen wollte.

Das ist insgesamt schon eine gute Lösung.“

Kris­ti­na Klack, Quar­tier­ma­na­ge­rin

Was den Stand­ort aus­zeich­net: „Es bleibt alles unter einem Dach“, sagt zum Bei­spiel Quar­tier­ma­na­ge­rin Kris­ti­na Klack. Zudem liege er noch gut erreich­bar. „Das ist ins­ge­samt schon eine gute Lösung“, so Klack. Das sieht Guido Men­gel­berg vom Bür­ger­fo­rum Hecking­hau­sen genau­so. Zwar würden sich alle Ein­rich­tun­gen inner­halb des Stadt­teils ohne­hin unter­ein­an­der helfen. Dass jetzt die Ange­bo­te aber wei­ter­hin zen­tral liefen, sei schon besser.

Aller­dings muss auch an der Bock­müh­le noch umge­baut werden, wie Micha­el Neu­mann vom Gebäu­de­ma­nage­ment erklärt. Am 1. März ist offi­zi­ell Über­ga­be an das GMW. Dafür, dass die Fabrik seit Jahren leer stand, „ist sie aber in einem guten Zustand“, so der Pro­jekt­lei­ter. Geplant werden müsste jetzt zum Bei­spiel, wie die Räume ange­legt werden. Bisher bestehen das Erd- und das erste Ober­ge­schoss im Prin­zip aus jeweils einer großen Halle. „Und neue Sani­tär­an­la­gen müssen auch geschaf­fen werden“, so Neu­mann, der sich zum genau­en Zeit­plan noch nicht äußern kann. Fest stehe aber: Der aktu­el­le Stadt­teil­treff werde erst leer­ge­zo­gen, wenn die Bock­müh­le fertig ist. Das Ange­bot des Stadt­teil­treffs solle durch­ge­hend auf­recht erhal­ten werden.

Hin­ter­grund für den Kauf des Areals sei gewe­sen, so Sozi­al­de­zer­nent Stefan Kühn, dass die Ver­wal­tung ohne­hin ein Auge darauf gewor­fen hatte. „Wir wollen den ganzen Bereich dort über das Pro­gramm Sozia­le Stadt zur Wupper hin öffnen.“ Der Anfang erfol­ge ja im Rau­en­tal, der nicht mehr zum För­der­be­reich zählt, wo aber der Verein Neue Ufer bereits aktiv ist. Das sei nicht weit ent­fernt von der Bock­müh­le. Die alte Kra­wat­ten­fa­brik habe auch einen Zugang zur Straße Alter Len­ne­per Weg – die wie­der­um direkt an der Wupper liegt.

Wie die Stadt dort etwas machen kann und was, zum Bei­spiel eine neue Wup­per­que­rung, das seien aber noch Plan­spie­le, so Kühn. Dass sich der Stand­ort aber eben auch als Aus­weich­quar­tier für den Stadt­teil­treff eigne, sei opti­mal. Unter Umstän­den werde danach aber auch das Ende der alten Fabrik ein­ge­läu­tet, erklärt der Sozi­al­de­zer­nent. Steht das neue Stadt­teil­zen­trum, sei der Abriss an der Bock­müh­le durch­aus eine Option.

Das wäre schade“, sagt Reiner Rhefus vom His­to­ri­schen Zen­trum. Die Bock­müh­le sei „ein sehr inter­es­san­tes Fabrik­are­al“. Vor der Kra­wat­ten­fa­brik habe es dort über mehr als 100 Jahre ver­schie­de­ne Band­fa­bri­ken, ange­fan­gen mit Carl Bispling­hoff, gege­ben. Bereits in alten Adress­bü­chern vom Anfang des 20. Jahr­hun­derts gibt es dazu Ein­trä­ge.

WZ vom 28.2.2018

Treff wird zum Stadt­teil­zen­trum

Die Stadt baut an der Hecking­hau­ser Straße auf 1600 Qua­drat­me­tern neue Räume.

Leiter Chris­tof Oli­ve­ri und die Besu­cher und Nutzer des Stadt­teil­treffs freuen sich auf den Neubau an der Hecking­hau­ser Straße.

Hecking­hau­sen. Der Stadt­teil­treff an der Hecking­hau­ser Straße 195 ist längst wirk­lich ein Treff für den Stadt­teil. Gerade für Kinder- und Jugend­li­che wird dort das Ange­bot gebün­delt. „Ganze Fami­li­en tref­fen sich hier“, weiß Quar­tier­ma­na­ge­rin Kris­ti­na Klack. Aber auch Initia­ti­ven und Ver­ei­ne aus Hecking­hau­sen nutz­ten die Räume – soweit es ging. Denn der Platz war begrenzt. Kein Wunder also, dass sich der ganze Stadt­teil auf den Neubau freut: Aus dem Treff wird ein echtes Zen­trum.

Mög­lich macht dies das Pro­gramm „Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen“ (die WZ berich­te­te). 90 Pro­zent der Gesamt-Bau­kos­ten von rund fünf Mil­lio­nen Euro kommen dem­nach aus Bundes- und Lan­des­mit­teln. Die rest­li­chen zehn Pro­zent bringt die Stadt in Eigen­leis­tung auf.

1600 Qua­drat­me­ter stehen bald dem neuen Stadt­teil­zen­trum zur Ver­fü­gung. „Deut­lich mehr als vorher“, sagt Leiter Chris­tof Oli­ve­ri. Ganz wich­tig: Es gibt auch einen großen Raum, etwa für Ver­an­stal­tun­gen. „So etwas fehlte.“ Nach­fra­gen habe es aber immer wieder gege­ben, denn genutzt wird der Treff prak­tisch von allen Alters­klas­sen. Das Bür­ger­fo­rum Hecking­hau­sen trifft sich zum Bei­spiel regel­mä­ßig dort. Dessen Vor­sit­zen­der Guido Men­gel­berg ist schon gespannt auf den Neubau. Er kennt die Pla­nung und kün­digt an: „Das wird ein Hin­gu­cker.“

Geplant sind laut Stadt Ange­bo­te der klas­si­schen offe­nen Kinder- und Jugend­ar­beit mit beson­de­rer Beto­nung von Sport- und Erleb­nis­päd­ago­gik sowie ein Eltern- und Fami­li­en­ca­fé, Fami­li­en­frei­zei­ten, aber auch Bil­dungs­an­ge­bo­te oder Platz für Grup­pen, Initia­ti­ven und Ver­ei­ne. Das genaue Nut­zungs­kon­zept soll gemein­sam mit den Besu­chern des Stadt­teil­zen­trums erar­bei­tet werden.

Zukünftig ein großer Raum und mehrere Zugänge von draußen

Für den Bau ist das städ­ti­sche Gebäu­de­ma­nage­ment ver­ant­wort­lich. Pro­jekt­lei­ter Micha­el Neu­mann ist stolz, dass auch der Gestal­tungs­bei­rat den Ent­wurf gelobt und „die gelun­ge­ne Form und Expo­niert­heit des Gebäu­des“ her­vor­ge­ho­ben habe.

Zukünf­tig gibt es nicht nur mehr Platz, son­dern auch mehr Ein­gän­ge. Wie Neu­mann erklärt, werde auch der Zugang zum Park neu gestal­tet. „Der Groß­teil des Außen­ge­län­des bleibt erhal­ten.“

In der Bezirks­ver­tre­tung Hecking­hau­sen kamen die Pläne „sehr posi­tiv“ an, wie Renate Warne­cke (SPD) berich­tet. „Es ist toll, dass wir das bekom­men.“ Und Oli­ve­ri sieht als wei­te­ren Vor­teil, dass es durch die neuen Ein­gän­ge die Mög­lich­keit gibt, bald ein­zel­ne Gebäu­de­be­rei­che auch außer­halb der Kern­zei­ten zu öffnen.

Was den Zeit­plan angeht, gibt sich Neu­mann noch etwas vor­sich­tig. Laut der Vor­la­ge, die jetzt den poli­ti­schen Gre­mi­en vor­ge­legt wird, seien noch in 2018 „der Abriss des ‚alten’ Stadt­teil­treffs und der Beginn der Bau­ar­bei­ten für das neue Stadt­teil­zen­trum geplant“. Der För­der­zeit­raum laufe, so der Pro­jekt­lei­ter, bis zum 31. Juni 2021. „Bis dahin müssen wir fertig sein.“ Wäh­rend der Bau­pha­se hat die Stadt aber für ein Aus­weich­quar­tier gesorgt: Der Stadt­teil­treff zieht über­gangs­wei­se in die alte Kra­wat­ten­fa­brik an der Bock­müh­le (siehe unten), das Ange­bot werde ohne Zwangs­pau­se auf­recht­erhal­ten.

Es ist toll zu sehen, dass sich in Hecking­hau­sen rich­tig etwas tut, der ganze Stadt­teil pro­fi­tiert und dass die Men­schen das so enga­giert beglei­ten“, erklär­te Sozi­al­de­zer­nent Stefan Kühn zuletzt und lobte: „Hier werden För­der­mit­tel wirk­lich sinn­voll und nach­hal­tig ein­ge­setzt.“

WZ vom 15.2.18

WZ vom 20.12.2017

Pro­jek­te gegen den Abwärts­trend

Ins­ge­samt flie­ßen 15 Mil­lio­nen Euro in den Wup­per­ta­ler Osten. Die WZ machte den Rund­gang.

Hecking­hau­sen. Der Gas­kes­sel selbst gehört gar nicht zum För­der­be­reich. Trotz­dem wird am Wahr­zei­chen kräf­tig Wer­bung für das Quar­tier­bü­ro und die „Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen“ gemacht. Das Banner haben die beiden Quar­tiers­ma­na­ge­rin­nen Kris­ti­na Klack und Kath­rin Lep­pert dort auf­hän­gen lassen. Schließ­lich stehen sie auch mit Inves­tor Thomas Dre­scher und den beiden Archi­tek­ten Mar­cel­lo Groß und Daniel Mai in Kon­takt – genau wie eigent­lich mit allen Akteu­ren in Hecking­hau­sen. Das För­der­pro­jekt, erklä­ren die beiden, betref­fe schließ­lich den ganzen Stadt­teil.

2016 begann die erste För­der­pha­se und läuft noch bis 2019. „Wir hoffen auf eine Ver­län­ge­rung“, betont Patri­cia Kna­ben­schuh, die städ­ti­sche Koor­di­na­to­rin für die „Sozia­le Stadt“. Es gehe um eine Kom­bi­na­ti­on aus städ­te­bau­li­chen und sozia­len Pro­jek­ten. 15 Mil­lio­nen Euro sollen ins­ge­samt nach Hecking­hau­sen flie­ßen.

Die Leute müssen sehen, dass sich was tut.“

Kris­ti­na Klack und Kath­rin Lep­pert, Quar­tiers­ma­na­ge­rin­nen

Dass sich etwas tun muss, wird beim Rund­gang, bei dem Bezirks­bür­ger­meis­ter Chris­toph Brüs­ser­mann (CDU) dabei ist, schnell klar. Ziem­lich scho­nungs­los hat es das Quar­tier­bü­ro auch auf seiner Home­page erklärt. „Hecking­hau­sen hat sich in den letz­ten Jahren ver­än­dert und das nicht zwangs­läu­fig zum Guten. Belegt wird dieser Abwärts­trend durch sta­tis­ti­sche Daten wie einem erhöh­ten Anteil an SGB II-Emp­fän­gern. Viel deut­li­cher spüren es jedoch die Men­schen, die hier schon lange leben. Kaum Grün­flä­chen, schmut­zi­ge Stra­ßen, und wenig attrak­ti­ve Spiel­plät­ze sind nur wenige Bei­spie­le“, heißt es da.

Und auch, wenn das Pro­gramm kein „Heil­mit­tel“ für alle Pro­ble­me sei: Mit den 15 Mil­lio­nen Euro für Maß­nah­men wie den Neubau des Stadt­teil­zen­trums, der Neu­ge­stal­tung des Bayer-Plat­zes und vieler sozia­ler Maß­nah­men sei erst­mal ein wich­ti­ger Anfang gemacht.

Vieles befin­de sich noch in der Pla­nung, für andere Pro­jek­te gebe es schon kon­kre­te Ter­mi­ne, wie etwa für den Spie­platz Kraut­stra­ße (die WZ berich­te­te). Der soll ab April für 180 000 Euro neu­ge­stal­tet werden.

Wich­tig sei, beto­nen die Quar­tiers­ma­na­ge­rin­nen, dass die Bürger etwas mit­be­kom­men, „sehen, dass sich etwas tut“. Und wenn es auf den ersten Blick nur Klei­nig­kei­ten seien, etwa eine neue Bank, die auf­ge­stellt wird, oder Strom­käs­ten, die ver­schö­nert werden sollen. Für solche Sachen sei der Ver­fü­gungs­fonds wich­tig, aus dem dann zum Bei­spiel das dies­jäh­ri­ge Advents­läd­chen an der Hecking­hau­ser Straße finan­ziert wurde.

Doch es gibt auch einige grö­ße­re Bau­stel­len, die durch die Sozia­le Stadt ange­gan­gen werden sollen.

Ein Pro­blem­fall, da sind sich die Betei­lig­ten alle einig, ist die Hecking­hau­ser Straße. „Die trennt prak­tisch den Stadt­teil in einen nörd­li­chen und einen süd­li­chen Teil.“ Eine Idee ist, mehr Que­rungs­hil­fen zu schaf­fen und die vor­han­de­nen attrak­ti­ver zu gestal­ten. Eine Neu­ge­stal­tung der Straße sei regel­mä­ßig auch Thema in der Bezirks­ver­tre­tung gewe­sen, erin­nert Brüs­ser­mann.

Gustav-Müller-Anlage

Die kleine Grün­an­la­ge, benannt nach einem Fabri­kan­ten, der sich um den Stadt­teil ver­dient gemacht hat, liegt zwi­schen Hecking­hau­ser Straße und der Straße Auf der Blei­che – und sieht eher trost­los aus. „Die letzte Schau­kel ist mitt­ler­wei­le auch weg“, erzäh­len die Quar­tiers­ma­na­ge­rin­nen. Im kom­men­den Jahr soll es aber ein Betei­li­gungs­ver­fah­ren, wahr­schein­lich schon zu den Oster­fe­ri­en, geben. Kinder und Senio­ren können sich dann Gedan­ken über eine Neu­ge­stal­tung des Plat­zes machen. „Das gab es noch nie. Wir sind gespannt“, sind sich Klack und Lep­pert einig.

Urban Gardening am Bayer-Platz

Der­zeit wird der kleine Park gegen­über der Feu­er­wa­che „von Per­so­nen­grup­pen fre­quen­tiert, die über sehr viel Tages­frei­zeit ver­fü­gen und öffent­lich Alko­hol kon­su­mie­ren“, wie es im Inte­grier­ten städ­te­bau­li­chen Ent­wick­lungs­kon­zept heißt. Auch das ein­zi­ge Spiel­ge­rät werde kaum genutzt. Die Anlage soll in Zukunft offe­ner gestal­tet werden und für Urban Gar­de­ning genutzt werden, wie Lep­pert erklärt.

Bewegungsfläche Widukindstraße

Ursprüng­lich war vor­ge­se­hen, an der Widu­kind­stra­ße eine Bewe­gungs­flä­che ein­zu­rich­ten. Der Plan sah auf der Fläche der Bahn Sport­mög­lich­kei­ten im Freien vor. Doch mitt­ler­wei­le hat sich ein Pro­blem her­aus­kris­tal­li­siert: Die Bahn möchte sich doch nicht von dem Gelän­de tren­nen, weil es der ein­zi­ge ver­blie­be­ne direk­te Zugang zu den Glei­sen dort ist. Das könne auch die Stadt nach­voll­zie­hen, sagt Patri­cia Kna­ben­schuh. Aller­dings suche man jetzt hän­de­rin­gend eine Alter­na­ti­ve.

Hoff­nung macht die AWG. Sie wird bekannt­lich spä­tes­tens 2019 mit ihrem Recy­cling­hof an die Widu­kind­stra­ße umzie­hen, auf das Nach­bar­grund­stück des Bahn­ge­län­des. In der Pla­nung für den neuen Hof ist, wie AWG-Chef Martin Bicken­bach gegen­über der WZ erklär­te, eine klei­ne­re Fläche bereits frei­ge­hal­ten worden, die, wenn die Stadt keine andere Lösung finden sollte, für die Bewe­gungs­flä­che genutzt werden könnte.

WZ vom 1.12.17

Advents­zeit: Ein Mit­ein­an­der für alle

Das Hecking­hau­ser Advents­läd­chen ist eröff­net worden.

Das Hecking­hau­ser Advents­läd­chen hat am 1. Dezem­ber eröff­net. An der Hecking­hau­ser Straße 202 kann seit ges­tern bis ein­schließ­lich 24. Dezem­ber in der Advents­zeit täg­lich von 16 bis 18.30 Uhr zusam­men gesun­gen, gelacht und gebas­telt werden. Alle sind herz­lich will­kom­men. Kaffee und Kuchen, Vor­le­se­ge­schich­ten und Musik werden ange­bo­ten. An beson­de­ren Tagen wie dem 6. Dezem­ber wird der Niko­laus erwar­tet, der die Kinder beschen­ken wird. Jede Woche wird zu einem ande­ren Thema Pro­gramm ange­bo­ten — diese Woche ist es „Heimat“. Dazu hatte Dörte aus Hecking­hau­sen ges­tern einen Gast-Auf­tritt. Mit Witzen und Lie­dern über Wup­per­tal unter­hielt sie – pas­send zum Thema – ihre Gäste.
Das Advents­läd­chen ist ein Pro­jekt der Hecking­hau­ser Flücht­lings­in­itia­ti­ve „Komm“. Das Läd­chen ermög­licht Begeg­nung über natio­na­le Gren­zen hinweg. „Wir sagen immer: Da, wo Begeg­nung ent­steht, werden Vor­ur­tei­le weg­ge­schafft“, erklärt Pro­jekt­lei­te­rin Doro­thee van den Borre. Des­halb arbei­ten im Läd­chen ehren­amt­lich Flücht­lin­ge und Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund. „Wir schaf­fen nicht die Arbeit für Flücht­lin­ge, son­dern arbei­ten mit ihnen“, sagt Mit­or­ga­ni­sa­to­rin Esra Kiratli. Das gebe den Flücht­lin­gen die Chance, sich besser zu inte­grie­ren.
Das Pro­jekt wird durch den Ver­fü­gungs­fond Hecking­hau­sen und den Eigen­an­teil der Gemein­de finan­ziert. Der Besuch im Advents­läd­chen ist kom­plett kos­ten­frei. Wer möchte, kann natür­lich etwas spen­den. Außer­dem wird täg­lich die Los­trom­mel gedreht. Bei der Tom­bo­la gibt es unter­schied­li­che Preise zu gewin­nen. Ein Los kann gegen eine kleine Spende erstan­den werden. Der Haupt­preis wird an Hei­lig­abend ver­lost – eine Heiß­luft­bal­lon­fahrt für zwei Per­so­nen wurde von der Flücht­lings­in­itia­ti­ve zur Ver­fü­gung gestellt. Der Gesamt­be­trag der Spen­den geht dann am Ende des Pro­jekts an die „Komm“-Flüchtlingsinitiative.

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Rundschau vom 30.11.17

Im „Advents­läd­chen“ gibt’s jeden Tag etwas Neues

Das För­der­pro­jekt “Sozia­le Stadt” macht neu­er­dings auch in Hecking­hau­sen Über­ra­schun­gen mög­lich. Im Dezem­ber teilt sich ein ganzer Stadt­teil einen gemein­sa­men Advents­ka­len­der. Das “Advents­läd­chen” lädt Men­schen aus Hecking­hau­sen und der Nach­bar­schaft ein, jeden Tag im Advent die Stadt und die Men­schen in ihrer Viel­falt besser ken­nen­zu­ler­nen.

Dazu öffnet dieser beson­de­re Advents­ka­len­der vom 1. bis zum 24. Dezem­ber 2017 (17 Uhr, Weih­nachts­got­tes­dienst im Paul-Ger­hardt-Haus), auch sams­tags und sonn­tags, seine Tür in einem ange­mie­te­ten Laden­lo­kal an der Hecking­hau­ser Straße 202.

Pro­jekt­lei­te­rin Doro­thee van den Borre von der Flücht­lings­in­itia­ti­ve “Komm” der evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de Hecking­hau­sen: “Wir laden Men­schen ein, ein­fach mal im Weih­nachts­stress inne­zu­hal­ten und bei einer Tasse Kaffee und Gebäck mit ande­ren ins Gespräch zu kommen. Dar­über hinaus kann man sich jeden Tag über­ra­schen lassen, wel­ches Erleb­nis neu hinter der Tür wartet.”

Täg­lich von 16 bis 17 Uhr ist die Zeit reif, um anzu­kom­men, mit­ein­an­der zu reden und viel­leicht die Men­schen end­lich ken­nen­zu­ler­nen, die einem schon jah­re­lang auf der Straße begeg­nen. Von 17 bis 18.30 Uhr warten unter­schied­li­che Pro­gramm­punk­te hinter der Advents­tür. Van den Borre (Tele­fon 63 78 29 für Mit­ma­ch­an­ge­bo­te): “Wir werden in die Welt von ‘1001 Nacht’ mit­ge­nom­men, lernen die Geheim­nis­se von Aroma-Ölen kennen, bege­ben uns am 2. Dezem­ber 2017 auf eine musi­ka­li­sche Reise nach Irland oder erfah­ren am 1. Dezem­ber 2017, warum Dörte aus Hecking­hau­sen ihr Hecking­hau­sen so liebt.”

Uwe Sippel macht am 18. Dezem­ber 2017 einen “Sofa­talk” mit ihr und Dörte liest am 21. Dezem­ber 2017 Weih­nachts­ge­schich­ten für große und kleine Leute. Syri­sche Geflüch­te­te nehmen am 8. Dezem­ber 2017 Besu­cher auf eine gedank­li­che Reise in ihre alte Heimat mit und zeigen die Schön­heit ihres Landes, die der Krieg zer­stört hat. Senio­ren erzäh­len jungen Men­schen von ihrem Lebens­weg, Kinder lernen Weih­nachts­lie­der aus aller Welt kennen und bauen eine Weih­nachts­stadt.

Das sind wei­te­re Geschich­ten, die hinter der Tür des Advents­läd­chens warten: Am 3. Dezem­ber 2017 rückt der Kongo ins Blick­feld. Hecking­hau­sen als Weih­nachts­stadt ist am 4. Dezem­ber 2017 ein Krea­tiv­an­ge­bot. “Vocal im Tal” sind am 5. Dezem­ber 2017 mit Weih­nachts­lie­dern dabei. Der Niko­laus ist am 6. Dezem­ber 2017 ein Muss! Vom Geschicht­s­tep­pich erzäh­len Petra Well­nitz und Chris­tia­ne Kurz am 7. Dezem­ber 2017. Das Ber­gi­sche Land ist am 9. Dezem­ber 2017 Film­the­ma. “Wir leben in einem deut­schen Land” ist Song­the­ma von Horst Wege­ner am 10. Dezem­ber 2017. Sevinc Bril­ling erzählt am 11. Dezem­ber 2017 ab 16 Uhr eine tür­kisch-deut­sche Lebens­ge­schich­te, ab 18 Uhr gestal­ten Ulrich Schramm und Jürgen Dorf einen Son­ga­bend. Die Pro­jek­te “Arri­val City” und “Street Art” werden am 12. Dezem­ber 2017 vor­ge­stellt. Am 13. Dezem­ber 2017 geht es um Bür­ger­pro­jek­te für die “Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen”. Der CVJM-Chor “X‑Change” singt am 15. Dezem­ber 2017. Der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Andre­as Bialas erzählt seinen Weg in die Poli­tik.

Doro­thee van den Borre: “Es gibt viel, was Besu­cher dieses leben­di­gen Advents­ka­len­ders ent­de­cken können. Wich­tig ist dabei, dass die Aktio­nen von orts­an­säs­si­gen und geflüch­te­ten Men­schen in Hecking­hau­sen zusam­men geplant, orga­ni­siert und durch­ge­führt werden.” Und: Bei der großer Adventstom­bo­la gibt es etwas zu gewin­nen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Pro­gramm online: www.komm-wuppertal.de

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Rundschau vom 27.9.17

Geige, Cello oder Dara­bu­ka

Immer wieder sonn­tags um 12 Uhr tref­fen sich zehn bis 15 Jugend­li­che in einem ehe­ma­li­gen Hecking­hau­ser Laden­lo­kal und proben Film‑, Rock- und Pop­mu­sik. Mit­spie­ler sind erwünscht!

Malaz, Jonas, Sipan, Kerry, Jonas, Lilith, Maciek, Emma­nu­el, Alaa, Oswald und Ahmad klin­gen wie ein rich­ti­ges (und sehr inter­na­tio­na­les) Orches­ter. Foto: Con­rads

Malaz ist von Anfang an dabei und wollte zunächst nur Kla­vier­spiel lernen, doch längst ist er Teil einer Band, die wie ein Orches­ter mit inter­na­tio­na­ler Beset­zung wirkt. Er mag am liebs­ten Klas­sik und den Klang von Geige und Cello: “Ich höre sehr gerne ara­bi­sche und tür­ki­sche Musik, da gehö­ren Geigen auf jeden Fall immer dazu”, sagt er und freut sich dar­über, dass auch Strei­cher beim Musik­pro­jekt des Ver­eins für sozi­al­the­ra­peu­ti­sche Kinder- und Jugend­ar­beit (SKJ) mit­ma­chen.

Beson­ders gut gefällt ihm, dass die Jugend­li­chen selbst ent­schei­den, was sie spie­len – und Malaz hat fest­ge­stellt, dass sie leicht Film­mu­sik finden, die alle kennen, weil zum Bei­spiel “Harry Potter” oder “Fluch der Kari­bik” Jugend­li­che in Syrien genau­so kennen wie in Polen, Kame­run oder Deutsch­land. Cel­list Maciek spiel­te die “Game of Thrones”-Filmmusik des deutsch-ira­ni­schen Kom­po­nis­ten Ramin Dja­wa­di bereits im Jugend­mu­sik­schul­or­ches­ter der pol­ni­schen Stadt Czesto­chowa, bevor er nach Wup­per­tal kam. Bei vielen Stü­cken sind alle Instru­men­te dabei: Kla­vier, Geigen, Cello, Kon­tra­bass, Key­boards, E‑Gitarre, Saxo­fon, Posau­ne, E‑Bass, Djembe, Dara­bu­ka und Schlag­zeug.

Gitar­rist Jonas und Schlag­zeu­ger Leo haben bereits Band-Erfah­rung, tref­fen sich zusätz­lich in der Woche zum Kom­po­nie­ren und brin­gen sonn­tags neue Ideen mit zur Probe. Bei rocki­gen Songs macht es Maciek beson­ders großen Spaß, E‑Cello zu spie­len: “Mit Ver­stär­ker klingt es wie eine E‑Gitarre.”

Weil zwei Räume zur Ver­fü­gung stehen, müssen nicht immer alle gleich­zei­tig spie­len. Manch­mal proben drei oder vier Jugend­li­che einen Song, drei andere schrei­ben neben­an einen Text und wieder andere üben etwas mit Kopf­hö­rern am Key­board. Erste Auf­trit­te gab es bereits beim Blei­cher­fest in Hecking­hau­sen, beim “Offe­nes Ohr”-Jubiläum in Wich­ling­hau­sen und beim Jugend­kul­tur­fes­ti­val in der “Börse”.

Der für seine lang­jäh­ri­ge Arbeit bekann­te SKJ mit Marko Golub als Pro­jekt­lei­ter hatte im Rahmen des Pro­gram­mes “Sozia­le Stadt” den Antrag gestellt, mit dem “Musik­fo­rum Hecking­hau­sen” Jugend­li­chen ein offe­nes Musik­pro­jekt zu ermög­li­chen. Nach der Bewil­li­gung star­te­te das Pro­jekt im Novem­ber 2016 und wird seit April mit 6.700 Euro geför­dert. Die Instru­men­te werden vom Musi­ka­li­en­han­del Land­sie­del-Becker und Gei­gen­bau­meis­ter Erhard Bunt­rock in Barmen aus­ge­lie­hen. Einen Groß­teil der Miet­kos­ten für die Instru­men­te über­nimmt das Mal­te­ser-Hilfs­werk als Inte­gra­ti­ons­dienst.

Betreut wird das Pro­jekt von der Wup­per­ta­ler Musik­päd­ago­gin Hedi Kronen. Inter­es­sier­te junge Instru­men­ta­lis­ten und Sänger, gerne auch weib­lich, mit und ohne musi­ka­li­sche Vor­er­fah­rung können kos­ten­los mit­ma­chen – und sind herz­lich will­kom­men. Wer Fragen hat, mailt an hedikronen@gmx.de.

Pressemitteilung der Stadt Wuppertal vom 25.08.2017

Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen — es geht weiter

Bereits jetzt hat das Land NRW für Maß­nah­men in der Sozia­len Stadt Hecking­hau­sen in 2018 För­der­mit­tel in Höhe von 168.000 Euro bewil­ligt.

Das Pro­gramm Sozia­le Stadt ist ein großer Gewinn für ganz Wup­per­tal,” ver­si­chert Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Mucke, “schließ­lich ist das Geld in den Stadt­tei­len mit beson­de­rem För­der­be­darf gut ange­legt und davon pro­fi­tiert am Ende die gesam­te Stadt.”

Allein 144.000 Euro stehen für die Neu­ge­stal­tung des Kin­der­spiel­plat­zes Kraut­stra­ße /Werléstraße zur Ver­fü­gung. An der Pla­nung waren Kinder aus Hecking­hau­sen betei­ligt und ihre Wün­sche und Vor­stel­lun­gen werden bei der Neu­ge­stal­tung berück­sich­tigt. Zusam­men mit dem städ­ti­schen Anteil von 20 Pro­zent kommen 180.000 Euro für den Spiel­platz zusam­men. Damit werden auf der oberen Spiel­platz­ebe­ne eine Seil­bahn, eine große Seil­kon­struk­ti­on zum Klet­tern und eine Korb­schau­kel rea­li­siert.

Für Stefan Kühn, Dezer­nent für Sozia­les, Jugend, Schule und Inte­gra­ti­on in Wup­per­tal ist beson­ders wich­tig, dass “für die Stadt­tei­le und gemein­sam mit deren Bewoh­nern geplant wird. Auch dafür bekom­men wir in 2018 Geld aus dem Bund-Län­der­pro­gram Sozia­le Stadt. Der Ver­fü­gungs­fond “aktive Mit­wir­kung der Betei­lig­ten” wird mit 8000 Euro geför­dert.” Stefan Kühn weiter: “Alle Hecking­hau­ser sind auf­ge­ru­fen sich mit ihren Ideen ein­zu­brin­gen und Pro­jek­te für den Stadt­teil zu ent­wi­ckeln und umzu­set­zen.”

Inter­es­sier­te können sich an das Quar­tier­bü­ro Hecking­hau­sen wenden. Alle Infor­ma­tio­nen zum Ver­fü­gungs­fonds stehen unter www.qbhh.de in der Rubrik “Mit­ma­chen”. Bei­spie­le zu erfolg­rei­chen Ver­fü­gungs­fonds­pro­jek­ten, wie zum Bei­spiel das Musik­fo­rum Hecking­hau­sen oder das Pro­jekt zum Thema “Ankom­men und Leben in Hecking­hau­sen” sind in der Rubrik “Aktu­el­les” dar­ge­stellt.

Auch das Hof- und Fas­sa­den­pro­gramm wird im nächs­ten Jahr mit 16.000 Euro För­der­mit­teln wei­ter­ge­führt. Pri­vat­ei­gen­tü­mer werden bei Ver­schö­ne­rungs­maß­nah­men für Fas­sa­de, Innen­hof und Garten finan­zi­ell unter­stützt. Aber auch die Ent­sie­ge­lung von Flä­chen und eine Dach­be­grü­nung sind för­der­fä­hig. Die Maß­nah­men sollen dazu bei­tra­gen, dass die Wohn- und Auf­ent­halts­qua­li­tät in Hecking­hau­sen ver­bes­sert wird. Und dafür kann der Eigen­tü­mer eine För­de­rung von bis zu 40 Pro­zent der Kosten erhal­ten.

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Rundschau vom 2.8.2017

WZ vom 7.5.2017
Heckinghausen: Die Visionen eines Quartiers

Künst­le­rin­nen wollen die Geschich­te Hecking­hau­sens und die Anek­do­ten der Bewoh­ner sam­meln.

Die Organisatorinnen Lara Oswald, Dagmar Beilmann, Nelly Köster und Mandi Wiegand (von rechts) sammeln Erlebnisse der Heckinghauser.
Die Orga­ni­sa­to­rin­nen Lara Oswald, Dagmar Beil­mann, Nelly Köster und Mandi Wie­gand (von rechts) sam­meln Erleb­nis­se der Hecking­hau­ser. G. Bartsch

Die Orga­ni­sa­to­rin­nen Lara Oswald, Dagmar Beil­mann, Nelly Köster und Mandi Wie­gand (von rechts) sam­meln Erleb­nis­se der Hecking­hau­ser.

Hecking­hau­sen. Das Mit­mach­pro­jekt „Arri­val City“ soll Geschich­ten vom Ankom­men in dem Wup­per­ta­ler Stadt­teil sowie dessen His­to­rie und Zukunfts­aus­sich­ten erzäh­len. Die vier Orga­ni­sa­to­rin­nen Lara Oswald, Dagmar Beil­mann, Nelly Köster und Mandy Wie­gand woll­ten ges­tern von Hecking­hau­sern bei einem Stadt­teil­rund­gang per­sön­li­che Erleb­nis­se erfah­ren. Leider war die Reso­nanz sehr ver­hal­ten – doch die Frauen ließen sich nicht demo­ti­vie­ren.

Lara Oswald erzähl­te die Geschich­te des Gas­kes­sels

Die Künst­le­rin­nen Nelly Köster und Mandy Wie­gand wollen die Ergeb­nis­se von „Arri­val City“ mit Fotos, Videos, Inter­views oder kurzen Texten in einer Instal­la­ti­on zusam­men­fas­sen. Sie soll am 25. Juni im Laden­lo­kal in der Hecking­hau­ser Straße 202 gezeigt werden. Das Pro­jekt leitet Dagmar Beil­mann von der Börse, Lara Oswald kon­zi­pier­te den Stadt-rund­gang, bei dem wei­te­re Mate­ria­li­en gesam­melt wurden.

Nun erkun­de­ten sie mit eini­gen Teil­neh­mern das Quar­tier und zeig­ten ver­schie­de­ne Orte. Lara Oswald erzähl­te etwa die Geschich­te des Gas­kes­sels. „Bis zu einem Bom­ben­an­griff im Zwei­ten Welt­krieg stand hier ein ande­rer Kessel“, erklär­te sie. Gemein­sam mit einer Mol­ke­rei, wo sich heute der Club „Butan“ befin­det, sei es das Zen­trum des Stadt­teils gewe­sen. Aus­ge­stat­tet mit einem Papier und einem ein­fa­chen Stift illus­trier­ten die Teil­neh­mer ihre Vision, wie der Stahl­ko­loss wieder mehr in den Mit­tel­punkt rücken könnte. Mit weni­gen Stri­chen zeich­ne­ten sie etwa Dach­gär­ten, Park­an­la­gen oder eine Shop­ping-Mall. Oswald beton­te: „Es dürfen auch ruhig unrea­lis­ti­sche Visio­nen sein.“ Diese Zeich­nun­gen werden die Künst­le­rin­nen in ihre Aus­stel­lung inte­grie­ren. Mandy Wie­gand ist es ein Anlie­gen, zu zeigen, dass das Stadt­bild einst leben­dig war und viel­leicht auch wieder so werden kann. Sie sagte: „Früher war es all­täg­lich, dass sehr viele Leute auf den Stra­ßen unter­wegs waren.“

Mann zeigte Ort, an dem ihm die erste Ohr­fei­ge ver­passt wurde

Per­sön­li­che Geschich­ten stehen im Fokus der Instal­la­ti­on „Wir finden es auch span­nend, per­sön­li­che Geschich­ten erzäh­len zu können“, berich­te­te Lara Oswald. So habe sie etwa von einem Mann den Ort erfah­ren, an dem ihm seine erste Ohr­fei­ge ver­passt wurde – und den Anlass.

Für das Blei­cher­fest Ende Juni planen die vier Frauen auch noch wei­te­re Pro­jek­te. Bereits jetzt steht schon fest, dass es Theater‑, Tanz- und Musik­auf­füh­run­gen an unter­schied­li­chen Orten rund um das Fest geben wird. Bis zur letz­ten Minute möch­ten sie auch noch ver­su­chen, ihre eige­nen Visio­nen umzu­set­zen: Aus­stel­lun­gen in leer­ste­hen-den Geschäf­ten, in schwin­del­erre­gen­der Höhe klet­tern­de Tänzer oder eine große Lein­wand­pro­jek­ti­on. Doch das kostet Geld — Geld das sie bisher nicht haben.

Gesucht werden noch Bild‑, Video oder auch Ton­ma­te­ri­al aus Hecking­hau­sen sowie Teil­neh­mer für die Auf­füh­run­gen.

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WZ vom 6.6.2017
Stadt erneuert zwei Spielplätze

Beim Areal an der Zie­gel­stra­ße soll erst­mals Inklu­si­on berück­sich­tigt werden.

Noch sehen die Spielplätze Ziegelstraße (l.) und Grillparzerweg (r.) trist aus. Sie werden in diesem Jahr neu gestaltet.

Noch sehen die Spiel­plät­ze Zie­gel­stra­ße (l.) und Grill­par­z­er­weg (r.) trist aus. Sie werden in diesem Jahr neu gestal­tet.

Hecking­hau­sen. Mehr Licht, neue Geräte und ins­ge­samt eine ganz neue Gestal­tung: Zwei Spiel­plät­ze in Hecking­hau­sen erhal­ten in diesem Jahr ein neues Gesicht: Der Spiel­platz an der Zie­gel­stra­ße und der Spiel­platz am Grill­par­z­er­weg. An der Zie­gel­stra­ße soll dabei der erste Spiel­platz Wup­per­tals ent­ste­hen, bei dem die Inklu­si­on beson­ders berück­sich­tigt wird. Für beide Maß­nah­men hat die Bezirks­ver­tre­tung jetzt ein­stim­mig ihr Okay gege­ben.

Wegen seiner geschütz­ten Lage ist der Spiel­platz Zie­gel­stra­ße nach Ansicht der Stadt beson­ders als Anlage für Klein­kin­der geeig­net. Dar­über hinaus sollen hier künf­tig auch mög­lichst viele Kinder mit unter­schied­li­chen Ein­schrän­kun­gen spie­len können.

Das Thema Ziegel soll sich in der Gestal­tung wie­der­fin­den

Frank Zlo­tor­zen­ski vom Res­sort Grün­flä­chen und Fors­ten und für Spiel­plät­ze zustän­dig, nennt ein Bei­spiel: „Die Korb­schau­kel wurde ursprüng­lich für Kinder mit Ein­schrän­kun­gen ent­wi­ckelt, die sich nicht gut fest­hal­ten können. Aber damit spie­len alle Kinder gern.“ Für die Zie­gel­stra­ße sind eine Schau­kel­an­la­ge mit Klein­kin­der­sitz, eine Sand-Matsch-Bau­stel­le und eine Kom­bi­na­ti­ons­an­la­ge mit Rut­sche vor­ge­se­hen. „Es wird sich zeigen, wie das bei den Kin­dern ankommt“, sagt Frank Zlo­tor­zen­ski.

Dar­über hinaus soll sich die Gestal­tung des Plat­zes am Thema „Ziegel“ ori­en­tie­ren – als Bezug zum Stra­ßen­na­men, der wie­der­um auf die Zie­ge­lei­en zurück­geht, die einst in diesem Bereich stan­den. Daher sollen Ziegel für die Detail­ge­stal­tung des Gelän­des – zum Bei­spiel bei Ein­fas­sun­gen oder Sitz­bän­ken – und der Spiel­ge­rä­te ver­wen­det werden. Dafür wird die Stadt Firmen zu einem Gestal­tungs­wett­be­werb ein­la­den.

Inzwi­schen gibt es auf dem Spiel­platz Zie­gel­stra­ße nur noch eine Rut­sche, die übri­gen früher vor­han­de­nen Geräte hatte die Stadt nach und nach aus Sicher­heits­grün­den abge­baut. Für die Umge­stal­tung wurden bereits einige Bäume ent­fernt, die nicht mehr ver­kehrs­si­cher waren. Die Arbei­ten für die Neu­ge­stal­tung sollen im Sommer begin­nen, im Herbst könnte der Spiel­platz fertig sein.

Schon früher sollen Kinder den Spiel­platz am Grill­par­z­er­weg wieder in Besitz nehmen können: Hier sollen die Bau­ar­bei­ten Ende März los­ge­hen, Ende April könnte alles fertig sein.

Die Geräte hier waren nach Anga­ben der Stadt schon länger in einem schlech­ten Zustand. Außer­dem war das Areal sehr zuge­wach­sen. „Da gab es gar keinen Son­nen­schein mehr“, so Zlo­tor­zen­ski. Durch die feh­len­de Sonne habe sich Moos aus­ge­brei­tet.

Auch hier hat die Stadt bereits einige Bäume und Sträu­cher ent­fernt, damit es wieder mehr Licht gibt. Der neue Spiel­platz, der direkt an eine Grün­an­la­ge grenzt, soll kom­plett neu und so gestal­tet werden, dass er alle Alters­grup­pen anspricht. Geplant sind Schau­keln, eine Slack-Line (Balan­cier­seil) und ein großes Seil­klet­ter­ge­rät.

Statt Bolz­platz kommt eine Panna-Anlage

Der Bolz­platz wird ver­schwin­den, statt­des­sen soll es ein klei­nes Mini-Fuß­ball­feld von acht Meter Länge und mit hoher Bande geben, das zu zweit oder zu viert bespielt werden kann. In dieser so genann­ten „Panna-Anlage“ ist vor allem Geschick­lich­keit beim Umgang mit dem Ball gefragt. „Diese Anla­gen sind sehr beliebt“, sagt Frank Zlo­tor­zen­ski.

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WZ vom 29.1.2017
Stadt will Fördergelder für Schrottimmobilien beantragen

Über das Stadt­er­neue­rungs­pro­gramm „Sozia­le Stadt“ würde der Barmer Osten ab Herbst pro­fi­tie­ren.

Die Stadt will Fördergelder akquirieren, um Schrottimmobilien aufkaufen zu können. Archiv
Die Stadt will För­der­gel­der akqui­rie­ren, um Schrott­im­mo­bi­li­en auf­kau­fen zu können. Archiv Stefan Fries

Wup­per­tal. Alte Häuser, die ver­fal­len, sind nicht nur Nach­barn ein Dorn im Auge. Sie wirken sich auch nega­tiv auf das gesam­te Umfeld aus. Die Stadt hat solche Immo­bi­li­en im Blick, oft fehlen ihr aber die Mög­lich­kei­ten, etwas zu unter­neh­men. Jetzt macht sich die Ver­wal­tung Hoff­nung, dass sie finan­zi­el­le Unter­stüt­zung durch ein neues Modell­vor­ha­ben von Land und Bund erhält.

Rund 90 Häuser in der Stadt gelten als Pro­blem-Immo­bi­li­en, weil sie leer stehen, ganz oder teil­wei­se ver­wahr­lost oder sogar bau­fäl­lig sind. Die Stadt ver­sucht, früh­zei­tig Kon­takt mit den Eigen­tü­mern auf­zu­neh­men, um Abhil­fe zu schaf­fen. Doch denen fehlt oft das Geld, manche sind nur noch schwer erreich­bar. Von sich aus ein­grei­fen kann die Stadt nur bei Gefähr­dung. Doch selbst ein Abriss ist teuer — für den Abriss des Hauses Nüt­zen­ber­ger Straße 190 rech­ne­te die Stadt mit 380 000 Euro. Weil ein Besit­zer nicht mehr greif­bar war, muss die Stadt diese Kosten tragen.

Hier könnte das neue Modell­vor­ha­ben von Land und Bund helfen. Es soll nach Aus­kunft des NRW-Stadt­ent­wick­lungs­mi­nis­te­ri­ums im Rahmen des Stadt­er­neue­rungs­pro­gramms „Sozia­le Stadt“ Kom­mu­nen helfen, die in beson­de­rem Maße von Zuwan­de­rung aus Süd-Ost-Europa und in diesem Zusam­men­hang mit pro­ble­ma­tisch genutz­ten, her­un­ter­ge­kom­me­nen Immo­bi­li­en zu tun haben. Die Städte sollen darin unter­stützt werden, Immo­bi­li­en zu erwer­ben, an deren Besei­ti­gung ein beson­de­res Inter­es­se besteht. Und wenn das Gebäu­de wider Erwar­ten doch instand­ge­setzt werden kann, soll es auch dafür Geld geben.

Zehn Immo­bi­li­en könn­ten in fünf Jahren ver­schwin­den

Die Stadt bewirbt sich für das Modell­vor­ha­ben“, bestä­tigt Rüdi­ger Bleck, Abtei­lungs­lei­ter Stadt­ent­wick­lung. Es sei zuge­schnit­ten auf Gebie­te, die im Rahmen des Pro­gramms „Sozia­le Stadt“ geför­dert werden – wie etwa Wich­ling­hau­sen, Ober­bar­men oder Hecking­hau­sen, die auch von Zuwan­de­rung betrof­fen sind. Etwa 50 Pro­blem- und Schrott­im­mo­bi­li­en der Stadt lägen im För­der­ge­biet.

Ziel ist, die Häuser zu erwer­ben, abzu­rei­ßen und das Grund­stück für eine Nut­zung her­zu­rich­ten — oder die Gebäu­de zu sanie­ren, wenn mög­lich. „Das ist vorher schwer abzu­schät­zen, das weiß man erst, wenn man die Haus­tür auf­macht“, erklärt Bleck. Die Stadt müsse kon­kre­te Vor­schlä­ge machen, um wie viele pro­ble­ma­ti­sche Immo­bi­li­en sie sich in den nächs­ten fünf Jahren küm­mern kann. „Wir schät­zen, dass wir uns in der Zeit mit rund zehn Immo­bi­li­en beschäf­ti­gen können“, sagt Bleck. Geneh­migt werde dann eine bestimm­te För­der­sum­me, die Wup­per­tal im Zeit­rah­men von fünf Jahren abru­fen kann.

Die För­de­rung sei sehr hoch, betont Bleck. Die Stadt müsse jeweils nur einen Eigen­an­teil von fünf Pro­zent über­neh­men. Und geför­dert werde nicht nur der Abriss selbst, son­dern auch die Vor­be­rei­tung wie sta­ti­sche Berech­nun­gen und die Aus­schrei­bung des Abris­ses. Er hofft auf einen Zuschlag: „Das schafft Spiel­räu­me.“ Bau­de­zer­nent Frank Meyer sagt: „Wir freuen uns, wenn wir Zugang zum Modell­vor­ha­ben bekom­men.“ Die Bewer­bungs­frist läuft ab, bei Erfolg könnte die Stadt ab dem Sommer aktiv werden. „Erste sicht­ba­re Ergeb­nis­se könnte es im Herbst geben“, schätzt Bleck.

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WZ vom 25.1.2017
Geschichten über das Ankommen gesucht

Künst­le­rin­nen sam­meln mit Hecking­hau­sern Mate­ri­al für Auf­füh­rung zum Blei­cher­fest.

Mandy Wiegand, Nelly Thea Köster und Dagmar Beilmann (v.l.) auf der Suche nach Geschichten.
Mandy Wie­gand, Nelly Thea Köster und Dagmar Beil­mann (v.l.) auf der Suche nach Geschich­ten. Anna Schwartz

 

Barmen. Wie oft bist du umge­zo­gen? Bin ich in Hecking­hau­sen ange­kom­men? Was brau­che ich, um anzu­kom­men? Fragen zum Ankom­men wollen Mandy Wie­gand und Nelly Thea Köster in den kom­men­den drei Mona­ten den Hecking­hau­sern stel­len. Die Inter­views sind die erste Phase einer Kunst-Mit­mach-Aktion, die sich mit dem Stadt­teil als Ort des Ankom­mens, als „Arri­val City“ aus­ein­an­der­setzt. Bilder und Geschich­ten wollen die Künst­le­rin­nen in einem Laden­lo­kal aus­stel­len und zu einer Kunst­ak­ti­on mit Video­pro­jek­ti­on auf dem Gaso­me­ter zum Blei­cher­fest ver­ar­bei­ten.

Es geht um Ankunfts­struk­tu­ren“, erklärt Dagmar Beil­mann von der Börse, die die Aktion im Rahmen des vom Land geför­der­ten Pro­jekts „Lebe Liebe Deine Stadt“ und mit Gel­dern des För­der­pro­gramms „Sozia­le Stadt“ orga­ni­siert. „Wir wollen her­aus­fin­den, wo es gute Struk­tu­ren dafür gibt und was noch fehlt.“ Das Thema richte sich an alle Hecking­hau­ser jeden Alters, gezielt auch an Men­schen mit Zuwan­de­rungs­ge­schich­te. Ein­ge­bun­den werden Ver­ei­ne und Initia­ti­ven.

Basis-Lager wird das Laden­lo­kal Hecking­hau­ser Straße 202, gegen­über dem Stadt­teil­treff. Von dort ziehen Mandy Wie­gand und Nelly Thea Köster zu Stra­ßen-Inter­views los. Anwoh­ner sollen bei „künst­le­ri­schen Stadt­spa­zier­gän­gen“ Audio- und Video­ma­te­ri­al sam­meln, das im Laden­lo­kal zu einer Bild- und Ton-Instal­la­ti­on aus Geschich­ten wächst.

In der zwei­ten Phase soll für das Blei­cher­fest am 26. Juni ein mul­ti­me­dia­ler Rund­gang mit Dar­stel­lern, Chören, Klet­te­rern und einer großen Video­pro­jek­ti­on ent­ste­hen, die die Bürger gemein­sam mit Künst­lern ent­wi­ckeln. Erst sollen auf dem Floh­markt kleine Aktio­nen statt­fin­den, Höhe­punkt soll dann eine col­la­gen­ar­ti­ge Vor­stel­lung mit Chören und einer Video- und Sound­in­stal­la­ti­on am Gaso­me­ter sein. kati

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WZ vom 24.11.2016
Drei Achsen für Heckinghausen

Pla­nun­gen für das Umfeld des Gas­kes­sels laufen. Ideen werden am kom­men­den Diens­tag in der Bezirks­ver­tre­tung vor­ge­stellt.

Der Gaskessel aus der Luft. Auch das Umfeld soll neu gestaltet werden. Archiv
Der Gas­kes­sel aus der Luft. Auch das Umfeld soll neu gestal­tet werden. Archiv Peter Son­der­man­n/­Ci­ty-Luft­bil­der

Hecking­hau­sen. Drei Achsen sollen bis 2022 durch Hecking­hau­sen ver­lau­fen. Sie haben die Themen Bewe­gung, Begeg­nung und Besin­nung und fassen in drei Worten das zusam­men, was sich im Stadt­teil alles ver­bes­sern soll. Welche Ideen die Stadt und die Bürger dazu ent­wi­ckelt haben, wird ab nächs­ter Woche Thema in ver­schie­de­nen Rats­gre­mi­en sein. In der Bezirks­ver­tre­tung Hecking­hau­sen steht es am Diens­tag auf der Tages­ord­nung.

Wir füllen das Kon­zept gerade mit Leben.“
Gun­ther Stoldt, Abtei­lung Städ­te­bau

Bezirks­bür­ger­meis­ter Chris­toph Brüs­ser­mann (CDU) ist nicht glück­lich dar­über, dass das voll­stän­di­ge Ent­wurfs­kon­zept schon öffent­lich dis­ku­tiert werden soll. „Es werden Erwar­tungs­hal­tun­gen geweckt, die viel­leicht nicht erfüllt werden können. Alle Pro­jek­te sind wun­der­schön und för­der­wür­dig. Ich warne aber vor vor­schnel­ler Eupho­rie. Denn nicht immer bekommt man das, was man sich wünscht.“

Bereits bekannt ist, dass rund 16 Mil­lio­nen Euro in die Maß­nah­men flie­ßen sollen, die von der Errich­tung neuer Kin­der­gär­ten und Spiel­plät­zen über stra­ßen­bau­li­che Ver­än­de­run­gen bis sozia­le Ver­net­zung der Bewoh­ner rei­chen. Etwa zwei Mil­lio­nen Euro davon trägt die Stadt, den Rest über­nimmt das Land NRW im Rahmen des Pro­gramms „Sozia­le Stadt“.

Der ursprüng­li­che Gedan­ke 2014 war, mit öffent­li­chen Mit­teln den Gas­kes­sel zu retten“, berich­tet Gun­ther Stoldt, Abtei­lungs­lei­ter im städ­ti­schen Bereich Städ­te­bau. Inzwi­schen habe das soge­nann­te Inte­grier­te städ­te­bau­li­che Ent­wick­lungs­kon­zept (Isek) vor­ma­li­ge „Rand­pro­jek­te“ aber in den Vor­der­grund gerückt. „Wir füllen das Kon­zept gerade mit Leben“, ver­deut­licht Stoldt.

Schon jetzt sind einige Pro­jekt­ide­en recht kon­kret dar­ge­stellt: Drei Kin­der­ta­ges­stät­ten sollen am Grill­par­z­er­weg, an der Klee­stra­ße und an der Ecke Waldeckstraße/Auf der Blei­che ent­ste­hen. Der Stadt­teil­treff an der Hecking­hau­ser Straße – der zur Achse der Begeg­nung gehört und mit dem Café Johan­nis der evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de und dem Quar­tiers­bü­ro ein „Akteurs­drei­eck“ bildet – soll zum Stadt­teil­zen­trum werden. Damit wollen die Planer es zum „künf­ti­gen Lebens­mit­tel­punkt in Hecking­hau­sen“ machen.

117 Seiten umfasst der aktu­el­le Ent­wurf des Inte­grier­ten Städ­te­bau­li­chen Ent­wick­lungs­kon­zepts (Isek). Findet er Zustim­mung bei den poli­ti­schen Gre­mi­en und schließ­lich dem Wup­per­ta­ler Rat, wird es dem Land über­mit­telt, um erste För­der­mit­tel in Höhe von rund 6,18 Mil­lio­nen Euro für das Stadt­teil­zen­trum mit Außen­an­la­ge und den Spiel­platz Kraut­stra­ße zu bean­tra­gen.

Dafür wird am jet­zi­gen Stand­ort ein zwei- bis drei­ge­schos­si­ger Neubau errich­tet, der direkt eine neue Außen­an­la­ge erhält. „Den dahin­ter lie­gen­den Bolz­platz dürfen aus Lärm­schutz­grün­den noch kleine Kinder bis 18 Uhr nutzen“, ver­deut­licht Gun­ther Stoldt die aktu­el­le Pro­ble­ma­tik. Eine „neu­ge­ord­ne­te Grün­flä­che“ schwebt den Stadt­pla­nern statt­des­sen vor.

Neue Bewe­gungs­flä­chen an der Widu­kind­stra­ße

Lärmen und sich aus­to­ben können Kinder und Jugend­li­che bald an der Widu­kind­stra­ße gegen­über dem Sport­platz vom SV Hecking­hau­sen. Auf dem Bahn­grund­stück, das auf der Achse der Bewe­gung liegt, sollen Sport­flä­chen für Fuß­ball­ball, Bas­ket­ball und Vol­ley­ball ent­ste­hen. Außer­dem ist eine Ska­te­an­la­ge aus Beton und Ange­bo­te für Cali­the­nics und Out­door­fit­ness, beides bedeu­tet Sport im Freien, ange­dacht.

Ihre Mitte soll diese Achse auf dem Platz der Begeg­nung direkt am Gas­kes­sel finden. Hier soll eine Grün­flä­che mit Bäumen, Rasen, Sitz­be­rei­chen und Licht­in­sze­nie­run­gen zum Ver­wei­len ein­la­den. Nach WZ-Infor­ma­tio­nen soll die Stadt dafür ein rund 2000 Qua­drat­me­ter großes Grund­stück von den Wup­per­ta­ler Stadt­wer­ken (WSW) gekauft haben. Offi­zi­ell wollte keine der beiden Par­tei­en dazu Stel­lung bezie­hen.

Die Achse der Besin­nung, die am St. Laza­rus ver­or­tet wird, soll einen Mehr­ge­nera­tio­nen­platz mit senio­ren­ge­rech­ten Sitz­ge­le­gen­hei­ten und einem Bewe­gungs­par­cours auf der jet­zi­gen Gustav-Müller-Anlage erhal­ten.

In unmit­tel­ba­rer Nähe, an der großen Kreu­zung auf der Hecking­hau­ser Straße, soll ein Kreis­ver­kehr mit Que­rungs­hil­fe ent­ste­hen. Der­zeit laufen dort acht Stra­ßen zusam­men. In der Mitte befin­den sich Bus­hal­te­stel­len. Das soll geän­dert werden. Die Hal­te­stel­len sollen seit­lich am ange­dach­ten Kreis­ver­kehr liegen. Die Hecking­hau­ser Straße soll vom Kreis­ver­kehr bis zur Ein­mün­dung Wal­deck­stra­ße von vier auf zwei Fahr­spu­ren redu­ziert werden. Ein Ver­kehrs­gut­ach­ten soll die Mach­bar­keit unter­su­chen.

Der Bayer-Platz soll eine „Urban Gardening“-Fläche erhal­ten, wo Nach­barn gemein­sam gärt­nern können. „Dafür wird der Wen­de­ham­mer zurück­ge­baut“, erklärt Stadt­pla­ner Stoldt. Park­plät­ze sollen jedoch erhal­ten blei­ben.

Was mit dem Umfeld pas­siert, inter­es­siert natür­lich auch Thomas Dre­scher. Der Inves­tor baut mit seinen Part­nern der­zeit den Gas­kes­sel um und will Anfang 2018 sein Fit­ness­stu­dio im Denk­mal eröff­nen.

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Rundschau vom 1.9.2016
Freifunknetz wächst

Hecking­hau­sen. Vie­ler­orts ist kos­ten­lo­ses W‑LAN ein attrak­ti­ver Kun­den­ser­vice – in Hotels, Gas­tro­no­mie, im Handel und in öffent­li­chen Ein­rich­tun­gen. Von Klaus-Gün­ther Con­rads

Freifunknetz wächst
Ihr Hecking­hau­ser Motto lautet „W‑LAN go!“ – AWO-Geschäfts­füh­rer Frank Gotts­mann, Quar­tier­man­ge­rin Kath­rin Lep­pert und Heiko Meins (von links nach rechts). FOTO: Con­rads

In Wup­per­tal beken­nen sich zwar große Unter­neh­men und die Stadt zur neuen Tech­nik, doch sind Initia­to­ren in Stadt­tei­len, wie “Uto­pi­astadt” am Mirker Bahn­hof trei­ben­de Kräfte. In Ober­bar­men wurde unter Feder­füh­rung des CVJM und Lei­tung durch den Verein “Frei­funk Rhein­land” ein Netz rund um die Ber­li­ner Straße geknüpft. Dadurch kommen sogar die Flücht­lin­ge an der Albert­stra­ße in den Genuss des kos­ten­lo­sen Ser­vice und güns­ti­gen Kon­takts zu den Fami­li­en in ihren Her­kunfts­län­dern.

Auf­ge­schlos­sen zeigte sich auch das von der AWO betrie­be­ne Quar­tier­bü­ro an der Hecking­hau­ser Straße 196, wo ein Zusatz­rou­ter für freies W‑LAN sorgt. “Teil­ha­be an der sozia­len und digi­ta­len Ent­wick­lung, Bür­ger­nä­he, Kun­den­bin­dung und Medi­en­päd­ago­gik sind uns wich­tig”, so AWO-Geschäfts­füh­rer Frank Gotts­mann beim Netz-Start durch Heiko Meins, den Stadt­ver­ord­ne­ten, Bezirks­ver­tre­ter und Frei­fun­ker.

Wer zur Erwei­te­rung des Netzes mit 17 Euro für einen Router und Ener­gie­kos­ten von sechs Euro pro Jahr bei­tra­gen will, kann sich im Quar­tier­bü­ro melden – und zwar unter der Nummer 47 85 79 93.

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WZ vom 15.8.2016
Im Einsatz für das Quartier

Sozia­le Stadt“: Kath­rin Lep­pert und Kris­ti­na Klack setzen För­der­pro­gramm im Stadt­teil um.

Quartiermanagerinnen Kristina Klack und Kathrin Leppert unterwegs in Heckinghausen. ArchivQuar­tier­ma­na­ge­rin­nen Kris­ti­na Klack und Kath­rin Lep­pert unter­wegs in Hecking­hau­sen. Archiv Anna Schwartz

Hecking­hau­sen. Seit etwas mehr als einem halben Jahr sind die Quar­tiers­ma­na­ge­rin­nen Kath­rin Lep­pert und Kris­ti­na Klack in Hecking­hau­sen im Ein­satz. Sie sind die­je­ni­gen, die das För­der­pro­gramm „Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen“ bekannt machen und im Stadt­teil umset­zen sollen. Am 1. Febru­ar waren die beiden jungen Frauen von der Arbei­ter­wohl­fahrt (Awo), bei der sie für das Pro­jekt ange­stellt sind, offi­zi­ell vor­ge­stellt worden. Am 1. April hatten sie ihr Büro an der Hecking­hau­ser Straße 196 bezo­gen.

An zwei Tagen in der Woche, diens­tags von 10 bis 12 Uhr und mitt­wochs von 16 bis 18 Uhr bieten sie eine offene Sprech­stun­de an. Dann können die Hecking­hau­ser ein­fach zu ihnen ins Büro kommen und ihre Sorgen und Nöte, aber auch Ideen bespre­chen. Zuneh­mend gefragt ist die Bera­tung zu mög­li­chen För­der­mit­teln für Pro­jek­te von Pri­vat­per­so­nen, Ver­ei­nen oder Insti­tu­tio­nen.

Über den Ver­fü­gungs­fonds stehen 50 000 Euro für den Stadt­teil zur Ver­fü­gung“, erklärt Kath­rin Lep­pert. Wer davon einen Teil bekommt, ent­schei­det ein Beirat. „Der hat sich gerade gegrün­det und auch schon seine kon­sti­tu­ie­ren­de Sit­zung gehabt“, ergänzt Kris­ti­na Klack. 17 Per­so­nen aus Poli­tik, Ver­ei­nen, Kir­chen, Schu­len und Kin­der­gär­ten gehör­ten dem Beirat an. „Die Mit­glie­der freuen sich sehr, dass sie mit­be­stim­men dürfen“, berich­ten die Quar­tiers­ma­na­ge­rin­nen.

Am 22. Sep­tem­ber wird erst­ma­lig über Anträ­ge ent­schie­den. Einer liegt bereits vor, drei wei­te­re sollen in Kürze ein­ge­reicht werden. „Dabei han­delt es sich um Pro­jek­te ganz unter­schied­li­cher Art“, sagt Kath­rin Lep­pert. Die Gestal­tung des öffent­li­chen Raum sei ein Schwer­punkt. Das Zusam­men­brin­gen von unter­schied­li­chen Per­so­nen­grup­pen ist ein wei­te­rer wich­ti­ger Aspekt.

Die ersten Pläne werden beim nächs­ten Bür­ger­fo­rum vor­ge­stellt

Doch die beiden Quar­tiers­ma­na­ge­rin­nen sind nicht nur in ihrem Büro an der Hecking­hau­ser Straße anzu­tref­fen, son­dern gehen auch in den Stadt­teil. „Wir arbei­ten sehr eng mit dem Bür­ger­fo­rum zusam­men“, berich­ten sie. Am 28. Sep­tem­ber soll des­halb auch im Bür­ger­fo­rum erst­mals das Kon­zept für den ersten Bau­ab­schnitt im Rahmen des Pro­gramms „Sozia­le Stadt“ vor­ge­stellt werden. Ort und Uhr­zeit werden noch bekannt gege­ben.

Dieser erste Abschnitt reicht vom St. Laza­rus-Haus bis zum Bayer-Platz und von der Hecking­hau­ser Straße bis zur Wupper. Zum Kon­zept gehört unter ande­rem der Umbau des Jugend­zen­trums an der Hecking­hau­ser Straße zu einem Stadt­teil­treff und die Errich­tung neuer Grün­flä­chen. „Hier­für laufen gerade noch die Rah­men­pla­nun­gen“, sagt Kris­ti­na Klack.

Im kom­men­den Jahr steht außer­dem die Neu­ge­stal­tung des Spiel­plat­zes an der Kraut­stra­ße auf dem Plan. Der obere Teil, der für grö­ße­re Kinder geeig­net ist, soll unter ande­rem eine neue Seil­bahn erhal­ten. 126 000 Euro sind für diese Maß­nah­me bereits ein­ge­plant. Folgen sollen anschlie­ßend die Spiel­plät­ze an der Zie­gel­stra­ße und am Grill­par­z­er­weg, die eben­falls eine neue Gestal­tung bekom­men.

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WZ vom 4.5.2016
Das neue Quartierbüro steht jetzt allen offen
Heckinghauser Angebot ist jetzt in neuen Räumen.

Kristina Klack (r.) und Kathrin Leppert vor dem neuen Büro. F: Anna Schwartz
Kris­ti­na Klack (r.) und Kath­rin Lep­pert vor dem neuen Büro. F: Anna Schwartz

Hecking­hau­sen. Das neue Quar­tier­bü­ro Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen hat seine Türen geöff­net. Unter der Lei­tung von Kris­ti­na Klack und Kath­rin Lep­pert wird von hier aus die wei­te­re Ent­wick­lung des Stadt­teils koor­di­niert. Im Rahmen des För­der­pro­gramms Sozia­le Stadt ging der Zuschlag für das Quar­tier­bü­ro an die Awo. Seit dem 1. Febru­ar sind Klack und Lep­pert im Quar­tier aktiv, kamen zunächst pro­vi­so­risch im Stadt­teil­treff unter.

Dort hatten sie bereits Gele­gen­heit, mit zahl­rei­chen Men­schen, Ver­ei­nen und Initia­ti­ven ins Gespräch zu kommen, sagt Klack. Vor zwei Wochen konn­ten sie ihr Büro in der Hecking­hau­ser Straße 196 bezie­hen. „Wir sind froh, dass es hier mit den Räum­lich­kei­ten geklappt hat. So sind wir mit­ten­drin im Pro­gramm­ge­biet“, meint auch Awo-Geschäfts­füh­rer Frank Gotts­mann.

Zur Eröff­nung ist der Raum gut gefüllt. Mehr als drei­ßig Men­schen sind der Ein­la­dung gefolgt. Es gibt Kaffee und Kuchen. Bereits jetzt bli­cken einige Pas­san­ten neu­gie­rig durch die Fens­ter. Mit drei Schreib­ti­schen, fünf Stüh­len, einem Regal und einem Dru­cker aus­ge­stat­tet erscheint das neue Quar­tier­bü­ro noch etwas karg. Klack und Lep­pert wollen es nun mit Leben füllen. „Wir möch­ten vor Ort für die Men­schen prä­sent sein“, meint Kris­ti­ne Klack. Ihr ist es wich­tig, dass auch über die Lauf­zeit des Pro­jek­tes hinaus trag­fä­hi­ge Struk­tu­ren in Hecking­hau­sen blei­ben.

Einen Namen hat das Büro noch nicht. Die Anwe­sen­den sind auf­ge­ru­fen, Ideen und bei­zu­steu­ern. Dazu steht ein klei­ner Zet­tel­kas­ten bereit, mit Fragen wie: „Was wün­schen sie sich für Hecking­hau­sen vom Quar­tier­bü­ro?“

Zur Eröff­nung kam auch Sozi­al­de­zer­nent Stefan Kühn, er sieht hier viel Ent­wick­lungs­po­ten­zi­al. „Es geht auch um Grün­flä­chen, um Spiel­plät­ze und um das Thema, wie wir Begeg­nun­gen ermög­li­chen können.“ Er möchte an dem Stand­ort eine „neue Mitte Hecking­hau­sen“ eta­blie­ren. Es sei ein Quar­tier mit vielen Stär­ken und mit vielen enga­gier­ten Men­schen, sagt Kühn und fügt hinzu: „Ich glaube, es wird sich hier in Hecking­hau­sen eine Menge bewe­gen. Gemein­sam werden wir das anpa­cken.“ as
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WZ vom 13.4.2016
Soziale Stadt Heckinghausen auf dem Weg

Gre­mi­en bera­ten der­zeit die Beset­zung des Bei­rats.

Auf den Fotos zu sehen: Kathrin Leppert (links) und Kristina Klack (rechts), die neuen Quartiersentwicklerinnen für die AWO KV Wuppertal e.V. im Programm Soziale Stadt Heckinghausen.
Auf den Fotos zu sehen: Kath­rin Lep­pert (links) und Kris­ti­na Klack (rechts), die neuen Quar­tier­s­ent­wick­le­rin­nen für die AWO KV Wup­per­tal e.V. im Pro­gramm Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen. Bild­rech­te Frank Gotts­mann

Hecking­hau­sen. Das Pro­jekt „Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen“ ist auf einem guten Weg. Der­zeit wird in der Bezirks­ver­tre­tung und ande­ren städ­ti­schen Gre­mi­en die Beset­zung des Bei­rats des Ver­fü­gungs­fonds bera­ten.

Vor­ge­schla­gen sind 16 Per­so­nen aus Insti­tu­tio­nen und Ein­rich­tun­gen des Stadt­teils. Sie ent­schei­den künf­tig, welche Pro­jek­te mit dem Geld des Ver­fü­gungs­fonds geför­dert werden. Für die Zeit von Juli 2015 bis Dezem­ber 2019 wurden 50 000 Euro För­der­mit­tel bewil­ligt. Damit sind Pro­jek­te für 62 500 Euro mög­lich.

Das Land über­nimmt 80 Pro­zent, Antrag­stel­ler und Stadt über­neh­men je 10 Pro­zent. Ein Büro an der Hecking­hau­ser Straße ist gefun­den, es soll bald eröff­net werden als Büro für die Quar­tiers-Mana­ge­rin­nen Kris­ti­na Klack und Kath­rin Lep­pert, als Anlauf­stel­le für Bürger und Treff­punkt für Initia­ti­ven. kati

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Rundschau vom 17. März 2016
Mit Blick auf eine neue Mitte

Mit Blick auf eine neue Mitte
Sozi­al­de­zer­nent Stefan Kühn (3.v.l.) und Frank Gotts­mann (r., AWO) haben den Ver­trag unter­zeich­net. Patri­cia Kna­ben­schuh (l.) koor­di­niert „Sozia­le Stadt“-Projekte. Renate Warne­cke (2.v.r.) ver­bin­det ihre Hecking­hau­ser Inter­es­sen mit dem AWO-Vor­sitz. Kath­rin Lep­pert (2.v.l.) und Kris­ti­na Klack (3.v.r.) müssen ihr Arbeits­ge­biet noch ken­nen­ler­nen. FOTO: Con­rads

Für die Sanie­rung von drei Spiel­plät­zen an Ziegel- und Wer­lé­stra­ße sowie Grill­par­zer Weg fließt eine halbe Mil­li­on Euro aus Städ­te­bau­för­de­rung. Das Gelän­de um den Gas­kes­sel, der von Thomas Dre­scher als “Sport-Park” neu belebt wird, bildet die Kern­zo­ne. Zwi­schen Hecking­hau­ser Straße, einer begrün­ten Moh­ren­stra­ße und der Wupper werden ein neues Stadt­teil­zen­trum und eine Kita gebaut. Damit alte Gewer­be­bau­ten an der Wupper gekauft werden können, um Neu­bau­ten zu rea­li­sie­ren, sind sieben Mil­lio­nen Euro geplant.


Solinger Tageblatt vom 6. 2.2016
Managerinnen für Heckinghausen

Kathrin Leppert (links) und Kristina Klack (rechts), die neuen Quartiersentwicklerinnen für die AWO KV Wuppertal e.V. im Programm Soziale Stadt Heckinghausen. Foto: Frank Gottsmann
Kath­rin Lep­pert (links) und Kris­ti­na Klack (rechts), die neuen Quar­tier­s­ent­wick­le­rin­nen für die AWO KV Wup­per­tal e.V. im Pro­gramm Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen. © Frank Gotts­mann

WUPPERTAL Die beiden Exper­tin­nen Kath­rin Lep­pert und Kris­ti­na Klack haben schon viele Ideen für das Quar­tier.

Von Jea­net­te Nicole Wöl­ling

Mit offe­nem Blick und ohne Vor­ur­tei­le“ wollen ab sofort zwei Mit­ar­bei­te­rin­nen der Wup­per­ta­ler Arbei­ter­wohl­fahrt (Awo) „ihr“ Hecking­hau­sen zunächst ken­nen­ler­nen und dann mana­gen. Kath­rin Lep­pert und Kris­ti­na Klack leiten gemein­sam das Quar­tiers­bü­ro des Stadt­teils.

 
Bei der „Sozialen Stadt Heckinghausen“ wird die Entwicklung des Quartiers gefördert. Foto: Archiv
Bei der „Sozia­len Stadt Hecking­hau­sen“ wird die Ent­wick­lung des Quar­tiers geför­dert. © Archiv

Die beiden jungen Frauen sind „Motor, Mode­ra­tor und Domp­teur“, wie Sozi­al­de­zer­nent Stefan Kühn bei der Ver­trags­un­ter­zeich­nung zwi­schen Stadt und Awo launig erklär­te. Sie sollen den Stadt­teil, der neu am NRW-För­der­pro­gramm „Sozia­le Stadt“ teil­nimmt und Inves­ti­tio­nen in Höhe von 15,5 Mil­lio­nen Euro erhal­ten soll, bei der Ent­wick­lung und Umset­zung von Ideen beglei­ten.

Ein neues Stadtteilzentrum soll entstehen

Zahl­rei­che „Visio­nen“ habe die Stadt schon, berich­te­te der Sozi­al­de­zer­nent: Ein neues Stadt­teil­zen­trum solle ent­ste­hen, wofür der Stadt­teil­treff abge­ris­sen würde. Zahl­rei­che Frei­zeit­area­le und Spiel­plät­ze sollen rea­li­siert werden. Zusätz­li­che Gelder könnte es für eine neue Kin­der­ta­ges­stät­te in der Nähe des Gas­kes­sels geben.

Ein wirk­li­ches Quar­tiers­bü­ro, wie man es aus Wich­ling­hau­sen kennt, gibt es in Hecking­hau­sen noch nicht. „Bis wir einen Stand­ort gefun­den haben, bieten wir Sprech­stun­den im Stadt­teil­treff an der Hecking­hau­ser Straße an“, sagt der Geschäfts­füh­rer des Awo Kreis­ver­ban­des Wup­per­tal, Frank Gotts­mann.

Dass es noch keinen Raum für die beiden Quar­tier­s­ent­wick­le­rin­nen gibt, begrün­det Stefan Kühn mit dem späten Ein­tref­fen des Zuwen­dungs­be­scheids an die Stadt: „Erst am 21. Dezem­ber ist uns der rechts­kräf­ti­gen Bescheid zuge­gan­gen. Bis dahin hätten wir einem Träger gar keine Finan­zie­rungs­zu­sa­ge machen können.“ Erst nach­dem das Land grünes Licht für die „Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen“ gege­ben hatte, konnte der Awo der Zuschlag erteilt werden.

Wir freuen uns, dass das geklappt hat, und haben mit unse­rer stell­ver­tre­ten­den Ver­bands­vor­sit­zen­den, Renate Warne­cke, jeman­den an unse­rer Seite, der sich in Hecking­hau­sen sehr gut aus­kennt“, ver­kün­de­te Frank Gotts­mann.

Als Hecking­hau­ser SPD-Stadt­ver­ord­ne­te und stell­ver­tre­ten­de Bezirks­bür­ger­meis­te­rin weiß Renate Warne­cke schon seit Langem um die Bedürf­nis­se der Bürger und die Wün­sche der Ver­ei­ne und Insti­tu­tio­nen: „Die Hecking­hau­ser haben sich, unter­stützt von der BV, schon viele Gedan­ken dar­über gemacht, was sie brau­chen. Diese Infor­ma­tio­nen können direkt abge­ru­fen werden.“

Eine lange Vor­be­rei­tungs­zeit, um Ideen zu sam­meln, benö­ti­gen Kath­rin Lep­pert und Kris­ti­na Klack daher wohl nicht, son­dern können sich in den vier Jahren ihrer Tätig­keit ganz der Umset­zung widmen. Für die 27-jäh­ri­ge Geo­gra­fin aus Dort­mund und die 29-jäh­ri­ge Raum­pla­ne­rin aus Marl wird das eine Her­aus­for­de­rung, der sie sich nach eige­nem Bekun­den gern stel­len wollen.

SOZIALE STADT

ZEITRAUM Die „Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen“ läuft zunächst bis Ende 2021. Das För­der­ge­biet erstreckt sich vom Heid­ter Berg bis zum Rau­en­tal und von den Bahn­glei­sen bis zur Frei­li­grath- und Klee­stra­ße. 15,5 Mil­lio­nen Euro will die Stadt in den Stadt­teil inves­tie­ren, wobei der Eigen­an­teil bei 20 Pro­zent liegt.

PROJEKTE Dabei geht es einer­seits um Städ­te­bau­för­de­rung, bei­spiels­wei­se Hof- und Fas­sa­den­sa­nie­rung. Ande­rer­seits geht es um die Ent­wick­lung von „Lebens­räu­men“. So ist für die Neu­ge­stal­tung der Spiel plätze eine halbe Mil­li­on Euro ein­ge­plant. Eine wei­te­re Mil­li­on ent­fällt auf andere Frei­zeit­flä­chen, die zum Teil noch geschaf­fen werden sollen. Außer­dem soll das Areal zwi­schen Spie­ker­stra­ße, Auf der Blei­che und Wupper ent­wi­ckelt werden. Sechs Mil­lio­nen Euro sind für ein neues Stadt­teil­zen­trum und die Schaf­fung einer „Neuen Mitte Hecking­hau­sen“ ein­ge­plant. 5,5 Mil­lio­nen Euro stehen bereit.

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Rundschau vom 19. 11.2015
Aufbruch für Heckinghausen

Aufbruch für Heckinghausen
Das „Bür­ger­fo­rum Hecking­hau­sen“ live – von links nach rechts: Uwe Sippel (sit­zend), Patri­cia Kna­ben­schuh, Peter Jaschin­ski und Chris­tia­ne Sippel. FOTO: Con­rads

Mit den ersten 440.000 Euro aus dem Stadt­er­neue­rungs­pro­gramm hat die Bezirks­re­gie­rung ein erstes Signal für das För­der­pro­gramm “Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen” gesetzt. Des­halb konnte die Grün­dung eines Quar­tier­bü­ros aus­ge­schrie­ben werden, dessen Arbeit Anfang 2016 begin­nen soll. Kurz vor Weih­nach­ten wird der Zuwen­dungs­be­scheid erwar­tet. Von Klaus-Gün­ther Con­rads

Als Gast des Bür­ger­fo­rums Hecking­hau­sen infor­mier­te Pro­jekt­ko­or­di­na­to­rin Patri­cia Kna­ben­schuh jetzt über den aktu­el­len Pla­nungs­stand: 2016 star­tet das Hof- und Fas­sa­den­pro­gramm, der Kin­der­spiel­platz am Grill­par­z­er­weg wird erneu­ert und aus dem Ver­fü­gungs­fonds können Mittel abge­ru­fen werden. Patri­cia Kna­ben­schuh ermun­tert Bürger, Grup­pen und Ver­ei­ne dazu, Ideen und Anre­gun­gen ein­zu­rei­chen.

Zu den Vor­ha­ben für 2017 gehört ein Kon­zept für Ver­bin­dun­gen zwi­schen dem revi­ta­li­sier­ten Gas­kes­sel, der zum “Sportpark”-Fitness-Standort umge­baut wird, und dem Hecking­hau­ser Süden.

Der Rück­bau der Hecking­hau­ser Straße hat keine große Prio­ri­tät mehr. Erst 2018 soll die teil­wei­se gesperr­te Brücke Pfäl­zer Steg saniert werden.

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