7. Gesamtschule für Wuppertal

Am 17. November versammelten sich viele interessierte Heckinghauser Akteur*innen, um der Einladung des Gebäudemanagements (Stadt Wuppertal) ins Stadtteilzentrum zu folgen. Dort stand ein spannendes Thema im Fokus, welches seit Jahren präsent in den Köpfen der Heckinghauser*innen ist: Der Bau einer siebten Gesamtschule! Nachdem der Rat für den Bau nach langem Hin und Her den Standort in der Bockmühle auf dem Gelände des ehemaligen Art-Hotels beschlossen hat, nehmen die Pläne nun konkrete Formen an. Für die 7. Gesamtschule haben Pädagog*innen Wuppertaler Gesamtschulen, Vertreter*innen des Stadtbetriebs Schulen und des Gebäudemanagements, Akteur*innen aus dem Quartier, Schüler*innen und weitere Expert*innen in einem Phase Null – Prozess das pädagogische Profil für die 7. Gesamtschule entwickelt und die daraus resultierenden Anforderungen an den Schulbau formuliert. Die Wünsche der Mitwirkenden Akteur*innen waren hierbei sehr deutlich, das Lernen soll offen gestaltet werden ebenso wie das Gebäude. Dieses Konzept wurde den Anwesenden von Nicole Wentzel (GMW) vorgestellt und erntete großes Lob, einige erstaunte Blicke und sehr interessierte Nachfragen.

Abgerundet wurde die Präsentation durch Worte des Sozialdezernenten Dr. Stefan Kühn und Mirja Montag, Betriebsleiterin beim GMW, die die Fragen rund um den Neubau an der Bockmühle beantwortete und den aktuellen Sachstand mitteilte. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, die alle Anwesenden noch freudiger in die Zukunft Heckinghausens blicken lässt.

Endlich wieder da …

Ist Ihnen entlang der Heckinghauser Straße etwas aufgefallen? Seit einigen Tagen laufen die Fernseher des Verfügungsfondsprojekts „Heckinghauser Schaufenster“ wieder. Nach einem längeren Update können Sie nun wieder die Vereine, Institutionen und Initiativen im Quartier kennenlernen, sich über Veranstaltungen und Aktuelles informieren  oder einfach nur das tolle neue Design der Präsentation bewundern. Möchten Sie selbst mit Ihrem Verein, Ihrer Institution oder Initiative im Heckinghauser Schaufenster erscheinen oder wollen sie die Heckinghauser*innen über Veranstaltungen informieren? Dann melden Sie sich doch einfach bei uns. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag im Heckinghauser Schaufenster!

Spannende Geschichten für Kinder

Das und noch viel mehr verspricht das Verfügungsfondsprojekt „Ein Koffer voller Geschichten – Lese- und Sprachförderung für Kinder im Grundschulalter“ der Ev. Kirchengemeinde Heckinghausen.

Entstanden ist die Idee zu diesem Projekt durch die Corona-Pandemie, die die Kinder mit Flucht- und Migrationshintergrund besonders hart getroffen hat. Sie hatten über die lange Zeit des Lockdowns und des Homeschoolings wenige Möglichkeiten ihre Deutschkenntnisse auszubauen, im Gegenteil, ihr erworbenes Wissen ging verloren.  Hier setzen die ehrenamtlichen Lesepat*innen an, die im Rahmen des Projektes eine professionelle Schulung erhalten. Im Café Johannis in Heckinghausen können Lesekoffer ausgeliehen und zu verschiedenen Plätzen oder Veranstaltungen mitgenommen werden. Insgesamt wurden 20 Stück liebevoll zu verschiedenen Themen wie Pferde, Zaubern oder Gärtnern gefüllt. Die Lesepat*innen suchen die Kinder auf den verschiedenen Plätzen auf, sodass jede(r) niederschwellig am Projekt teilnehmen kann.

Durch das Projekt ist ein Lesestammtisch entstanden, im nächsten Jahr soll es eine wuppertalweite Lesemesse geben. Den Erfolg des Projektes verdankt das Quartierbüro der überaus engagierten Dorothee van den Borre, die bereits viele Projekte gemeinsam mit Kristina Klack und Kathrin Leppert umgesetzt und immer wieder tolle Ideen für die Entwicklung des Quartiers hat.

Ein Licht in die Welt bringen

Live und in Farbe trafen sich die Beiratsmitglieder des Verfügungsfonds Heckinghausen am 4. November zum ersten Mal seit 1 ½ Jahren wieder. Nicht nur diese Tatsache war für alle sehr wohltuend, sondern auch die Räumlichkeit, die die beiden Quartiersmanagerinnen für die Sitzung ausgesucht hatten. Man traf sich in der Arena des neuen Stadtteilzentrums Heckinghausen. Das Projekt, was sinnbildlich für den Aufschwung Heckinghausens in den letzten Jahren steht.

Erfreut waren die Beiratsmitglieder auch über das Projekt „Ein Licht in die Welt bringen – ein interaktiver Adventskalender für Heckinghausen“, das von Dorothee van den Borre stellvertretend für die Ev. Kirchengemeinde vorgestellt wurde und einstimmig eine Förderzusage erhielt.

Worum geht’s in dem Projekt? „Wir möchten in der dunklen Dezemberzeit für und mit den Menschen in Heckinghausen einen interaktiven Adventskalender gestalten. An vier Tagen (jeweils mittwochs) werden an vier unterschiedlichen Orten im Quartier die Menschen eingeladen zusammenzukommen und die Vorweihnachtszeit gemeinsam zu genießen. Hierzu organisieren Ehrenamtliche der Ev. Kirchengemeinde Heckinghausen zusammen mit weiteren Interessierten und Aktiven aus dem Quartier diese Aktionstage“, erläuterte Dorothee van den Borre. Dazu soll es ein spannendes Unterhaltungsprogramm geben mit Musik, einem Feuerspucker und der allseits bekannten AnsprechBar, alkoholfreier Weihnachtspunsch und leckeres Gebäck runden das gemütliche Miteinander ab. Zum Auftakt geht es am 1. Dezember auf den Bayer-Platz, dort soll der Adventskalender mit der feierlichen Einweihung des Platzes verbunden werden. Weitere Stationen sind die Gustav-Müller-Anlage am Lazarus-Haus, der Innenhof der Ev. Kirchengemeinde sowie das Stadtteilzentrum.

Das Quartierbüro und die Mitglieder des Beirates freuen sich sehr auf das Projekt und möchten Sie herzlich einladen, daran teilzunehmen. Halten Sie Ihre Augen und Ohren offen – die Einladungen mit allen Informationen werden bald verteilt.

Stadtteilkonferenz Heckinghausen – Zu Gast im neuen Stadtteilzentrum

Nach eineinhalb Jahren konnte nun die Stadtteilkonferenz Heckinghausen zum ersten Mal wieder analog stattfinden. Am 7. Oktober trafen sich rund 40 Vertreter*innen von Institutionen, Vereinen und Initiativen, um sich über Neues im Quartier zu informieren. Neben dem einen oder anderen Personalwechsel im Quartier, standen die vielen neuen Aktionen und Veranstaltungen im Fokus des Interesses.

Alle Anwesenden merkten schnell, dass Heckinghausen Lust auf Begegnung hat. So lädt die Evangelische Kirchengemeinde Heckinghausen am 30. Oktober zu einem kleinen aber feinen Mittelaltermarkt am Paul-Gerhardt- Haus ein. Die Initiative MiteinanderFüreinander macht Werbung für das Urban Gardening Projekt, das Anfang des Jahres mit Workshops zum Mitmachen starten soll. Und das Jobcenter und der Stadtteilservice berichten, dass sie weiterhin für Ihre Kund*innen ansprechbar sind und die Kundekontakte wieder ausgeweitet werden. Auch das Quartierbüro Heckinghausen der AWO Wuppertal gab den Teilnehmenden der Stadtteilkonferenz ein Update zu den Projekten des Sozialen Zusammenhalts Heckinghausen. So wird der Bayer-Platz an der Widukindstraße voraussichtlich Ende Oktober fertiggestellt sein und die Auswertung der Ergebnisse der Städtebaulichen Verkehrsuntersuchung ist fast abgeschlossen und kann anschließend der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Neben dem regen Austausch zwischen den Anwesenden, war die Begeisterung über das neue Stadtteilzentrum hör- und sichtbar. Die vielfältige Nutzung der Räume, die von Christof Oliveri, dem Leiter des neuen Stadtteilzentrums vorgestellt wurden, überzeugten die Teilnehmenden der Stadtteilkonferenz. So wurde bereits rege über mögliche Veranstaltungen diskutiert, die im neuen Stadtteilzentrum stattfinden könnten. Die ZWAR-Gruppe, das Bürgerforum oder auch Wuppervital, die den alten Stadtteiltreff schon rege für ihre Treffen und Aktionen genutzt haben, fühlen sich sichtlich wohl im neuen Stadtteilzentrum. Den Abschluss der Stadtteilkonferenz bildete ein Rundgang durch das Stadtteilzentrum, sodass nicht nur von den Möglichkeiten berichtet wurde, sondern jeder sich einen eigenen Eindruck machen konnte, der nun ins Quartier kommuniziert wird. Welche tollen Aktionen die Institutionen, Vereine und Initiativen im neuen Stadtteilzentrum Heckinghausen aushecken werden, erfahren wir sicher auf der nächsten Stadtteilkonferenz am 31. März 2022.

Wir feiern das neue Stadtteilzentrum

Nach rund zwei Jahren Bauzeit ist endlich das neue Stadtteilzentrum fertig. Auf über 1.600 Quadratmeter können nun die Heckinghauser*innen unterschiedlichste Angebote in Anspruch nehmen oder selbst Ideen aushecken. Von Hausaufgabenbetreuung über ein Elterncafé bis hin zu Räumen für den Austausch von Gruppen ist vieles vorhanden.

Bei schönstem sonnigem Wetter wurde am 25. September feierlich das Stadtteilzentrum in Heckinghausen eingeweiht. Oberbürgermeister Uwe Schneidewind und Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn beglückwünschten Christof Oliveri (Leiter des Stadtteilzentrums) und sein Team zum neuen Haus. Insbesondere die herausragende Arbeit des Gebäudemanagements (GMW) der Stadt Wuppertal wurde von allen Anwesenden gelobt.

Neben einem architektonisch außergewöhnlichen Gebäude war die Kommunikation mit den späteren Nutzergruppen sowie der Leitung und des Teams vom Stadtteilzentrum stets im Fokus des  Interesses des GMW`s. Der Oberbürgermeister bedankte sich bei allen Beteiligten, dass der Neubau des Gebäudes so gut Hand in Hand verlaufen sei. „Das Stadtteilzentrum soll ein Haus für jeden sein“, dies betonte Christof Oliveri schon seit Beginn der Planungen, daher verwunderte es keinen, dass die Schlüsselübergabe etwas anders verlief. Nicht nur ein einziger Schlüssel wurde an Christof Oliveri und Dr. Stefan Kühn vom GMW übergeben, sondern über 40. „So kann jeder, der hier im Stadtteilzentrum Veranstaltungen durchführen möchte oder eine Gruppe leitet, ungezwungen das Haus nutzen“, so Oliveri. Auch bei den Rundgängen durch das rund 5 Mio. teure Gebäude waren die Anwesenden sichtlich begeistert. „Jedes Fenster zeigt eine andere Perspektive von Heckinghausen und macht es gar nicht mehr so traurig, wie es manchmal von der Straße aus wirkt“, so eine Teilnehmerin. Jetzt startet das Stadtteilzentrum mit seiner Arbeit und bietet für Interessierte in den nächsten Wochen ein vielseitiges Angebot an, um das neue Haus kennenzulernen. Wir freuen uns Ihnen demnächst davon berichten zu können …

Verfügungsfondsprojekte 2016 bis 2019

Wir möchten Ihnen unsere neu erstellte Broschüre ans Herz legen. Worum geht’s? In der Broschüre finden Sie alle Projekte, die durch den Verfügungsfonds in den ersten vier Jahren des Sozialen Zusammenhalts (ehemals Soziale Stadt) in Heckinghausen gefördert wurden. Hier wird einmal mehr deutlich, wie viele wunderbare Projekte umgesetzt wurden, wie viel Engagement die Akteur*innen vor Ort an den Tag gelegt haben und mit welchem Blick für’s Detail Möglichkeiten für die Menschen in Heckinghausen geschaffen wurden.

Sie erhalten die Broschüre bei uns im Quartierbüro. Wir hoffen, dass Sie genauso viel Freude mit der Broschüre haben wie wir und wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Falls Sie auch eine Idee haben, freuen wir uns auf ein Gespräch mit Ihnen! Gemeinsam mit Ihnen möchten wir noch viele weitere Projekte in und für Heckinghausen realisieren.

Sie möchten Ihren Wohnraum verschönern oder barrierefrei gestalten?

Dann möchten wir Ihnen unsere neue Broschüre mit den Angeboten der Wohnraumförderung empfehlen. Die Angebote richten sich an alle Mieter*innen und Eigentümer*innen, die in ihren eigenen vier Wänden etwas verändern möchten. Die Bandbreite der Angebote ist sehr groß, werfen Sie gerne einen Blick in die Broschüre. Bei Interesse wenden Sie sich gerne an uns oder an die Kolleg*innen der Wohnraumförderung.

Ihre Meinung ist gefragt – gestalten Sie Ihr Heckinghausen mit!

Im Rahmen des Förderprogrammes Sozialer Zusammenhalt sollen die Heckinghauser Straße, die Widukindstraße und Rauental neu gestaltet werden. Dazu wird im Rahmen einer Städtebaulichen Verkehrsuntersuchung im Vorfeld ein Konzept für die Umgestaltung der Straßen entwickelt. Die Expert*innen der Planungsbüros suchen nach Möglichkeiten, die untersuchten Straßen deutlich vom Pkw-Verkehr zu entlasten und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität für Fußgänger*innen und Radfahrende zu steigern.

Die digitale Beteiligungs- und Informationsveranstaltung war bereits ein voller Erfolg. Bis zu 75 Teilnehmende haben sich eingebracht und ihre Ideen und Anregungen vorgestellt. Doch das ist noch nicht alles: Noch bis zum 18.06. haben auch Sie die Möglichkeit, an der Umgestaltung der untersuchten Straßen mitzuwirken. Dazu bieten die Expert*innen der Planungsbüros Sprechstunden im Quartierbüro Heckinghausen an, die Termine finden Sie unten. An verschiedenen Tagen werden zudem Plakate am Quartierbüro aufgehängt, auf denen Sie Ihre Ideen aufschreiben können.

Insbesondere möchten wir auf die extra eingerichtet Website www.unser-heckinghausen.de hinweisen. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen und Daten. Außerdem können Sie hier selbst aktiv werden und sich im Onlinetool „Streetmix“ Ihren perfekten Straßenquerschnitt zusammenstellen. Sie wünschen sich Fahrradwege, Grünstreifen, Parkplätze? Tragen Sie Ihre Wünsche ein und senden Sie den Planenden Ihre Entwürfe per Mail zu. Auf der Website finden Sie außerdem den Wegedetektiv. Bei diesem virtuellen Stadtplan können Sie Ihre Meinung zu Orten in Heckinghausen eintragen und Kommentare zu markierten Orten hinterlassen. Der Wegedetektiv fasst das vielfältige Wissen über das Leben in der Stadt zusammen und macht den Erfahrungsschatz für jeden zugänglich. Auch die Fragebögen für die Anwohner*innen der Heckinghauser Straße, der Widukindstraße und für Rauental können Sie auf der Website finden und einfach digital ausfüllen.

Bringen Sie sich ein und helfen Sie dabei, Ihr Heckinghausen umzugestalten!

Termine für die Sprechstunden der Expert*innen:

     Mittwoch, 02.06. zwischen 11 und 12 Uhr

     Mittwoch, 09.06. zwischen 15 und 16 Uhr

     Mittwoch, 16.06. zwischen 18 und 19 Uhr

Wo? Im Quartierbüro Heckinghausen, Heckinghauser Straße 196

Pandemiebedingt müssen wir Sie bitten, das Quartierbüro nur einzeln zu betreten. Bitte tragen Sie stets einen Mund-Nasen-Schutz, achten Sie auf den nötigen Mindestabstand und desinfizieren Sie sich bei Eintritt die Hände.    

Endlich ist sie da!

Die neue Ausgabe der allseits beliebten Baustellenzeitung ist nun erhältlich. Die aktuelle Ausgabe widmet sich der Neugestaltung der Gustav-Müller-Anlage. Der Spielplatz gibt aktuell ein eher trostloses Bild ab und wird deshalb im nächsten Jahr neu gestaltet. Alle Pläne rund um die Neugestaltung, die Details zum Beteiligungsworkshop sowie zum Namensgeber Gustav Müller finden Sie in unserer neuen Baustellenzeitung. Sie erhalten die Zeitung auf Anfrage bei uns im Quartierbüro oder hier in der Onlineversion:

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!