Sanierungsberatung

Auch 2019 geht die Sanie­rungs­be­ra­tung durch die Wup­per­ta­ler Quar­tier­ent­wick­lungs­ge­sell­schaft (WQG) in Hecking­hau­sen weiter. Jeden ersten Don­ners­tag im Monat gibt es von 16 bis 18 Uhr eine offene Sprech­stun­de, die durch die WQG im Quar­tier­bü­ro Hecking­hau­sen (Hecking­hau­ser Str. 196) ange­bo­ten wird. Herr Niko­lai Spies steht allen Eigentümer*Innen für Fragen rund um die Themen Sanie­rung, För­de­rung und Antrags­ver­fah­ren zur Ver­fü­gung. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen finden Sie hier:

Wir freuen uns über Ihr Inter­es­se Hecking­hau­sen zu ver­schö­nern!

Der Beirat stellt sich vor — Renate Warnecke (Stadtverordnete, Mitglied der Bezirksvertretung, stellvertretende Bezirksbürgermeisterin)

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Quelle: Stadt Wup­per­tal

Wie lange sind Sie schon in Hecking­hau­sen?

Seit 1979 Mit­glied der Bezirks­ver­tre­tung
1985 bis 1999 Bezirks­vor­ste­he­rin, seit 1989 Stadt­ver­ord­ne­te.

Was gefällt Ihnen an Hecking­hau­sen?

Ein lie­bens­wer­ter Stadt­teil, nette enga­gier­te Men­schen, Zusam­men­halt, Urba­ni­tät.

Wodurch könnte Hecking­hau­sen attrak­ti­ver werden?

Mehr Auf­ent­halts­qua­li­tät im Umfeld der Hecking­hau­ser­stras­se, weni­ger Leer­stän­de, noch mehr Bereit­schaft der Men­schen, sich für diesen Stadt­teil ein­zu­set­zen und mit­zu­ge­stal­ten.

Warum machen Sie im Ver­fü­gungs­fonds­bei­rat mit?

Es liegt mir am Herzen, die Bür­ge­rin­nen und Bürger bei ihren Vor­ha­ben für den Stadt­teil zu unter­stüt­zen.

Welche Gruppe ver­tre­ten Sie im Beirat?

Als Mit­glied der Bezirks­ver­tre­tung bin ich gewählt. Ich ver­tre­te keine Gruppe.

Was ist Ihnen wich­tig, wenn Sie bei einem Pro­jekt mit JA für eine För­de­rung abstim­men?

Viele Men­schen soll­ten von den Pro­jek­ten pro­fi­tier­ten und tei­ha­ben.
Es ist wich­tig, das für alle Grup­pen Ange­bo­te ent­wi­ckelt werden.

Wel­ches Pro­jekt würden Sie sich wün­schen für den Ver­fü­gungs­fonds Hecking­hau­sen?

Ich kann mir Vieles vor­stel­len. Die Men­schen in Hecking­hau­sen sind krea­tiv und werden hof­fent­lich zahl­rei­che tolle Ideen ein­brin­gen. Das würde ich gern för­dern und unter­stüt­zen.

Offenes Wohnzimmer“ – Menschen öffnen ihre Türen

Das Mit­ein­an­der zwi­schen den ver­schie­de­nen Kul­tu­ren för­dern – dies ist das Ziel des Ver­fü­gungs­fonds­pro­jek­tes „Offe­nes Wohn­zim­mer“, wel­ches von der KOMM Flücht­lings­in­itia­ti­ve in Koope­ra­ti­on mit dem Mal­te­ser Hilfs­dienst und vieler Ehren­amt­li­cher in der ersten Sit­zung des klei­nen Ver­fü­gungs­fonds-Bei­ra­tes bean­tragt wurde und unter großem Zuspruch eine För­der­zu­sa­ge erhielt.

Es gibt zahl­rei­che Ange­bo­te für Zuwan­de­rer, die auf­grund des hohen Bedarfs auch genutzt werden. Auf gesell­schaft­lich-pri­va­ter Ebene jedoch herrscht noch durch­ge­hend Mangel: Inte­gra­ti­on gestal­tet sich im zwi­schen­mensch­li­chen Bereich leider oft­mals nicht als Dialog zwi­schen Ein­hei­mi­schen und Zuge­wan­der­ten. Schrit­te von Ein­hei­mi­schen hin auf Zuge­wan­der­te sind nach wie vor von Miss­trau­en, Ängs­ten und Distanz geprägt: Der Zugang zu pri­va­ten Räumen bleibt vielen aus­län­di­schen Mit­bür­gern oft ver­wehrt.

Das Pro­jekt ‚Offe­nes Wohn­zim­mer‘ möchte dieses Ungleich­ge­wicht ange­hen, Türen öffnen sich in der Advents­zeit und so wird Raum für Kon­tak­te geschaf­fen, um die Viel­fäl­tig­keit ein­zel­ner Lebens­wei­sen ken­nen­zu­ler­nen, wo es in beruf­li­chen Zusam­men­hän­gen oder bei staat­li­chen Akteu­ren nicht aus­rei­chend ermög­licht wird.

Die Hecking­hau­ser öffnen ihre pri­va­ten Wohn­zim­mer und laden zu einem gemein­sa­men Abend ein:  Im zwang­lo­sen pri­va­ten Rahmen, mit klei­nen kuli­na­ri­schen Lecke­rei­en, Plau­de­rei­en und Aus­tausch ent­ste­hen Kon­tak­te, pri­va­te Bezüge und span­nen­de Dia­lo­ge zwi­schen Kul­tu­ren.

Das erste offene Wohn­zim­mer fand in der ersten Dezem­ber­wo­che statt, vier wei­te­re sowie eine Weih­nachts­fei­ern sollen folgen.

Der Beirat stellt sich vor – Hermann-Josef Brester und Hansjörg Finkentey (Heidter Bürgerverein e.V.)

Foto: Con­rads, Wup­per­ta­ler Rund­schau vom 23.3.17

Name / Funk­ti­on im Quar­tier

Her­mann-Josef Bres­ter (H.-J.B.), 1. Vor­sit­zen­der des Heid­ter Bür­ger­ver­eins e. V. (HBV);

Hans­jörg Fink­entey (H.-J.F), stell­vertr. 2. Vor­sit­zen­der des HBV

 

Wie lange sind Sie schon in Hecking­hau­sen?

H.-J.H.: Ich wohne seit 1956 im Bezirk Heidt.

HjF.: Seit 1972 wohne ich im Bezirk Heidt.

 

Was gefällt Ihnen an Hecking­hau­sen?

H.-J.B.: Mir gefällt die hete­ro­ge­ne und damit inter­es­san­te Bevöl­ke­rungs­struk­tur im Bezirk; auch die dau­er­haf­te Ver­läss­lich­keit der­je­ni­gen, die man einmal für ein Pro­jekt begeis­tern konnte, ist her­vor­zu­he­ben. Das Wohn­um­feld ist selbst im dicht besie­del­ten Teil Hecking­hau­sens freund­lich, weil immer wieder durch kleine Grün­an­la­gen und/oder Spiel­plät­ze auf­ge­lo­ckert. Einige Spiel­plät­ze sind erst jüngst vor­bild­lich her­ge­rich­tet worden!

HjF: Hecking­hau­sen ist wie ein ruhen­des Ele­ment, weil es neben der Talach­se liegt, diese aber stets schnell erreich­bar ist. Alles, was zum täg­li­chen Leben nötig ist, ist hier viel­fach ver­füg­bar. Man muss also nicht unbe­dingt in die City.

 

Wodurch könnte Hecking­hau­sen attrak­ti­ver werden?

H.-J.B.: Haupt­säch­lich fehlt es an Sau­ber­keit und erzie­he­ri­schen Maß­nah­men zur Her­an­bil­dung einer Eigen­ver­ant­wor­tung in Bezug auf das Wollen, dass der Hei­mat­be­zirk nicht zur Müll­hal­de ver­kommt: Das fängt bei der Ziga­ret­ten­kip­pe auf dem Geh­steig an und hört beim Hun­de­hau­fen auf einem Kin­der­spiel­platz noch lange nicht auf.

HjF: Ein grö­ße­res kul­tu­rel­les Ange­bot ist wün­schens­wert. Im kom­men­den Stadt­teil­zen­trum wäre dafür eine gute Platt­form gege­ben. Das Luther­heim mit Luther­kir­che bietet schon eini­ges, aber eine brei­te­re Viel­falt ist wün­schens­wert.

 

Warum machen Sie im Ver­fü­gungs­fonds­bei­rat mit?

H.-J.Br.: Diese segens­rei­che Ein­rich­tung passt zu dem neuen Auf­bruch in und für Hecking­hau­sen und Heidt: Die zahl­rei­chen sinn­vol­len Anre­gun­gen der krea­ti­ven und enga­gier­ten Quar­tiers­ma­na­ge­rin­nen, aber auch zahl­rei­cher sozial enga­gier­ter Akteu­re können dank dieser Mittel nied­rig­schwel­lig und fle­xi­bel zu einer Infra­struk­tur ver­hel­fen, die das Lebens­um­feld attrak­ti­ver macht – auch und gerade für junge Fami­li­en mit und ohne Migra­ti­ons­hin­ter­grund.

HjF: Die Ein­rich­tung „Sozia­le Stadt Hecking­hau­sen“ ist spät, aber nicht zu spät ent­stan­den. Je mehre enga­gier­te Mei­nun­gen im Beirat geäu­ßert werden,  desto umfas­sen­der kann sich der Ver­fü­gungs­fonds auf­stel­len.

 

Welche Gruppe ver­tre­ten Sie im Beirat?

H.-J.Br. u. HjF.:  Als Vor­stands­mit­glie­der eines der 30 Bürger- und Bezirks­ver­ei­ne in Wup­per­tal ver­tre­ten wir die Inter­es­sen der Bürger(innen) im Bezirk Heidt und brin­gen Pro­jekt­vor­schlä­ge ein; dabei gibt es nur das Pro­blem, dass mehr als die Hälfte des Bezirks Heidt leider nicht in den Bereich fällt, für den För­der­gel­der bean­tragt werden können.

 

Was ist Ihnen wich­tig, wenn Sie bei einem Pro­jekt mit JA für eine För­de­rung abstim­men?

H.-J.Br.: Es muss ein Pro­jekt sein, das das sozia­le MIT­ein­an­der VOR­AN­bringt und dafür eine zusätz­li­che (infra­struk­tu­rel­le) Stütze schafft.

HjF: Mir ist wich­tig, dass ein Pro­jekt auch nach­hal­tig auf­ge­stellt ist. Denn nur dann stehen die Akteu­re voll und ganz dahin­ter. Halb­her­zig­kei­ten soll­ten hier keine Chance haben.

 

Wel­ches Pro­jekt würden Sie sich wün­schen für den Ver­fü­gungs­fonds Hecking­hau­sen?

H.-J.Br.: Es wäre schön, wenn zum Bei­spiel die Uhren im öffent­li­chen Raum wieder mehr als zwei­mal täg­lich die kor­rek­te Zeit anzeig­ten.

Auch im Bezirk Heidt soll­ten die Schalt­käs­ten der Tele­kom so schön bemalt werden wie in Hecking­hau­sen.

Die Zahl der Hun­de­kot­tü­ten­spen­der und ent­spre­chen­den Abfall­be­häl­ter sollte erhöht werden.

Der Neubau des Stadt­teil­zen­trums sollte zur festen Heimat wich­ti­ger Grup­pen wie Bür­ger­ver­ei­ne, ZWAR-Grup­pen usw. werden.

Hj.F.: Der Ver­kehrs­fluss der Bus­li­nie 644 durch die Albert­stra­ße tal­wärts wird immer wieder stark behin­dert. WSW und Poli­zei stim­men darin über­ein, dass es dort für die ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mer keine  Pro­ble­me gibt, was aber nicht die Rea­li­tät wider­spie­gelt.

Weihnachtsgrüße aus dem Quartierbüro Heckinghausen

Auch in diesem Jahr gibt es für die Hecking­hau­se­rIn­nen einen klei­nen Weih­nachts­gruß vom Quar­tier­bü­ro Hecking­hau­sen der AWO Wup­per­tal. Am 5. Dezem­ber sind Ihre „Weih­nachts­wich­tel“ Kris­ti­na Klack und Kath­rin Lep­pert im Quar­tier unter­wegs und besu­chen zahl­rei­che Grup­pen und Ver­ei­ne, um einen klei­nen Weih­nachts­gruß zu über­rei­chen und auf den Ver­fü­gungs­fonds hin­zu­wei­sen. Auch die Men­schen auf der Straße gehen nicht leer aus und werden aktiv durch die beiden Quar­tiers­ma­na­ge­rin­nen ange­spro­chen. „Letz­tes Jahr ist unsere Weih­nachts­ak­ti­on sehr gut ange­kom­men. Dieses Jahr wollen wir noch mehr Hecking­hau­se­rIn­nen eine Freude berei­ten“, berich­tet Kris­ti­na Klack. „Wir freuen uns auf die vielen netten Gesprä­che“ so Kath­rin Lep­pert, denn so ein klei­ner Weih­nachts­gruß aus dem Quar­tier­bü­ro ist häufig auch ein Tür­öff­ner für neue Kon­tak­te. Lassen Sie sich über­ra­schen!

Der Beirat stellt sich vor — Renate Arntz (OGGS Meyerstraße)

Mein Name ist Renate Arntz, ich bin 58 Jahre alt, ver­hei­ra­tet, habe zwei erwach­se­ne Kinder: Seit Febru­ar 2013 bin ich Schul­lei­te­rin der Gemein­schafts­grund­schu­le Mey­er­stra­ße in Hecking­hau­sen. Vorher arbei­te­te ich 20 Jahre als Leh­re­rin, später Kon­rek­to­rin, an der Grund­schu­le Thor­ner Straße, davor 4 Jahre an der Grund­schu­le Am Engeln­berg.

Was gefällt Ihnen an Hecking­hau­sen?

Hecking­hau­sen ist ein sehr viel­sei­ti­ger Stadt­teil. Zum einen gibt es als zen­tra­les Merk­mal die Hecking­hau­ser Straße mit Geschäf­ten für den täg­li­chen Bedarf, dane­ben das Mur­mel­bach­tal mit reich­lich inter­es­san­ten Grün­flä­chen. Beson­ders gefällt mir die Rena­tu­rie­rung der Wupper in der Rosen­au. Sehr span­nend finde ich auch, dass sich hier viele Men­schen für ihren Stadt­teil enga­gie­ren und ihn lebens­wert erhal­ten und gestal­ten möch­ten.

Wodurch könnte Hecking­hau­sen attrak­ti­ver werden?

Die Ein­bin­dung eines Flus­ses (hier der Wupper) zum Ver­wei­len für die hier leben­den Men­schen finde ich immer eine gute Idee. Mehr Blumen, die das Grau auf der Hecking­hau­ser Straße bele­ben – zum Bei­spiel die Bepflan­zung der vielen Beton­käs­ten evtl. durch Paten wie unsere Schule Kitas, Alten­hei­me,… —  würde ich mir wün­schen. Ange­dacht war auch schon die Umge­stal­tung der Hecking­hau­ser Straße in eine Allee. Dies fände ich reiz­voll. Viel­leicht wäre es auch schön für die vielen hier leben­den Kinder bunte Weg­wei­ser zu den ver­schie­de­nen Ange­bo­ten (Spiel­plät­ze, Hecking­hau­ser Treff, …) auf­zu­stel­len bzw. auf den Bür­ger­stei­gen auf­zu­ma­len.

Warum machen Sie im Ver­fü­gungs­fonds­bei­rat mit?

Als Schul­lei­te­rin der zen­tra­len Grund­schu­le hier in Hecking­hau­sen war es für mich selbst­ver­ständ­lich dem Beirat bei­zu­tre­ten und über gute Ideen für den Stadt­teil mit zu ent­schei­den.

Welche Gruppe ver­tre­ten Sie im Beirat?

Als Schul­lei­te­rin ver­ste­he ich mich als Ver­tre­te­rin der hier leben­den Schul­kin­der.

Was ist Ihnen wich­tig, wenn Sie bei einem Pro­jekt mit JA für eine För­de­rung abstim­men?

Wich­tig ist, dass der direk­te Nutzen für Hecking­hau­ser Bürger im Fokus steht. Eine gute Idee, die den Men­schen vor Ort etwas bringt und wo nicht jemand sich selbst in den Vor­der­grund stellt bzw. seinen eige­nen Vor­teil sucht, erhält von mir immer ein JA.

Wel­ches Pro­jekt würden Sie sich wün­schen für den Ver­fü­gungs­fonds Hecking­hau­sen?

Natür­lich wün­sche ich mir ein tolles Pro­jekt für die Grund­schul­kin­der hier im Quar­tier, gerne ein kul­tu­rel­les Ange­bot vor Ort (Instru­men­tal­un­ter­richt, künst­le­ri­sches Gestal­ten, graue Mauern farbig ver­schö­nern, …). Wir als Grund­schu­le würden gerne ein Zir­kus­pro­jekt mit unse­ren Kin­dern durch­füh­ren, das für andere Inter­es­sier­te auf­ge­führt wird und auch Teile im Anschluss an das Pro­jekt in AG´s wei­ter­ge­führt und zum Bei­spiel im Laza­rus Haus auf­ge­führt werden.

 

Neues zum Verfügungsfonds

In den letz­ten Mona­ten hat sich eini­ges im Ver­fü­gungs­fonds getan. Und nein, dies­mal geht es nicht um die zahl­rei­chen tollen Pro­jek­te, son­dern um die Richt­li­ni­en und die Antrags­un­ter­la­gen. Auf Grund­la­ge eini­ger Rück­mel­dun­gen, haben wir ver­sucht, viele Dinge rund um den Ver­fü­gungs­fonds trans­pa­ren­ter und ein­fa­cher zu gestal­ten. Nach eini­ger Zeit der Über­ar­bei­tung konnte nun im Sep­tem­ber die neue Richt­li­nie durch die Gre­mi­en der Stadt Wup­per­tal beschlos­sen werden. Wesent­li­che Neue­run­gen sind, dass …

… zukünf­tig 100% der aner­ken­nungs­fä­hi­gen Aus­ga­ben durch den Ver­fü­gungs­fonds über­nom­men werden können.

… ein „klei­ner Beirat“ kurz­fris­tig über „kleine“ Pro­jek­te ent­schei­den kann.

… es für Antrag­stel­len­de ein Merk­blatt gibt, das bei der Durch­füh­rung und Abrech­nung hel­fend her­an­ge­zo­gen werden kann.

… für Antrag­stel­len­de Mus­ter­bei­spie­le zum Kos­ten­plan und zur Beleg­lis­te gibt.

Alle Unter­la­gen haben wir gebün­delt für Sie auf unse­rer Home­page unter fol­gen­dem Link zum Down­load zur Ver­fü­gung gestellt: http://www.qbhh.de/engagement-unterstuetzung/. Des Wei­te­ren finden Sie hier unse­ren neuen Ver­fü­gungs­fonds­fly­er: Flyer_VF_Heckinghausen

Uns ist bewusst, dass für viele Men­schen die Antrag­stel­lung eine große Hürde sein kann, aber Sie stehen selbst­ver­ständ­lich nicht allei­ne da! Wir, das Quar­tier­bü­ro, bera­ten Sie gerne zu Ihren Pro­jekt­ide­en und freuen uns auf Ihr – „Ich hab´ da so ´ne Idee“.

Neuigkeiten aus dem Quartier – Stadtteilkonferenz Heckinghausen

Am 11. Okto­ber lud das Quar­tier­bü­ro zur Stadt­teil­kon­fe­renz Hecking­hau­sen in die Räum­lich­kei­ten der katho­li­schen Kir­chen­ge­mein­de St. Eli­sa­beth in die Hauffstra­ße ein. Rund 40 Per­so­nen folg­ten der Ein­la­dung, um sich über Neu­ig­kei­ten aus dem Quar­tier zu infor­mie­ren und selbst über aktu­el­les zu berich­ten. Wie jedes Mal kam eine bunte Runde aus städ­ti­schen Ver­tre­tern unter­schied­li­cher Res­sorts, Ver­ei­nen, Ehren­amt­li­chen und Inter­es­sier­ten zusam­men, die alle ein großes Inter­es­se daran haben, gemein­sam im Quar­tier etwas zu bewe­gen. Neben zahl­rei­chen Ter­mi­nen, die bekannt gege­ben wurden, wie der Weih­nachts­ak­ti­on der katho­li­schen und evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­den Hecking­hau­sen und der Grund­schu­le Mey­er­stra­ße (5. Dezem­ber, 16 Uhr im Café Johan­nis), stand der Neubau des Stadt­teil­zen­trums und ein Nach­bar­schafts­fest im Zen­trum des all­ge­mei­nen Inter­es­ses.  

Im Früh­jahr 2019 wird mit dem Neubau des Stadt­teil­zen­trums begon­nen. Hierzu muss zunächst das alte Gebäu­de des Stadt­teil­treffs abge­ris­sen werden, da an glei­cher Stelle neu­ge­baut wird. Der Stadt­teil­treff ist in Hecking­hau­sen eine wich­ti­ge Anlauf­stel­le für Jeder­mann, daher war es allen Betei­lig­ten außer­or­dent­lich wich­tig, eine Zwi­schen­lö­sung zu finden. Die Arbeit des Stadt­teil­treffs geht in der Alten Kra­wat­ten­fa­brik in der Bock­müh­le gegen­über der Art­fa­brik weiter und alle Grup­pen können sich wei­ter­hin ohne Pro­ble­me tref­fen. Der Neubau wird ein drei­ge­schos­si­ges Gebäu­de, das unter­schied­li­che und fle­xi­ble Räume beher­bergt wie einen Veranstaltungsraum/Mehrzweckraum, Bera­tungs­räu­me, eine Küche und einen groß­zü­gi­gen Bereich für die Kinder- und Jun­gend­ar­beit. Die Fer­tig­stel­lung des Gebäu­des ist für Sommer 2021 geplant. 90 Pro­zent der Kosten werden durch euro­päi­sche För­der­mit­tel über­nom­men.

Auf­grund des Neu­baus kann daher in den nächs­ten Jahren leider kein Kin­der­fest mehr statt­fin­den, das mitt­ler­wei­le ein fester Termin im Sep­tem­ber für die Hecking­hau­ser gewor­den ist. Jedoch möch­ten die Hecking­hau­ser das 40-jäh­ri­ge Bestehen des Stadt­be­zirks Hecking­hau­sen als Anlass nehmen, um ein Nach­bar­schafts­fest zu initi­ie­ren. Herr Men­gel­berg, der die Idee aus dem Arbeits­kreis Kom­mu­ni­ka­ti­on mit in die Stadt­teil­kon­fe­renz brach­te, ver­deut­lich­te, dass die ganzen Erfah­run­gen, die es in Hecking­hau­sen gibt, gebraucht werden, um gemein­sam etwas Schö­nes auf die Beine zu stel­len. Ziel soll es sein, dass jeder seine Erfah­run­gen in Klein­grup­pen zu unter­schied­li­chen Themen wie Pro­gramm, Tech­nik, oder Geneh­mi­gun­gen mit ein­brin­gen kann und somit ein Nach­bar­schafts­fest von allen für alle im Quar­tier ent­steht. Soll­ten Sie Inter­es­se haben, Ihre Erfah­run­gen und Fähig­kei­ten ein­zu­brin­gen, sei es bei der Orga­ni­sa­ti­on zu unter­stüt­zen, einen Stand auf dem Fest anzu­bie­ten oder bei der Ver­pfle­gung mit zu helfen – Wir freuen uns über jede Unter­stüt­zung. Inter­es­sier­te können sich an das Quar­tier­bü­ro Hecking­hau­sen wenden unter 0202 47 85 79 93 oder info@qbhh.de.

Zusam­men­fas­send war die Stadt­teil­kon­fe­renz in Hecking­hau­sen ein echter Erfolg und die Ver­net­zung im Quar­tier wurde vor­an­ge­trie­ben. Die nächs­te Stadt­teil­kon­fe­renz findet am 7. März statt. Wenn Sie teil­neh­men möch­ten, melden Sie sich im Quar­tier­bü­ro Hecking­hau­sen.

Der Beirat stellt sich vor – Stefan Albrecht (Geschäftsstellenleiter der Geschäftsstelle Schwarzbach 105 der Jobcenter Wuppertal AöR, welche u.a. für Heckinghausen zuständig ist)

Wie lange sind Sie schon in Hecking­hau­sen?

Ich bin als Geschäfts­stel­len­lei­ter seit Juli 2015 auch für den Bereich Hecking­hau­sen zustän­dig. Wir sichern den Lebens­un­ter­halt von rund 2.600 Men­schen allei­ne in Hecking­hau­sen. Ich selber wohne nicht in Wup­per­tal, arbei­te aber sehr gerne hier.

 

Was gefällt Ihnen an Hecking­hau­sen?

Hecking­hau­sen kannte ich früher lange Zeit nur als „Durch­fahrts­stra­ße nach Barmen“, seit­dem ich für diesen Bereich zustän­dig und häu­fi­ger vor Ort bin, stelle ich fest, dass sich hier was bewegt und was pas­siert mit dem Stadt­teil – das gefällt mir.

 

Wodurch könnte Hecking­hau­sen attrak­ti­ver werden?

Die Hecking­hau­ser Straße sollte eine Meile sein, an der sich das Leben abspielt und nicht nur „die Durch­fahrts­stra­ße nach Barmen“. Also kon­kret: Der Leer­stand an der Haupt­stra­ße sollte ver­rin­gert werden.

 

Warum machen Sie im Ver­fü­gungs­fonds­bei­rat mit?

Ers­tens durch meine Funk­ti­on für die Job­cen­ter Wup­per­tal AöR; zwei­tens gefällt es mir, dass ich mit meiner Stimme etwas Posi­ti­ves bewe­gen kann für den Stadt­teil.

 

Welche Gruppe ver­tre­ten Sie im Beirat?

Als Ver­tre­ter der Job­cen­ter Wup­per­tal AöR bin ich zunächst keiner Gruppe ver­pflich­tet, was mich in der Ent­schei­dung über Pro­jek­te unab­hän­gig macht; ferner bin ich hier nicht in der Posi­ti­on als Antrag­stel­ler zu finden, da das Job­cen­ter seine Pro­jek­te ander­wei­tig initi­iert im Rahmen der Sozia­len Stadt.

 

Was ist Ihnen wich­tig, wenn Sie bei einem Pro­jekt mit JA für eine För­de­rung abstim­men?

Wich­tig ist mir ein loka­ler Bezug, der tat­säch­lich zu Hecking­hau­sen passt; manche Anträ­ge in der Ver­gan­gen­heit wirk­ten sehr „aus­tausch­bar“ in den Stadt­tei­len, da hatte man den Ein­druck, es wurde nur ein Finan­zie­rungs­topf gesucht für sein Pro­jekt und der Stadt­teil war dabei neben­säch­lich. Ferner freut es mich immer, wenn eine breite Masse ange­spro­chen wird und ein Pro­jekt nicht zu indi­vi­du­ell ist.

 

Wel­ches Pro­jekt würden Sie sich wün­schen für den Ver­fü­gungs­fonds Hecking­hau­sen?

Tat­säch­lich wün­sche ich mir ein Pro­jekt für alle, Junge wie Alte, Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund und ohne, für Frauen und Män­nern usw.

Ganz kon­kret könnte ich mir auch eine Messe des Ein­zel­han­dels vor­stel­len, an der sich alle Ein­zel­händ­ler aus Hecking­hau­sen an einem Tag prä­sen­tie­ren. Dieses stärkt den Stand­ort Hecking­hau­sen wirt­schaft­lich und trägt damit auch ent­schei­dend zum Stadt­bild teil (weni­ger Leer­stand etc.). Ferner werden lokale Ange­bo­te „sicht­bar“.

 

 

Der Beirat stellt sich vor — Marcello Groß (GKM architektur studio)

Foto: gkm-architektur.de

Wie lange sind Sie schon in Hecking­hau­sen?

Mit Beginn der Ver­hand­lun­gen und der Pla­nung des Umbaus des Gas­kes­sels im Jahr 2015

Was gefällt Ihnen an Hecking­hau­sen?

Das es soviel Poten­zi­al hat.

Wodurch könnte Hecking­hau­sen attrak­ti­ver werden?

Wenn die Viel­zahl an Stadt­teil­pa­trio­ten, die täg­lich ehren­amt­lich für und an Hecking­hau­sen arbei­ten, sich einen Ruck geben und ihre Kräfte bün­deln um mehr zu errei­chen

Warum machen Sie im Ver­fü­gungs­fonds­bei­rat mit?

Ich finde es unglaub­lich ermu­ti­gend zu sehen, dass sich die Men­schen in Hecking­hau­sen gegen­sei­tig helfen und ihren Stadt­teil nach vorne brin­gen wollen, davon möchte ich gerne ein Teil sein.

Welche Gruppe ver­tre­ten Sie im Beirat?

Ich ver­tre­te die Gas­kes­sel Wup­per­tal GmbH, die sich zur Auf­ga­be gemacht hat, dem Hecking­hau­ser Wahr­zei­chen und Denk­mal neues Leben ein­zu­hau­chen.

Was ist Ihnen wich­tig, wenn Sie bei einem Pro­jekt mit JA für eine För­de­rung abstim­men?

Grund­sätz­lich befür­wor­te ich Pro­jek­te mit Weit­blick, natür­lich sind auch kleine Pro­jek­te wich­tig, um die posi­ti­ve Stim­mung im Quar­tier auf­recht­zu­er­hal­ten, aber Pro­jek­te die eine Spur hin­ter­las­sen begeis­tern mich.

Wel­ches Pro­jekt würden Sie sich wün­schen für den Ver­fü­gungs­fonds Hecking­hau­sen?

Die Pla­nun­gen für dieses Pro­jekt haben bereits begon­nen und bauen auf ein bereits umge­setz­tes Pro­jekt auf, das Ziel ist es, das Bild Hecking­hau­sens zu ver­än­dern und das dau­er­haft.