Projekte für Kinder und Jugendliche in den Osterferien

In den Oster­fe­ri­en warten zwei span­nen­de Pro­jek­te auf alle Kinder und Jugend­li­chen in Hecking­hau­sen. Statt Lan­ge­wei­le ist beste Unter­hal­tung garan­tiert:

Kin­der­stadt­plan Hecking­hau­sen

Im Stadt­teil­treff „Kra­wat­te“ findet vom 6. bis 17. April jeweils von 8:30 bis 16 Uhr die Aktion Kin­der­stadt­plan statt, teil­neh­men können Kinder im Alter zwi­schen 6 bis 12 Jahren!

Was erwar­tet die Kinder?

Die Kinder lernen ihren Stadt­teil neu kennen. Dabei stehen ihnen unter­schied­li­che Metho­den in ver­schie­de­nen Arbeits­grup­pen zu Ver­fü­gung: Stadt­teil­ral­lye, Geo­caching, Foto, Ani­ma­ti­ons­film, Male­rei, Interview/ Hör­spiel, Besu­che unter­schied­li­cher Ein­rich­tun­gen wie Gas­kes­sel, Feu­er­wehr, ver­schie­de­ne Spiel­plät­ze.

Die Kinder erkun­den Hecking­hau­sen unter fol­gen­den Aspek­ten:

- Hier gefällt es mir. Hier bin ich gerne.

- Hier bin ich nicht gerne. Es gru­selt mich ein wenig. (Angstraum)

- Hier wäre es toll, wenn für Kinder fol­gen­des ent­ste­hen könnte…

Die Arbeits­er­geb­nis­se der Kinder werden dem Grafiker/ der Gra­fi­ke­rin vor­ge­stellt. Gemein­sam werden Ideen und Vor­schlä­ge zu einem von Kinder hän­del­ba­ren Stadt­plan ent­wi­ckelt.

Am 17.04.2020 werden alle Arbeits­er­geb­nis­se und Erleb­nis­se in einer Prä­sen­ta­ti­on im Stadt­teil­treff vor­ge­stellt. Dazu sind alle Kinder und Bewohner*innen aus Hecking­hau­sen herz­lich ein­ge­la­den.

Anmel­dun­gen nehmen die Mit­ar­bei­ter des Stadt­teil­treffs gerne ent­ge­gen.

Mobile Mini­ram­pe selbst gebaut

Dieses Pro­jekt wird von dem Verein Ska­te­fa­brik e.V. ver­an­stal­tet. Im Ver­eins­heim “Heck­point” soll gemein­sam mit Jugend­li­chen eine mobile Mini­ram­pe (z. B. zum Skate­boar­den) gebaut werden. Die Aktion soll in Form eines 10-tägi­gen Pra­xis­work­shops in den Oster­fe­ri­en (2 x  5 Tage, 11 bis 17 Uhr) mit ca. 8–10 Teil­neh­men­den statt­fin­den, die genau­en Ter­mi­ne werden noch bekannt gege­ben. Der Bau wird durch zwei Fach­leu­te betreut und durch­ge­führt.

Die Prä­sen­ta­ti­on erfolgt durch eine Vor­füh­rung am 18.04.2020 sowie eine Film­do­ku­men­ta­ti­on im Ver­eins­heim Heck­point.

Anmel­dun­gen werden im Heck­point ent­ge­gen genom­men.

Stadtteilkonferenz Heckinghausen

Mit einer rekord­ver­däch­ti­gen Teil­neh­mer­zahl von 42 Akteu­ren fand am 5. März die erste Stadt­teil­kon­fe­renz in diesem Jahr statt. Im Fokus stan­den dies­mal viele inter­es­san­te Ver­an­stal­tun­gen, die für dieses Jahr im Quar­tier geplant sind.

Zunächst aber stand Ben Zemke, Mit­ar­bei­ter des Res­sorts Grün­flä­chen und Fors­ten (Stadt Wup­per­tal), im Mit­tel­punkt. Er erläu­ter­te den Anwe­sen­den, welche Pla­nun­gen sich die Stadt für den Bayer-Platz über­legt hat. Neben einem Fuß­ball­kä­fig zum Aus­to­ben mit dem Ball, wird es zahl­rei­che Sitz­ge­le­gen­hei­ten zum Ver­wei­len geben. Höhe­punkt sind jedoch Hoch­bee­te, die von allen Inter­es­sier­ten, die sich gerne gärt­ne­risch betä­ti­gen möch­ten, bepflanzt und bewirt­schaf­tet werden können. Wer jetzt bereits sein Inter­es­se an einem Hoch­beet bekun­den möchte, ist herz­lich ein­ge­la­den, dies beim Quar­tier­bü­ro zu tun.

Anschlie­ßend stan­den die vielen Ver­an­stal­tun­gen für Hecking­hau­sen im Mit­tel­punkt. Am 26. Sep­tem­ber soll das Nach­bar­schafts­fest rund um den Gas­kes­sel in die zweite Runde gehen, im Okto­ber soll es eine Ehren­amts­bör­se geben und für Novem­ber ist ein „Fair­schenk­markt“ geplant. Wenn Sie an der Pla­nung der Ver­an­stal­tun­gen mit­wir­ken möch­ten, können Sie sich gerne beim Quar­tier­bü­ro melden!

Eine mobile Minirampe für Heckinghausen…

…wurde in der Sit­zung des Ver­fü­gungs­fonds­bei­ra­tes am 13. Febru­ar vom Verein Ska­te­fa­brik bean­tragt, der seit Herbst letz­ten Jahres den „Heck­point“ in der Hecking­hau­ser Straße 162 betreibt. Das Pro­jekt dahin­ter ist simpel, aber sehr inter­es­sant und mit einem hohen Mehr­wert für das Pro­gramm­ge­biet: Unter Anlei­tung von Fach­leu­ten bauen Jugend­li­che in einem 10-tägi­gen Pra­xis­work­shops eine Mini­ram­pe, die von Skate­boar­dern genutzt werden kann. Die Mini­ram­pe ist trans­por­ta­bel, d.h. jeder Inter­es­sier­te hat die Mög­lich­keit, die Mini­ram­pe im Heck­point aus­zu­lei­hen, des Wei­te­ren kann sie natür­lich auch für Feste jeg­li­cher Art in Hecking­hau­sen genutzt werden. Das Pro­jekt ern­te­te neben  vielen inter­es­sier­ten Nach­fra­gen bei den Pro­jekt­ver­ant­wort­li­chen Johan­nes Berg und Marvin Melzer auch großen Zuspruch und erhielt somit eine fast ein­stim­mi­ge För­der­zu­sa­ge. Das Quar­tier­bü­ro freut sich über ein wei­te­res Pro­jekt der Ska­te­fa­brik, die nach dem Leer­stands-Work­shop „Stadt Lücken“ eine wei­te­re Idee in Hecking­hau­sen umset­zen!

Schon wieder einen Grund zum Feiern…

…gab es am 07. Febru­ar bei uns in Hecking­hau­sen. Viele Gäste folg­ten der Ein­la­dung der Stadt Wup­per­tal, um gemein­sam das Richt­fest des neuen Stadt­teil­zen­trums zu feiern. Der Neubau an der Hecking­hau­ser Straße 195 bis 197 schrei­tet zur Freude aller Bür­ge­rin­nen und Bürger, aber auch aller Betei­lig­ten, sehr gut voran. Mit dem Richt­fest ist nun ein wei­te­rer Mei­len­stein Rich­tung Fer­tig­stel­lung Mitte 2021 gelegt, wie auch der Sozi­al­de­zer­nent Dr. Stefan Kühn in seiner fei­er­li­chen Rede beton­te. Nach der Rede folgte der Richt­spruch durch den Zim­mer­mann sowie das tra­di­tio­nel­le Ansto­ßen mit den Gästen und dem Weg­wer­fen des Glases, das dem Bau­her­ren Glück brin­gen soll.

Anschlie­ßend hatten die Gäste die Mög­lich­keit, sich von Andrea Simon, Mit­ar­bei­te­rin des GMW der Stadt Wup­per­tal und Archi­tek­tin des Stadt­teil­zen­trums, die neuen Räum­lich­kei­ten zeigen zu lassen. Kuli­na­risch ver­wöhnt wurden die Gäste vom Team des Stadt­teil­treffs, wel­ches sich mit seinen Köst­lich­kei­ten mal wieder selbst über­trof­fen hatte. Es war eine rundum gelun­ge­ne Ver­an­stal­tung, die neu­gie­rig gemacht hat auf das neue Gebäu­de und die damit ver­bun­de­nen Mög­lich­kei­ten für das Quar­tier!

Strahlende Gesichter und glückliche Gewinner…

…gab es beim Neu­jahrs­emp­fang der Sozia­len Stadt Hecking­hau­sen, der gemein­sam vom Quar­tier­bü­ro der Arbei­ter­wohl­wahrt Wup­per­tal, der Stabs­stel­le Bür­ger­be­tei­li­gung und der Koor­di­na­ti­on Sozia­le Stadt (beide Stadt Wup­per­tal) aus­ge­rich­tet wurde.

Am 16. Januar fanden sich rund 70 Gäste im Café Hier&Da ein, um zum einen die Preis­trä­ger des Foto­wett­be­werbs „Ich sehe was, was du nicht siehst…Meine Vision für Hecking­hau­sen“ zu prä­mie­ren und sich zum ande­ren bei den zustän­di­gen Mit­ar­bei­tern der Stadt­ver­wal­tung über die aktu­el­len Bau­pro­jek­te in Hecking­hau­sen zu infor­mie­ren.

Höhe­punkt war jedoch die Preis­ver­lei­hung durch Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Mucke, denen die Teil­neh­men­den des Foto­wett­be­werbs, dar­un­ter zahl­rei­che Kinder und Jugend­li­che, ent­ge­gen­fie­ber­ten.

Die Gewin­ner in der Kate­go­rie Ein­zel­per­son:

1. Platz: Thomas Sänger: „Ich wün­sche mir, dass in Hecking­hau­sen eine Kul­tur­sze­ne ent­steht und sich im Stadt­teil viele Ate­liers, Gale­ri­en und Werk­stät­ten ent­wi­ckeln, die mit Aus­stel­lun­gen, Aktio­nen oder Work­shops Men­schen ins Quar­tier locken.“
2. Platz: Markus Mil­ke­reit: “Ich wün­sche mir, dass Hecking­hau­sen an Attrak­ti­vi­tät gewinnt, hier wieder mehr Leben statt­fin­det und der Charme trotz­dem erhal­ten bleibt.”
3. Platz: Katja Dally: “Ich wün­sche mir, dass wir zwei Monate in Hecking­hau­sen eine Aktion star­ten “Leben in Hecking­hau­sen”. Leere Laden­lo­ka­le werden geputzt. In den Schau­fens­tern bzw. im Laden stel­len Men­schen oder Grup­pen etwas aus ihrem Alltag vor. Mög­lich wäre z.B. der Senio­ren­treff gestal­tet ein Schau­fens­ter mit Bil­dern und Gegen­stän­den aus der Kind­heit und Jugend der Senio­ren. Der CVJM rich­tet eine Chille — Lougne ein, Die Brei­ten Bur­chen gestal­ten ein Schau­fens­ter mit Poka­len und Bil­dern, der Kin­der­gar­ten rich­tet ein Spiel­zim­mer ein usw.…Heckinghauser Leben wird damit bunt, anschau­lich und in seiner Viel­falt erleb­bar.”

Die Gewin­ner in der Kate­go­rie Gruppe:

1. Platz: Für ein buntes Hecking­hau­sen: “Ich wün­sche mir, dass die Brücke mit Graf­fi­ti wie eine Blu­men­wie­se gestal­tet wird. Vor dem Brü­cken­auf­gang gibt es Bäume oder Hoch­bee­te. An den Git­tern hängen Schau­käs­ten, die über Umwelt­pro­jek­te und Themen infor­mie­ren. Diese Vision wurde von einer Gruppe junger Men­schen (zwi­schen 17 und 19) ent­wor­fen und gestal­tet.”
2. Platz: Neue Mitte Hecking­hau­sen: “In 10 Jahren hat Hecking­hau­sen eine “Neue Mitte”. Dies ist eine Freizeit‑, Sport‑, Geschäfts- und Ein­kaufs­zo­ne ohne Auto­ver­kehr zwi­schen Wal­deck­stra­ße, Auf der Blei­che und bezieht die angren­zen­de Hecking­hau­ser Straße ein. Inves­to­ren bauen ent­lang der Straße Auf der Blei­che attrak­ti­ve Gebäu­de und eine öffent­li­che Tief­ga­ra­ge. Auf der Moh­ren­stra­ße fahren nur noch Busse und Taxis. Es ent­steht ein begrün­ter Platz mit Gas­tro­no­mie und hohem Frei­zeit­wert. Es gibt einen Pre­mi­um-Fahr­rad­weg zwi­schen Alter Markt (mit Anbin­dung an die Nord­bahn­tras­se) und Lang­er­fel­der Trasse, über die Hecking­hau­ser Straße und Bock­müh­le. Ein wei­te­rer Pre­mi­um-Fahr­rad­weg führt von der Hecking­hau­ser Straße über die Wal­deck­stra­ße zum Ober­bar­mer Bahn­hof und von dort weiter zur Nord­bahn­tras­se. Die Hecking­hau­ser Straße ist zwi­schen Bränd­ström­stra­ße und Wal­deck­stra­ße Tempo-30- oder Tempo-10-Zone und zwei­spu­rig (sepa­ra­te Spuren für öffent­li­chen Nah­ver­kehr und Taxis). Ab Wal­deck­stra­ße bis Auf der Blei­che ist sie Teil der “Neuen Mitte” und wird zu einer auto­frei­en Zone und zu einem lang­ge­zo­ge­nen Stadt­platz umge­baut. Um dieses Ziel zu errei­chen, wird der Durch­gangs­ver­kehr ab Bränd­ström­stra­ße über die Stra­ßen Widu­kind­stra­ße, Wal­deck­stra­ße und Rau­en­ta­ler Berg­stra­ße gelei­tet. Die Stra­ßen werden ent­spre­chend umge­baut.”
3. Platz: OGS Mey­er­stra­ße: “Wir wün­schen uns Fahr­rad­we­ge. Dann kann man besser Fahr­rad fahren und es ist mehr Platz für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer.”

Es war ein rundum gelun­ge­ner Abend – so lau­te­te das Fazit der Ver­an­stal­ter und der Gäste.

Wir möch­ten uns im Namen aller Betei­lig­ten für die Teil­nah­me am Foto­wett­be­werb, die viel­sei­ti­gen Visio­nen und ein­zig­ar­ti­gen Fotos bedan­ken! Der Foto­wett­be­werb hat gezeigt, dass es viele krea­ti­ve Ideen für Hecking­hau­sen gibt, die Sie gerne jeder­zeit auch bei uns im Quar­tier­bü­ro, Hecking­hau­ser Straße 196, ein­brin­gen können!

Falls Sie schon immer mal wissen wollten…

…was in Hecking­hau­sen bau­lich pas­siert, haben wir tolle Neu­ig­kei­ten für Sie!

Die erste Bau­stel­len­zei­tung stellt den Auf­takt zu einer ganzen Reihe dar, in der wir Sie über die aktu­el­len Bau­pro­jek­te in Hecking­hau­sen infor­mie­ren möch­ten. Die erste Bau­stel­len­zei­tung widmet sich dem Neubau des Stadt­teil­zen­trums Hecking­hau­sen. Sie erfah­ren alles Wis­sens­wer­te rund um die Pläne für den Neubau und das Außen­ge­län­de, wir werfen aber auch einen Blick in die Ver­gan­gen­heit „Vom Spiel­platz­haus zum Stadt­teil­zen­trum“. Themen der nächs­ten Aus­ga­ben werden u.a. die Neu­ge­stal­tung der Gustav-Müller-Anlage und des Bayer-Plat­zes sein.

Das Beste ist: Sie erhal­ten die Bau­stel­len­zei­tung nicht nur digi­tal oder vor Ort im Quar­tier­bü­ro, son­dern es befin­den sich ab sofort zwei Brief­käs­ten mit den Zei­tun­gen an den Bau­zäu­nen des Stadt­teil­zen­trums (Hecking­hau­ser Straße und Moh­ren­stra­ße), sodass jeder die Mög­lich­keit hat, die Zei­tung auf schnel­lem und ein­fa­chen Weg zu erhal­ten und Inter­es­sier­te direkt zugrei­fen können.

Wei­te­re Ideen und Anre­gun­gen nehmen wir selbst­ver­ständ­lich gerne ent­ge­gen.

Ich sehe was, was du nicht siehst … — Meine Vision für Heckinghausen

Wir sagen Danke — Wir haben die besten Visio­nen und Ideen im Pro­gramm­ge­biet der Sozia­len Stadt Hecking­hau­sen gefun­den.

Wir laden Sie alle herz­lich zur Preis­ver­lei­hung am 16. Januar 2020 um 18 Uhr ins Café Hier&Da (Hecking­hau­ser Straße 152) ein, bei der die Preise fei­er­lich durch den Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Mucke ver­ge­ben werden. Wir freuen uns, Sie zu einem gemüt­li­chen Abend bei Snacks und Geträn­ken begrü­ßen zu dürfen und Sie über die Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen und aktu­el­le Pro­jek­te in Ihrer Nach­bar­schaft zu infor­mie­ren.

An klei­nen Info­stän­den berich­tet Chris­tof Oli­ve­ri (Leiter des Stadt­teil­treffs Hecking­hau­sen) über den Neubau des Stadt­teil­zen­trums; Ben Zemke und Osh­toud Dag­highi­an (beide Stadt Wup­per­tal – Grün­flä­chen & Fors­ten) stel­len Ihnen die Pläne des Bayer-Plat­zes und der Gustav-Müller-Anlage vor. Und das Quar­tier­bü­ro der Arbei­ter­wohl­fahrt Kreis­ver­band Wup­per­tal e.V. steht Ihnen zu Fragen rund um den Ver­fü­gungs­fonds – „Ich hab‘ da so ´ne Idee“ zur Ver­fü­gung.

Die Stabs­stel­le für Bür­ger­be­tei­li­gung der Stadt Wup­per­tal, die Koor­di­na­ti­on Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen und das Quar­tier­bü­ro Hecking­hau­sen freuen sich auf Ihren Besuch.

Weihnachtsgrüße aus dem Quartierbüro

Liebe Hecking­hau­se­rin­nen und Hecking­hau­ser,

Sehr geehr­te Damen und Herren,

wir bli­cken auf ein ereig­nis­rei­ches Jahr Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen zurück. Der Neubau des Stadt­teil­zen­trums an der Hecking­hau­ser Straße hat begon­nen und geht mit großen Schrit­ten voran. Jeden Tag können wir Ver­än­de­run­gen an dem Gebäu­de sehen und die Vor­freu­de auf einen neuen Ort des Mit­ein­an­ders steigt bei allen. Im Ver­fü­gungs­fonds wurden 17 bunte Pro­jek­te bewil­ligt. So wurde bei­spiel­wei­se das Thema Leer­stand in den Fokus des Inter­es­ses gestellt, das Ehren­amt in Hecking­hau­sen gewür­digt oder ein tolles Nach­bar­schafts­fest gemein­sam auf die Beine gestellt. Wir freuen uns über jede Idee und das große Enga­ge­ment im Quar­tier und sind gespannt, welche span­nen­den Pro­jek­te 2020 auf Hecking­hau­sen warten.

Wir möch­ten uns bei Ihnen herz­lich für Ihre Unter­stüt­zung und Ihr Enga­ge­ment bedan­ken und wün­schen Ihnen und Ihren Fami­li­en eine schöne Weih­nachts­zeit, einen guten Start ins Jahr 2020 und hoffen auf wei­te­re gute Zusam­men­ar­beit mit Ihnen, denn nur gemein­sam können wir in Hecking­hau­sen etwas bewe­gen!

Wir machen vom 20.12. bis 1.1. Weih­nachts­fe­ri­en, in dieser Zeit bleibt das Quar­tier­bü­ro geschlos­sen. In drin­gen­den Not­fäl­len errei­chen Sie uns unter der Nummer 0151 57 14 72 47. Ansons­ten stehen wir Ihnen gerne wieder ab dem 2.1.2019 für Nach­fra­gen und Anre­gun­gen rund um das Pro­gramm Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen im Quar­tier­bü­ro zur Ver­fü­gung.

Hürden, Aufgaben und neue Ideen – Verfügungsfondsworkshop Heckinghausen

Nach fast vier Jahren Bei­rats­ar­beit war es ein großer Wunsch der 19 Bei­rats­mit­glie­der die Arbeit des Ver­fü­gungs­fonds zu reflek­tie­ren. „Manch­mal wird man selbst betriebs­blind. Wir wollen doch nah an den Hecking­hau­se­rin­nen und Hecking­hau­ser sein und deren Ideen unter­stüt­zen, dann müssen wir auch gucken, dass wir fle­xi­bel blei­ben“, so Sascha Oertel, ein enga­gier­ter Bürger aus Hecking­hau­sen. So fand am Don­ners­tag, den 28. Novem­ber, ein vier­stün­di­ger Work­shop für alle Bei­rats­mit­glie­der und dessen Ver­tre­ter und Ver­tre­te­rin­nen statt.

Das Quar­tier­bü­ro Hecking­hau­sen der Arbei­ter­wohl­fahrt Kreis­ver­band Wup­per­tal e.V. hatte im Vor­feld einen klei­nen Antrag im Ver­fü­gungs­fonds gestellt und geneh­migt bekom­men, um den Work­shop extern mode­rie­ren zu lassen. Für die Mode­ra­ti­on konnte das Dort­mun­der Pla­nungs­bü­ro Stadt­Raum­Kon­zept gewon­nen werden, die bereits aus ande­ren Sozia­le Stadt Gebie­ten Erfah­run­gen mit dem Ver­fü­gungs­fonds gewin­nen konn­ten. Sofie Eich­ner und Marion Kamp-Mur­böck führ­ten gekonnt durch den Abend und regten die Bei­rats­mit­glie­der an, Hürden zu nennen und Ideen zu ent­wi­ckeln.

Schon in der Vor­stel­lungs­run­de wurde deut­lich, wo die Poten­zia­le aber auch Hin­der­nis­se des Ver­fü­gungs­fonds liegen. So meinte Bernd Böth vom Bür­ger­fo­rum Hecking­hau­sen: „Wir haben das Pri­vi­leg öffent­li­che Gelder ver­ge­ben zu dürfen und Freude zu schen­ken“. Diese Freude des „Schen­kens“ oder etwas an den Stadt­teil weiter- bzw. zurück­zu­ge­ben wurde bei vielen Bei­rats­mit­glie­dern deut­lich. „Der Ver­fü­gungs­fonds und seine Ideen sind eine bunte Bon­bon­tü­te und für jeden in Hecking­hau­sen ist was dabei“, so Steven Bert­hold, ein enga­gier­ter Bürger aus Hecking­hau­sen. Andere Bei­rats­mit­glie­der wünsch­ten sich die Antrags­stel­lung noch weiter zu ver­ein­fa­chen, um so noch mehr Men­schen in Hecking­hau­sen anzu­spre­chen. Einige Hilfen zur Bean­tra­gung gibt es bereits. So wurde ein Merk­blatt für Antrags­stel­len­de ver­fasst, der kleine Beirat ein­ge­führt, um kurz­fris­tig über Anträ­ge unter 1.000 € zu ent­schei­den und das Quar­tier­bü­ro Hecking­hau­sen unter­stützt aktiv bei der Erstel­lung der Ver­fü­gungs­fonds­an­trä­ge. Eine wei­te­re tolle Idee zur Unter­stüt­zung des Ver­fü­gungs­fonds wurde im Rahmen des Work­shops her­aus­ge­ar­bei­tet. So können sich einige Bei­rats­mit­glie­der vor­stel­len als „Bot­schaf­ter“ für den Ver­fü­gungs­fonds zu fun­gie­ren und die Hecking­hau­se­rin­nen und Hecking­hau­ser anzu­re­gen, ihre Ideen im Quar­tier umzu­set­zen. Guido Men­gel­berg regte an: „Die Bot­schaf­ter soll­ten gut sicht­bar sein. Viel­leicht sollte es Schär­pen geben, so ist der Wie­der­erken­nungs­wert hoch und jeder weiß, wofür ich als Bot­schaf­ter stehe“. 

Neben den Poten­zia­len und Hin­der­nis­sen im Ver­fü­gungs­fonds, ging es aber auch darum, wie der Ver­fü­gungs­fonds bekann­ter gemacht werden kann. Hierzu merkte Renate Arntz, Lei­te­rin der Grund­schu­le Mey­er­stra­ße, an: „Wir müssen als Bei­rats­mit­glie­der mehr Wer­bung bei unse­ren Kin­dern und Eltern machen“ und stell­te die Infor­ma­ti­ons­ta­fel am Ein­gang der Schule für Wer­be­maß­nah­men im Rahmen des Ver­fü­gungs­fonds zur Ver­fü­gung. Auch andere Bei­rats­mit­glie­der wollen mehr über den Ver­fü­gungs­fonds in ihren Grup­pen und Ein­rich­tun­gen berich­ten und die Men­schen anre­gen, einen Antrag im Ver­fü­gungs­fonds zu stel­len, denn die Ideen sind in Hecking­hau­sen vor­han­den.

Abge­schlos­sen wurde der Abend mit neuen Pro­jekt­ide­en und zahl­rei­chen neuen Auf­ga­ben für die Bei­rats­mit­glie­der aber auch die Koor­di­na­ti­on der Sozia­len Stadt Hecking­hau­sen und dem Quar­tier­bü­ro. Gemein­sam soll der Ver­fü­gungs­fonds 2020 ver­bes­sert und aus­ge­baut werden, um noch mehr Men­schen in Hecking­hau­sen zu errei­chen und akti­vie­ren. 

Drei spannende Projekte für Heckinghausen…

…wurden am 7. Novem­ber dem Beirat des Ver­fü­gungs­fonds vor­ge­stellt. Den Anfang machte Sigrid Möll­mer vom Jugend­amt der Stadt Wup­per­tal, die einen Kin­der­stadt­plan für Hecking­hau­sen her­aus­brin­gen möchte. Ins­ge­samt 40 Kinder haben in den nächs­ten Oster­fe­ri­en die Chance, am Feri­en­pro­gramm in der „Kra­wat­te“ teil­zu­neh­men, ihre Lieb­lings­or­te zu benen­nen und so ihren eige­nen Stadt­plan von einem Gra­fi­ker kre­ieren zu lassen. Beglei­tet wird das Pro­jekt durch ein Medi­en­team, sodass alle Inter­es­sier­ten danach einen klei­nen Ein­blick in dieses wun­der­ba­re Pro­jekt haben können.

Als nächs­tes stell­ten Johan­nes Berg und Celia Wagner, stell­ver­tre­tend für den Verein Ska­te­fa­brik, ihr Pro­jekt „Stadt Lücken“ vor. Die leer­ste­hen­den Laden­lo­ka­le sind seit gerau­mer Zeit ein lei­di­ges Thema im Quar­tier, dessen sich die beiden, die seit Sep­tem­ber den „Heck­point“ in der Hecking­hau­ser Straße166 betrei­ben, nun anneh­men möch­ten. Das Pro­jekt umfasst meh­re­re Aktio­nen auf der Straße an den leer­ste­hen­den Laden­lo­ka­len sowie einen zwei-tägi­gen Work­shop, an dem alle Inter­es­sier­ten auf­ge­for­dert sind, ihre Ideen und Wün­sche zu dem Thema zu äußern. Ziel ist es, nach dem Work­shop einige der Ideen auf ihre Umsetz­bar­keit zu prüfen und so dem Leer­stand ent­ge­gen­zu­wir­ken.

Als letz­tes stell­te Esra Kiratli stell­ver­tre­tend für die Evan­ge­li­sche Kir­chen­ge­mein­de das Pro­jekt „Advents­back­stu­be für Hecking­hau­sen“ vor. Wie der Name bereits verrät, wird es im Dezem­ber eine Plätz­chen­back­ak­ti­on zu geben, zu der alle Eltern mit Kin­dern herz­lich ein­ge­la­den sind. Anschlie­ßend ist der Besuch einer Senio­ren­ein­rich­tung geplant, um den älte­ren Men­schen mit den selbst­ge­ba­cke­nen Keksen eine Freude zu berei­ten.

Von allen vor­ge­stell­ten Pro­jek­ten durch­weg begeis­tert, erteil­te der Beirat allen eine För­der­zu­sa­ge. Wir freuen uns über so viele krea­ti­ve Ideen und sind sehr gespannt auf die Umset­zung der Pro­jek­te!