Sozialer Zusammenhalt Heckinghausen – Ein Rückblick

Was ist in Heckinghausen im Rahmen des Förderprogramms Sozialer Zusammenhalt passiert? Welche Baumaßnahmen konnten erfolgreich umgesetzt werden und welche Netzwerke und Verfügungsfondsprojekte ließen den Stadtteil enger zusammenwachsen? All das erfahren Sie in unserem Endbericht. Die beiden Büros IfS aus Berlin und BKR aus Essen haben die Umsetzung des Programms in Heckinghausen  seit 2018 im Rahmen einer Evaluation begleitet und stellen in dem Bericht ihre detaillierten Ergebnisse vor.

Besonders freuen dürfen sich alle Interessierten auf die Broschüre, die das Quartierbüro momentan gemeinsam mit einem Grafikbüro umsetzt. In der Broschüre können Sie gemeinsam mit uns einen Rückblick auf alle Meilensteine von 2016 bis 2021 werfen und alle Höhepunkte nochmal Revue passieren lassen. Sobald die Broschüre veröffentlicht wird, werden wir Sie an dieser Stelle darüber informieren.

Neue Ausgabe der Baustellenzeitung

Die neuste Ausgabe der Baustellenzeitung widmet sich der kleinen Grünfläche an der Kraut-/ Hebbelstraße. Die Anlage befindet sich aktuell in einem schlechten Zustand, die Mauern und Sitzgele­genheiten können kaum noch genutzt werden und laden deshalb nicht mehr zum Verweilen ein. Dazu kommt ein weit verbreitetes Problem: Es gibt zu wenig Grünflächen in Heckinghausen, weswegen die vorhandenen gerne als Hundetoilette benutzt werden, was wesentlich zum unschönen Gesamtbild beiträgt. Eine Anwohnerin wandte sich damals an das Quartierbüro, um auf den schlechten Zustand hinzuweisen. Deswegen wird die Grünanlage im Rahmen des Bund-Länder-Förderprogramms „Sozialer Zusammen­halt Heckinghausen“ aufgewertet.

Alle Informationen dazu finden Sie hier:

Neues Highlight für Heckinghausen

Anfang des Monats war es endlich so weit. Die Bauarbeiten an der Gustav-Müller-Anlage haben begonnen. Der Platz am Lazarus-Haus zwischen Spiekerstraße und Heckinghauser Straße wird im Rahmen des Programms Sozialer Zusammenhalt Heckinghausen neugestaltet und soll Ende August fertiggestellt sein. Das Besondere: Die Ideen für die Neugestaltung stammen aus dem Quartier. In einem Beteiligungsverfahren in den Osterferien 2018 haben sich Kinder und Senior:innen Gedanken gemacht und Ideen entwickelt, wie der Platz aussehen soll, weswegen die Vorfreude auf die neue Anlage riesig ist. „Hier wird ein Ort der Begegnung geschaffen, auf den wir uns alle sehr freuen. So stellen wir uns die Einbindung der Bewohnerschaft in die Neugestaltung Heckinghausens vor“, so Quartiersmanagerin Kristina Klack.

In unserer Baustellenzeitung finden Sie hierzu sämtliche Informationen:

Spiel, Spaß und Austausch – Die Bauarbeiten für das neue Außengelände am Stadtteilzentrum haben begonnen

Lautes Kinderlachen, Eltern die sich auf einen Plausch treffen oder Großeltern, die einfach nur verweilen. Wir freuen uns sehr, dass wir dies ab Mitte dieses Jahres wieder auf dem Außengelände des neuen Stadtteilzentrums beobachten dürfen. Im Rahmen des Bund- und Länderprogramms Sozialer Zusammenhalt wird das Außengelände nämlich komplett neu gestaltet.

Zur Planung des Außengeländes wurde in den Osterferien 2019 im Rahmen des Verfügungsfonds Heckinghausen ein sechstägiger Workshop mit Kindern und Jugendlichen durchgeführt. Die Workshops und die darin entwickelten Ideen dienten den städtischen Landschaftsarchitekten des Ressorts Grünflächen und Forsten als Vorlage für den neuen Spielplatz. Doch nicht nur ihre eignen Wünsche haben die Kinder und Jugendlichen in den Prozess mit einfließen lassen: Sie haben auch ihre Eltern zu deren Vorstellungen befragt. Mit Hilfe dieser Informationen konnten die Landschaftsarchitekten ein vielseitiges neues Areal schaffen, das die ganze Familie anspricht und zum Aufenthalt einlädt.

Das Außengelände des neuen Stadtteilzentrums war schon immer ein wichtiger Anlaufpunkt für die Heckinghauser:innen. Viele Familien verbrachten ihren Nachmittag auf dem großen Gelände. Es wurde gepicknickt, die Kinder spielten und die Eltern tauschten sich aus – ein lebhafter Ort der Begegnung. Seit der Eröffnung des neuen Stadtteilzentrums im September 2021 warten nun alle gespannt auf das neue Außengelände, das Mitte 2022 fertiggestellt werden soll. Nun sind die Bauarbeiten in vollem Gange. Die Bagger bewegen viel Material, da das große Areal des Spielplatzes komplett neu aufgeteilt wird. Der alte Bolzplatz wurde abgerissen und wird durch viele neue großartige Spielmöglichkeiten, wie einen Spieldome, eine Trampolinlandschaft oder einen Kleinkindspielbereich ersetzt. Highlight des neuen inklusiven Spielplatzes wird aber sicherlich der Wasserspielbereich, der ausdrücklich von den Kindern gewünscht wurde und sich großer Beliebtheit erfreuen wird. Ein wenig müssen sich die kleinen und großen Heckinghauser:innen noch gedulden, aber bald kann das neue Außengelände in Beschlag genommen werden.

Ein weiterer Schritt zum Urban Gardening in Heckinghausen

Die Fertigstellung des Urban-Gardening-Areals auf dem neu gestalteten Bayer-Platz rückt in greifbare Nähe. Im März werden  die elf Hochbeete durch das Ressort Grünflächen und Forsten und das Wichernhaus aufgestellt. Alle Beteiligten, wie die Evangelische Kirchengemeinde Heckinghausen, MiteinanderFüreinander und das Quartierbüro, freuen sich bald gemeinsam dort zu gärtnern. Neben Kräutern, Gemüse und Kapuzinerkresse, die von den Beteiligten gewünscht wurde, sollen auch bienenfreundliche Büsche gepflanzt werden. Leider wurde das Urban-Gardening-Areal in den letzten Tagen zweckentfremdet und Hundebesitzer*innen nutzten dies als Auslauf für ihre Vierbeiner oder auch als Hundeklo. Sicherlich auch eine nette Idee, um einen Auslauf für die vielen Hunde in Heckinghausen zu schaffen, aber dieses Areal gehört den urbanen Gärtner*innen. Um der Zweckentfremdung durch die Hundebesitzer*innen zuvorzukommen, ist Jan Schulz vom Ressort Grünflächen und Forsten sofort tätig geworden.

Schon seit einigen Wochen wird ein digitales Schloss getestet, das den urbanen Gärtner*innen jederzeit einen Zutritt auf das Areal ermöglicht, aber auch Personengruppen fernhält, die das Urban-Gardening-Areal nicht zu schätzen wissen. Die urbanen Gärtner*innen erhalten einen digitalen Zugangscode, der das Schloss wie durch Zauberhand öffnet – so macht gemeinsam gärtnern Spaß. Haben Sie auch Interesse mit netten Nachbar*innen aus Heckinghausen zu gärtnern? Möchten Sie etwas über Kräuter, Gemüse und andere Pflanzen lernen? Dann möchten wir Sie gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Heckinghausen und MiteinanderFüreinander zur Auftaktveranstaltung am 9. April einladen. Nehmen Sie an der kostlosen Aktion, die im Rahmen des Verfügungsfonds Sozialer Zusammenhalt Heckinghausen gefördert wird, teil. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter info@qbhh.de. 

Es weihnachtet sehr…

Im Dezember war es wieder so weit: Die alljährliche Weihnachtsaktion des Quartierbüros stand an. Wie jedes Jahr sorgten die beiden Quartiersmanagerinnen Kristina Klack und Kathrin Leppert für strahlende Augen bei den kleinen und großen Empfänger*innen. Dieses Jahr gab es kleine Nikoläuse, die sich in einem extra für das Quartierbüro gestalteten Tannenbaum mit Weihnachtsgruß befanden. Die Nikoläuse wurden im Quartier an Passant*innen und Kinder verteilt, um Werbung für den Sozialen Zusammenhalt und die Arbeit des Quartierbüros zu machen. Dadurch sollen die Menschen natürlich auch zum Mitmachen angeregt werden.

Zudem wurden die Nikoläuse an viele Akteur*innen aus Heckinghausen verteilt, darunter die Mitglieder der Bezirksvertretung und des Verfügungsfondsbeirates. „Die Weihnachtsaktion ist für uns eine Tradition geworden, die uns immer wieder sehr viel Freude bereitet. Gerade in diesen tristen Zeiten freuen sich die Menschen doch über diese kleine Aufmerksamkeit“, so Kristina Klack.

Gemeinsam im Advent – Der interaktive Adventskalender Heckinghausen

Als der interaktive Adventskalender im November durch die Evangelische Kirchengemeinde Heckinghausen in Kooperation mit der Bürgerinitiative Miteinander Füreinander im Verfügungsfonds Heckinghausen beantragt wurde, mussten die Beiratsmitglieder nicht lange überlegen und stimmten dem Projekt einstimmig zu. Am 2. Dezember öffnete sich nun die erste Tür des interaktiven Adventskalenders.

Hinter der ersten Tür versteckte sich ein Advents-Gospel-Singen auf dem Gelände der Evangelischen Kirchengemeinde. Bei gemütlicher Stimmung mit Punsch und Weihnachtsplätzchen wurde gemeinsam gesungen oder einfach nur der Musik gelauscht. Insbesondere für die vielen älteren Menschen, die das Café Johannis besuchen oder die Menschen, die im Haus für Heckinghausen wohnen, war dieser Nachmittag eine große Bereicherung. Trotz strenger Einhaltung der 2-G Regel, bestand bei den Heckinghauser*innen endlich wieder das Gefühl der Gemeinschaft, was in der Zeit der anhaltenden Pandemie sehr gefehlt hat. „Wir haben uns lange Zeit Gedanken gemacht, ob wir den interaktiven Adventskalender wirklich durchführen sollen. Es ist aber so wichtig den Menschen die Botschaft zu senden: Du bist nicht allein!“, so die Organisatorin Dorothee van den Borre. Auch viele vorbeigehende Heckinghauser*innen verweilten kurz und lauschten dem Geschehen mit Abstand und genossen die Veranstaltung. Für alle Anwesenden gab es zum Abschied noch ein kleines Geschenk der Hoffnung, einen Barbarazweig. „Stellt man einen Barbarazweig Anfang Dezember ins Wasser, dann blüht er an Heiligenabend“, so Dorothee van den Borre.

Auch die Veranstaltung des interaktiven Adventskalenders am 4. Dezember war ein voller Erfolg. Rund 50 Heckinghauser*innen verbachten gemeinsam einen schönen gemütlichen Nachmittag. Hierbei standen die Kinder im Fokus und es wurde gemeinsam gebastelt und gelesen.

Vier weitere Türchen des interaktiven Adventskalenders werden sich noch öffnen. Am 9. Dezember lädt der CVJM in sein Haus an der Heckinghauser Straße ein. Am 16. Dezember sollen nochmal die Kinder  im Mittelpunkt stehen und es wird ein tolles Programm am neuen Stadtteilzentrum geben. Und am 22. Dezember wird es eine Aktion am Lazarus-Haus geben. Menschen der Einrichtung können aus Ihren Fenstern der Musik lauschen und Heckinghauser*innen, die liebevoll ihre Angehörigen pflegen, erhalten ein kleines Dankeschön. Wir freuen uns auf die nächsten Türen des interaktiven Adventskalenders mit Ihnen, vielleicht sehen wir uns ja bei einer der Veranstaltungen.

7. Gesamtschule für Wuppertal

Am 17. November versammelten sich viele interessierte Heckinghauser Akteur*innen, um der Einladung des Gebäudemanagements (Stadt Wuppertal) ins Stadtteilzentrum zu folgen. Dort stand ein spannendes Thema im Fokus, welches seit Jahren präsent in den Köpfen der Heckinghauser*innen ist: Der Bau einer siebten Gesamtschule! Nachdem der Rat für den Bau nach langem Hin und Her den Standort in der Bockmühle auf dem Gelände des ehemaligen Art-Hotels beschlossen hat, nehmen die Pläne nun konkrete Formen an. Für die 7. Gesamtschule haben Pädagog*innen Wuppertaler Gesamtschulen, Vertreter*innen des Stadtbetriebs Schulen und des Gebäudemanagements, Akteur*innen aus dem Quartier, Schüler*innen und weitere Expert*innen in einem Phase Null – Prozess das pädagogische Profil für die 7. Gesamtschule entwickelt und die daraus resultierenden Anforderungen an den Schulbau formuliert. Die Wünsche der Mitwirkenden Akteur*innen waren hierbei sehr deutlich, das Lernen soll offen gestaltet werden ebenso wie das Gebäude. Dieses Konzept wurde den Anwesenden von Nicole Wentzel (GMW) vorgestellt und erntete großes Lob, einige erstaunte Blicke und sehr interessierte Nachfragen.

Abgerundet wurde die Präsentation durch Worte des Sozialdezernenten Dr. Stefan Kühn und Mirja Montag, Betriebsleiterin beim GMW, die die Fragen rund um den Neubau an der Bockmühle beantwortete und den aktuellen Sachstand mitteilte. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, die alle Anwesenden noch freudiger in die Zukunft Heckinghausens blicken lässt.

Endlich wieder da …

Ist Ihnen entlang der Heckinghauser Straße etwas aufgefallen? Seit einigen Tagen laufen die Fernseher des Verfügungsfondsprojekts „Heckinghauser Schaufenster“ wieder. Nach einem längeren Update können Sie nun wieder die Vereine, Institutionen und Initiativen im Quartier kennenlernen, sich über Veranstaltungen und Aktuelles informieren  oder einfach nur das tolle neue Design der Präsentation bewundern. Möchten Sie selbst mit Ihrem Verein, Ihrer Institution oder Initiative im Heckinghauser Schaufenster erscheinen oder wollen sie die Heckinghauser*innen über Veranstaltungen informieren? Dann melden Sie sich doch einfach bei uns. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag im Heckinghauser Schaufenster!

Spannende Geschichten für Kinder

Das und noch viel mehr verspricht das Verfügungsfondsprojekt „Ein Koffer voller Geschichten – Lese- und Sprachförderung für Kinder im Grundschulalter“ der Ev. Kirchengemeinde Heckinghausen.

Entstanden ist die Idee zu diesem Projekt durch die Corona-Pandemie, die die Kinder mit Flucht- und Migrationshintergrund besonders hart getroffen hat. Sie hatten über die lange Zeit des Lockdowns und des Homeschoolings wenige Möglichkeiten ihre Deutschkenntnisse auszubauen, im Gegenteil, ihr erworbenes Wissen ging verloren.  Hier setzen die ehrenamtlichen Lesepat*innen an, die im Rahmen des Projektes eine professionelle Schulung erhalten. Im Café Johannis in Heckinghausen können Lesekoffer ausgeliehen und zu verschiedenen Plätzen oder Veranstaltungen mitgenommen werden. Insgesamt wurden 20 Stück liebevoll zu verschiedenen Themen wie Pferde, Zaubern oder Gärtnern gefüllt. Die Lesepat*innen suchen die Kinder auf den verschiedenen Plätzen auf, sodass jede(r) niederschwellig am Projekt teilnehmen kann.

Durch das Projekt ist ein Lesestammtisch entstanden, im nächsten Jahr soll es eine wuppertalweite Lesemesse geben. Den Erfolg des Projektes verdankt das Quartierbüro der überaus engagierten Dorothee van den Borre, die bereits viele Projekte gemeinsam mit Kristina Klack und Kathrin Leppert umgesetzt und immer wieder tolle Ideen für die Entwicklung des Quartiers hat.