Strahlende Gesichter und glückliche Gewinner…

…gab es beim Neu­jahrs­emp­fang der Sozia­len Stadt Hecking­hau­sen, der gemein­sam vom Quar­tier­bü­ro der Arbei­ter­wohl­wahrt Wup­per­tal, der Stabs­stel­le Bür­ger­be­tei­li­gung und der Koor­di­na­ti­on Sozia­le Stadt (beide Stadt Wup­per­tal) aus­ge­rich­tet wurde.

Am 16. Januar fanden sich rund 70 Gäste im Café Hier&Da ein, um zum einen die Preis­trä­ger des Foto­wett­be­werbs „Ich sehe was, was du nicht siehst…Meine Vision für Hecking­hau­sen“ zu prä­mie­ren und sich zum ande­ren bei den zustän­di­gen Mit­ar­bei­tern der Stadt­ver­wal­tung über die aktu­el­len Bau­pro­jek­te in Hecking­hau­sen zu infor­mie­ren.

Höhe­punkt war jedoch die Preis­ver­lei­hung durch Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Mucke, denen die Teil­neh­men­den des Foto­wett­be­werbs, dar­un­ter zahl­rei­che Kinder und Jugend­li­che, ent­ge­gen­fie­ber­ten.

Die Gewin­ner in der Kate­go­rie Ein­zel­per­son:

1. Platz: Thomas Sänger: „Ich wün­sche mir, dass in Hecking­hau­sen eine Kul­tur­sze­ne ent­steht und sich im Stadt­teil viele Ate­liers, Gale­ri­en und Werk­stät­ten ent­wi­ckeln, die mit Aus­stel­lun­gen, Aktio­nen oder Work­shops Men­schen ins Quar­tier locken.“
2. Platz: Markus Mil­ke­reit: “Ich wün­sche mir, dass Hecking­hau­sen an Attrak­ti­vi­tät gewinnt, hier wieder mehr Leben statt­fin­det und der Charme trotz­dem erhal­ten bleibt.”
3. Platz: Katja Dally: “Ich wün­sche mir, dass wir zwei Monate in Hecking­hau­sen eine Aktion star­ten “Leben in Hecking­hau­sen”. Leere Laden­lo­ka­le werden geputzt. In den Schau­fens­tern bzw. im Laden stel­len Men­schen oder Grup­pen etwas aus ihrem Alltag vor. Mög­lich wäre z.B. der Senio­ren­treff gestal­tet ein Schau­fens­ter mit Bil­dern und Gegen­stän­den aus der Kind­heit und Jugend der Senio­ren. Der CVJM rich­tet eine Chille — Lougne ein, Die Brei­ten Bur­chen gestal­ten ein Schau­fens­ter mit Poka­len und Bil­dern, der Kin­der­gar­ten rich­tet ein Spiel­zim­mer ein usw.…Heckinghauser Leben wird damit bunt, anschau­lich und in seiner Viel­falt erleb­bar.”

Die Gewin­ner in der Kate­go­rie Gruppe:

1. Platz: Für ein buntes Hecking­hau­sen: “Ich wün­sche mir, dass die Brücke mit Graf­fi­ti wie eine Blu­men­wie­se gestal­tet wird. Vor dem Brü­cken­auf­gang gibt es Bäume oder Hoch­bee­te. An den Git­tern hängen Schau­käs­ten, die über Umwelt­pro­jek­te und Themen infor­mie­ren. Diese Vision wurde von einer Gruppe junger Men­schen (zwi­schen 17 und 19) ent­wor­fen und gestal­tet.”
2. Platz: Neue Mitte Hecking­hau­sen: “In 10 Jahren hat Hecking­hau­sen eine “Neue Mitte”. Dies ist eine Freizeit‑, Sport‑, Geschäfts- und Ein­kaufs­zo­ne ohne Auto­ver­kehr zwi­schen Wal­deck­stra­ße, Auf der Blei­che und bezieht die angren­zen­de Hecking­hau­ser Straße ein. Inves­to­ren bauen ent­lang der Straße Auf der Blei­che attrak­ti­ve Gebäu­de und eine öffent­li­che Tief­ga­ra­ge. Auf der Moh­ren­stra­ße fahren nur noch Busse und Taxis. Es ent­steht ein begrün­ter Platz mit Gas­tro­no­mie und hohem Frei­zeit­wert. Es gibt einen Pre­mi­um-Fahr­rad­weg zwi­schen Alter Markt (mit Anbin­dung an die Nord­bahn­tras­se) und Lang­er­fel­der Trasse, über die Hecking­hau­ser Straße und Bock­müh­le. Ein wei­te­rer Pre­mi­um-Fahr­rad­weg führt von der Hecking­hau­ser Straße über die Wal­deck­stra­ße zum Ober­bar­mer Bahn­hof und von dort weiter zur Nord­bahn­tras­se. Die Hecking­hau­ser Straße ist zwi­schen Bränd­ström­stra­ße und Wal­deck­stra­ße Tempo-30- oder Tempo-10-Zone und zwei­spu­rig (sepa­ra­te Spuren für öffent­li­chen Nah­ver­kehr und Taxis). Ab Wal­deck­stra­ße bis Auf der Blei­che ist sie Teil der “Neuen Mitte” und wird zu einer auto­frei­en Zone und zu einem lang­ge­zo­ge­nen Stadt­platz umge­baut. Um dieses Ziel zu errei­chen, wird der Durch­gangs­ver­kehr ab Bränd­ström­stra­ße über die Stra­ßen Widu­kind­stra­ße, Wal­deck­stra­ße und Rau­en­ta­ler Berg­stra­ße gelei­tet. Die Stra­ßen werden ent­spre­chend umge­baut.”
3. Platz: OGS Mey­er­stra­ße: “Wir wün­schen uns Fahr­rad­we­ge. Dann kann man besser Fahr­rad fahren und es ist mehr Platz für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer.”

Es war ein rundum gelun­ge­ner Abend – so lau­te­te das Fazit der Ver­an­stal­ter und der Gäste.

Wir möch­ten uns im Namen aller Betei­lig­ten für die Teil­nah­me am Foto­wett­be­werb, die viel­sei­ti­gen Visio­nen und ein­zig­ar­ti­gen Fotos bedan­ken! Der Foto­wett­be­werb hat gezeigt, dass es viele krea­ti­ve Ideen für Hecking­hau­sen gibt, die Sie gerne jeder­zeit auch bei uns im Quar­tier­bü­ro, Hecking­hau­ser Straße 196, ein­brin­gen können!